Freitag, 19. Februar 2010

Projekt Hörsturz - Die Lokalrunde

Moin, moin! Heute treffen wir uns an unserem Hörsturz-Stammtisch zu einer besonders zünftigen Gaudi! Wir Jecken und Närrinen besaufen uns mit einer Lokalrunde Ebblwoi und reisen rund herum um unseren tisch. Nein, wir spielen nicht Reise nach Jerusalem, sondern kosten, welche musikalischen Heimatspezialitäten denn so aus der Blogosphäre mitgebracht wurden. Marianne und Michael wären dennoch nicht stolz auf uns...

From Coast to Coast von Captain Duff

Gepfeffert und mit viel Gebrüll serviert, eine in Duff eingelegte Seefahrerplatte, die jedoch äußerst landtauglich ist. Energiereiches, schnelles Geschrammel bringt Pluspunkte, die Stimme des Sängers ein Minus.

3/5 Besuchen in Moes Taverne

W.A.R. 2008 von Mele Kalikimaka

Chaotisch, aggressiv und laut eröffnet der zweite Lokalrock, doch danach entspannt sich die Musik zu einem spaßig exzentrischen Gepfeife und Geklimper, welches wiederum von soliden E-Gitarren- und Schlagzeugeinlagen abgelöst wird. Danach kommt das spaßige Gefiepe zurück. Hin und Her. Macht Spaß. Nur der Sänger gehört auf Valium gesetzt. Der verdirbt den ganzen Song.

1,5 von 5 Feststellungen, dass lokale Musiker besser sind als Dorfsänger

The Great Awake von Tequila and the Sunrise Gang

Lokalkünstler müssen nicht immer so klingen, als kämen sie direkt von um der Ecke. Die Jungs hier mischen mexikanischen Mariachi-Fun mit Reggae-Gelassenheit und Ska-Pepp.

3,5 von 5 Chili-Joints

You Make Me Feel von Bonfire

Wieso nur frische Lokalbands? Man kann auch eine Spezialität aus der verstaubten Ecke des Vorratsschrankes kramen. Und, was haben wir da? Groß angelegter, dramatischer Altherrenrock mit großen Sehnsuchtsemotionen. Wind of Change in gut.

3,5 von 5 enge Lederhosen

Paradies von Trovači

Deutscher Balkan-Reggae-Pop mit Skaeinalgen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit noch immer ungewöhnlich. Zwar recht anhörbar, aber mit argen Tempoproblemen.

2,5 von 5 Balkanplatten mit extra Pommes

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