Donnerstag, 11. Februar 2010

Die FFA-Zahlen 2009

Alljährlich erreichen uns im Februar die Vorjahresauswertung der Filmförderungsanstalt, die uns ganz klar sagt, wie sich der Kinomarkt Deutschland entwickelte.
Und die FFA-Zahlen für das Jahr 2009 sind besonders erfreulich: Im vergangenen Jahr verzeichneten die deutschen Kinos ein Besucherplus von knapp 11% gegenüber dem Jahr 2008. Das bedeutet in absoluten Zahlen eine Steigerung von 129,4 Mio. Besuchern auf 143,6 Millionen Kinogängern, also rund 14 Millionen mehr!

Dank gestiegener Ticketpreise (eine Preissteigerung von 53 Cent bzw. 8,6% auf einen Durchschnittspreis von 6,67 Euro) stieg der Umsatz der Kinobranche sogar noch stärker an: Von 794,7 Millionen Euro auf 987,2 Mio, eine Steigerung von 22,8%, laut Mark G von Insidekino das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten. Der deutsche Marktanteil belief sich auf 27,4 % (= 39,9 Mio. Besucher).
Der Kinosaalbestand hingegen war weniger erfeulich: Auf 94 Wieder- und Neueröffnungen (darunter eine in meiner Heimatstadt) kamen 170 Schließungen. So endete 2009 mit 76 Kinos weniger als das Vorjahr. (Mehr Zahlen auf FFA.de)

Anders als die Vorjahreszahlen sind diese Werte tatsächlich gut - das Plus ist ordentlich und nicht allein dem 3D-Boom zu verdanken. "Beängstigend" sind nur die Hintergründe. Kann sich die Kinobranche auch gegen eine Fußball-WM ein Plus erarbeiten?

Die Sir-Donnerbold-Zahlen

2009 hielt ich mich wieder ganz wacker. Einen neuen Kinobesuchrekord stellte sich leider nicht ein, mit 51 Besuchen konnte ich aber immerhin die Leistung des Vorjahres wiederholen. Diese 51 Kinobesuche verteilten sich auf 11 verschiedene Kinos (1 mehr als noch im Vorjahr - Wiedereröffnung des Kinos in meiner Heimatstadt sei Dank).
Hinsichtlich Sondervorstellungen war es kein schlechtes und kein vorbildliches Jahr, bloß ein einziges Dobule Fature (Crank, ausverkauft) schaffte es in meine Statistik. Neben der Crank 2-Vorpremiere (im Double mit dem ersten Teil) besuchte ich sieben weitere Vorpremieren. Außerdem war ich in fünf 3D-Vorstellungen und in einer Vorstellung mit prominentem Besuch (Horst Schlämmer).

Der am häufigsten gesehene Film in meinem Kinojahr 2009 war Inglourious Basterds (4 Mal, neuer Non-Disney-Rekord). Aus der Kategorie "Who cares?" gibt es zwei Snacks (1x Eis, 1x Fruchtgummi) und neun verschiedene Getränke (mein Favorit: Ein Glas Milch in Milk) zu berichten.

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1 Kommentare:

Clochette hat gesagt…

Bin ja eigentlich nicht der Erbsenzähler, aber an der Rechnung konnte auf den ersten Blick was nicht stimmen;
143,6 statt 129,4 sind genau 14,2 mehr und in Prozent gerade mal 10,97%. Die anderen Zahlen stimmen fast.

Man muss sich ja mit irgendwas von der blöden Mathe-Diplomarbeit ablenken...

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