Samstag, 23. Oktober 2010

Projekt Hörsturz - Runde 31



Zum 31. Mal findet das Projekt Hörsturz statt. Nun mit neuen Regeln: Aus den von Bloggern vorgeschlagenen Songs werden nunmehr zehn zufällig ausgesucht. Das macht das Projekt anstrengender, aber hoffentlich auch abwechslungsreicher, da sich mehr Musik unter den Pflichttiteln befindet.

Shrine von Tocadisco

Harmonische Langeweile.

1,5 von 5 Kuscheldiscos

Die Geister mit denen ich schlief von Daniel Decker

Ich bin unentschlossen, was ich vom Text halten soll, aber im Zusammenspiel mit der Musik ist er ganz "süffig". Die Stimme ist eigentlich nihcts besonderes, aber in diesem Song bildet sie eine gute Einheit mit Musik und Gesangsmelodie.

3,5 von 5 Literaturanspielungen

Given Up von Linkin Park

Linkin Park voll in dem Element, das diese Band einst ausmachte. Melodiöses Brüllen und Schreien, Wut die Spaß macht. Nicht ganz so einprägsam wie andere Titel, aber dennoch ein Treffer genau in mein Musikzentrum.

4 von 5 aus dem Leib gebrüllten Seelen

Black Refuge von Junip

Dezent harmonische Langeweile mit Attitüde.

1,5 von 5 gähnenden Totenköpfen

Écailles De Lune (Part II) von Alcest

Stylische Langeweile mit dezenter Attitüde und unharmonischem Gekreische unter der guten Musik.

2 ,5 von 5 Wünschen nach einer Karaokefassung

Baby, I'm a Fool von Melody Gardot

Das ist also die Tante, deren ellenlanger Albenwerbespot mich seit Wochen im Fernsehen nervt. Aha. Sehr unaufregend. Wäre mein Leben ein französischer Film, und das liefe im Hintergrund, während ich im Retro-Modecafé von einer geliebten Person eine Entschuldigung zu hören bekomme, ja, dann wäre es okay, aber da dem nicht so ist...

1,5 von 5 schönen Stimmen, die trocken genutzt werden


Beethovens 5. von, naja, eigentlich Beethoven, aber hier reinterpretiert sie David Garrett

Ein gutes, unsterbliches Stück Klassik und dazu noch in einem Arrangement, das meinem Musikgeschmack sehr weit entgegen kommt. David Garrett gefällt mir eh, auch wenn er es zuweilen mehr seinen E-Gitarristen zu verdanken hat, als seinem Gegeige. So auch hier. Dennoch:

5 von 5 Fünften

Mirrored And Reverse von White Denim 

Dezent verwirrende Langeweile.

1 von 5 zuckenden Schultern

Lady of Leisure von Gareth Marks

Nach einem kurzen Kulturschock finde ich diese lässige Stilmischung eigentlich ganz nett.

3 von 5 Starandbars in einem Film noir

Young Again von Kasper Bjørke

Dezent stylische Langeweile mit respektabel künstlerischer Attidtüde

2,5 von 5 ruhigen Gesprächen im Bibliotheksfoyer

Das war also die erste 10er-Runde im Projekt Hörsturz. Werde ich das noch ewig aushalten? Naja, dieses Mal war ja nichts schreckliches dabei, nur Dinge, die mich zu sehr drosseln. Von daher... Keine Ahnung. Mal schauen.

2 Kommentare:

Sunshine hat gesagt…

Diesmal gefällt mir David Garretts Interpretation tatsächlich ganz gut. Ich leibe eigentlich geigenmusik, aber er geht irgendwie sehr an mir vorbei. (Liegt vll. auch daran, dass seine "He's a pirate"-Version mir nicht sonderlich gefallen hat.)

Sir Donnerbold hat gesagt…

Ja, "He's a Pirate" hat er wirklich *sonnenbrille absetz* vergeigt *sonnenbrille aufsetz*...

*The Who abspiel... YeEeeeeeeeeeeeeeEeeaAAAAhhh!*

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