Freitag, 8. Januar 2010

Projekt Hörsturz - Die 11. Runde

Zum mittlerweile elften Mal geht das Projekt Hörsturz in eine neue Runde. Und da zum zweiten Mal mein Vorschlag gezogen wurde (*juhu!*), und ich gerade nichts besseres zu tun habe als wieder einmal eine völlig durchgeknallte Art der Musikbesprechung zu praktizieren, gehe ich den einzigen Weg, der einer Neujahrsrunde mit von mir gezogenem Vorschlag gebührt: Ich lasse mehrere Teile meiner gespaltenen Persönlichkeit die Lieder praktizieren.

Um Ärger zu vermeiden stellte eine Jury, bestehend aus meinen schreibfaulen Persönlichkeiten, die fünf Musikkritiker umfassende Garde zusammen und teilte die fünf Teilpersönlichkeiten nach bestem Wissen und Gewissen den folgenden Liedern zu.

Wenn euch die Bewertungen also nicht passen, beschwert euch nicht bei mir, sondern bei mich!

Fat von Weird Al Yankovich

(besprochen von meinem hungrigen Ich)
Was? Ich darf raus? Echt jetzt, kein Scherz? Ich darf raus und werde nicht sofort wieder hier eingekerkert, damit ich ja nichts zu essen finde und den Rest von uns aufblähe? Juhu... äh... zeigt mir mal wer den Ausgang?
Oh, hey... bin ja schon auf Sendung... Gut, also, was soll ich machen? Den Song da besprechen? Super... darf ich dabei ein paar Chips haben? Nein, nicht die gesalzenen, bitte welche mit Geschmack...
Ähm... joah... Also, ich kann mich mit dem Lied sehr gut identifizieren. Guter Beat und wahrer Text. Wie bitte? Das ist eine Parodie und nicht ernst gemeint? Mh... auch in Ordnung. Witze über Dicke kann ich vertragen, so lange sie so unschuldig-spritzig sind wie die hier. Hab ja ein dickes Fell... Muhahahaha... Was soll ich sonst noch sagen? Genialer neu dazugetexteter Text mit vielen albern-irrsinnigen Einfällen.

3,5 von 5 Maxi-Menüs mit Mayo und Cola (4,5 von 5 für's Video, aber das zählt ja nicht)

Torn von Painbastard

(besprochen von meinem Partygänger-Ich)
Painbastard? Geil, sicher voll die fetzig-harte Mucke! Ich zeig' dann schonmal die Pommesgabel... Äh... geht's jetzt Mal los? Hallo? Rock on, ey! Gut, dann halt keine Party, sondern mit den übriggebliebenen Damen um die Wette kuscheln, vielleicht geht da noch... Mensch, dazu ist das Lied auch nicht zu gebrauchen. Was soll das? Und den Kater kann man damit auch nicht wegsaufen...

1 von 5 schmachtenden Blicken auf die einzige noch nicht geelerte Flasche Bier

Flaming Arrow von Jupiter One

(besprochen von meinem inneren "Schwarze-Rollkragen-Pulli-Träger"-Ich)
Ich fass mich besser kurz, zuviel wollt ihr von mir sicher eh nicht hören. Also, der Song geht gut in den Kopf. Harmonierende Diskrepanz zwischen Apathie und Vitalität.

Kann ich wieder geh'n?

(3 von 5 Eckenstehern)

Super Megera von Messer Chups

(besprochen von meinem inneren B-Movie-Liebhaber)
Die herrlich billigen Soundeffekte sind klasse, ebenso wie die Fun-Thriller Klampfe und das Schlagzeug. Nur irgendwie wirkt es zusammen nicht "dreckig" genug. Wo bleibt der musikalische Gore-Faktor? Und zu lange geht's auch für einen B-Movie-Quickie.

1,5 von 5 Untertassen an einer Angel

Sad Man's Tongue von Volbeat

(besprochen von meinem inneren Festivalgänger UND meinem inneren Elvis-Fan)
Wir sind uns einig: Das ist geil! Der hat den Hüftschwung des Kings in der Stimme, und das Tempo einer richtig geilen, Festivals zum kochen bringenden Band in der E-Gitarre. Mehr davon!

4 von 5 Brückenschlägen in der Rockgeschichte

Das war's also von Runde 11 dieser tollen Blogparade. Und vielleicht, aber auch nur vielleicht, werde ich im Laufe dieses Jahres ab und an wieder "normale" Besprechungen verfassen.

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