Donnerstag, 27. November 2008

Desperate Housewives 4x15: Muttertag

Mit großen Schritten nähern wir uns dem Staffelfinale von Desperate Housewives und so langsam müssen die folgenübergreifenden Handlungsfäden abgeschlossen werden, wenn die Autoren es nicht vorhaben, sie in die nächste Staffel mitzunehmen. Was nicht unbedingt zu empfehlen wäre.

Vor allem "das große Staffelgeheimnis" nähert sich seiner Auflösung, und so wie es scheint, nimmt die Geschichte eine gänzlich andere Wende, als noch vor der streikbedingten Pause vor einigen Episoden. Rückblickend verärgert die Erzählweise bis zur Tornado-Episode, denn wenn das große Geheimnis tatsächlich auf das hinausläuft, worauf in der aktuellen Folge hingedeutet wird, so gab es viel zu viele rote Heringe, also absichtliche Irreführungen, die ein für Housewives-Verhältnisse simples Geheimnis unnötig aufblähten.

Vielleicht aber deckt Dylans Vater in den nächsten Folgen noch ein viel fieseres Geheimnis auf... Wer weiß das schon? Jedenfalls ist die Geschichte um die Mayfairs weiterhin ein Schwachpunkt, und sollten keine großen Wenden mehr kommen aller spätestens seit dieser Woche vorhersehbar, allerdings bemüht man sich endlich, wenigstens die Frage nach den Beweggründen und die Form, wie es aufgedeckt wird spannend zu halten.

Susan bekommt unterdessen Besuch ihrer nervigen Schiwegermutter. Neu ist das alles schon lange nicht mehr, wenigstens ist es recht lustig geraten.

Der Rest dieser Episode ist nichts weiter als eine Weiterführung der vorherigen Woche. Edie und Bree rasseln aufeinander und müssen aus dem bisher Erlebtem Konsequenzen ziehen, Kayla treibt Lynette weiter in die Verzweiflung und Gaby und Carlos müssen auf den Drogenfund im Zimmer ihrer Untermieterin reagieren.

Eigenständig ist diese Folge allein in Susans Storyline, wobei die Idee, wie gesagt, bereits abgenutzt ist. Der Rest ist nicht schlecht, doch weniger packend als die letzten Episoden. Bloß die Wende in Brees Geschichte ist gut umgesetzt und etwas völlig neues. Auch wenn es, über die gesamte Serie gesehen, vielleicht etwas plötzlich kommt.

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