Montag, 7. Dezember 2009

Das ging ja nochmal gut

Die Sarkasten unter euch werden vielleicht mit ihren (hübschen?) Augen rollen und meinen gestrigen Blogeintrag als überhastete Panikmache abstempeln, aber das wäre eine übertrieben gehässige Reaktion.

Samstag knickte mein Computer tatsächlich ein. Mein Programm hing am Tropf. Es war so, als hätte man ihm in beide Beine geschossen, die Arme gebrochen und einen Dolch in die Lungen gerammt. Sonntag gab es dann nach meinem Kinobesuch von Küss den Frosch die intensive Rettungssitzung bei einem computertechnisch bewanderten Freund, mit dessen Hilfe alle relevanten Daten gerettet werden konnten. Bilder, Musik, Textdateien. Wen jucken schon die alten Bildschirmschoner oder meine Lesezeichenliste im Mozilla Firefox? Auch über den Verlust von Microsoft Word kann ich hinwegsehen. Mein geliebtes Audiobearbeitungsprogramm werde ich neu installieren müssen, okay... Das haut schon hin.

Was genau meinem Computer der alten Identität meines Computers den Todesstoß gab, kann ich nicht sagen, wichtiger ist eh, dass er jetzt schneller und vitaler ist. Ein bisschen einrichten muss ich mich noch, aber ich will hier wirklich nicht klagen.

Wieder ins Internet zu kommen, war übrigens nochmal ein richtiger Kampf. Erst wollte die Internetsoftware nicht mitspielen, dann konnte mein Computer keine Verbindung herstellen, weil er angeblich nicht die Berechtigung vom Netzwerkadminstrator hatte (ich bin der Administrator meines Computers, und er ist mein einziger, er ist nicht Teil eines Netzwerks), dann sperrte mich mein Anbieter raus, weil von meinem Anschluss aus so viele misslungene Versuche herkamen, sich ins Internet zu schlagen.

Doch Totgesagte leben länger! Mein Computer ist wieder stark und ich in Zeitnot. Während ihr euch jetzt also über meinen Glücksfall freuen dürft, erledige ich mal kurz meine Pflichten...

Auf wiederlesen!

6 Kommentare:

Sunshine hat gesagt…

Da hst du ja nochmal Schwein gehabt! Fiese Kommentare fänd ich ziemlich unangebracht, denn so ein blöder PC gibt ja gern schneller den Geist auf als man denkt. Anfang des Jahres hat sich bei meinem der Prozessor verabschiedet; meine PC-Tätigkeiten beschränkten sich auf Texte in WORD tippen und extrem kurze Ausflüge ins Internet. Beides gleichzeitig? No way. Was bin ich froh, dass es vom Timing her zu meine Geburtstag passte, sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen...

Sachen neu installieren, was soll's. Geht alles. Hauptsache, das Ding läuft wieder. Und Internet ist dann beim Einrichten sowieso immer das, was sich am meisten wehrt. *g*

Have fun! ;)

Andi hat gesagt…

Pff, 1 Tag, sei froh!

Bei mir dauert das jedesmal Wochen. Allerdings deswegen, weil ich meist lange versuch ihn wieder hinzubekommen, bevor ich dann irgendwann genervt resigniere und dann auch erst alles auf ner geliehenen Platte sichern muss und schließlich Windows wieder neu aufspielen muss.

Sir Donnerbold hat gesagt…

Weswegen der Konjunktiv? Ich BIN froh.

Und was tust du bitte deinem Computer an, dass dir das MEHRMALS passiert? ;-)

Letterman hat gesagt…

Geile Antwort, Sir(va der zewite Teil)!

War zwar nichts Prdouktives...aber wollts wills trotzdem loswerden ;)

Andi hat gesagt…

@Sir: Ja, gute Frage^^

@Letterman: Was soll das jetzt hier? Hetze?

Letterman hat gesagt…

Das war doch überhaupt nicht böse gemeint! Ich musste nur lachen als ich die Antwort gelesen habe...Wenn ich damit dein Perönlichkeitsgefühl verletzt haben sollte bitte ich dich zutiefst um Entschuldigung.

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