Mittwoch, 24. August 2011

52 Songs #8: Selbstbeschreibung

Endlich ist der Sommer auch mal sommerlich, und was ist? Statt uns armen Blogger grillend und Blubberlutsch-Biermischgetränke in der Sonne liegen zu lassen, fordert uns Konna auf, für die Reihe 52 Songs ganz selbstreflexiv zu sein. Denn das achte Thema dieser ein Jahr andauernden Aktion lautet: Selbstbeschreibung.

Ein Lied soll es sein, das uns selbst beschreibt. Ein Stück Musik, das man anderen Menschen vorspielen könnte, um zu sagen: "Hollerö, genau so bin ich. Wenn du mir jetzt auch noch einen Song vorspielst, kennen wir uns gut genug, um uns gegenseitig etwas ins Poesiealbum schreiben zu dürfen!"

Mir fiel diese Aufgabenstellung wieder deutlich leichter, als die letzten paar. Immerhin stellte sich nun nicht erneut die Frage, in welche musikalische Richtung ich wanden sollte, ob ich eine Filmkomposition wähle oder doch einen "eigenständigen" Song. Bei diesem Thema war sofort klar: Wähle ich nichts von Disney, so müsste ich mir meine Lizenz zum Ich-Sein entziehen. Höchstwahrscheinlich in einer höchst offiziellen und theatralisch inszenierten Zeremonie, bei der das ehrenwerte Musikkorps der Bundeswehr zum Abschied ein Lied meiner Wahl spielt. Das wäre dann gewiss ein Disney-Stück geworden, was diesen ganzen Sir-Donnerbold-Zapfenstreich ad absurdum führen würde...

Jedenfalls kann ich hier nicht anders, als meiner großen Disney-Leidenschaft zu fröhnen. Alles andere wäre so, als verzichte cimddwc bei diesem Thema auf eine Queen-Verbindung.

Meine Selbstbeschreibung, so mein Gedanke, sollte aber mehr sein, als einfach nur "Disney". Dann stünde ich ja wieder vor einem schier unendlichen Musik-Archiv. Mein Song sollte Laune machen, voller Energie und Kraft sein. Denn auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen, so ist mir diese Art Musik deutlich lieber, als ruhiges Gesäusel. Wo käme ich hin, wäre meine Selbstbeschreibung eine musikalische Ausnahme meiner üblichen Vorlieben? Außerdem sollte mein Song hart sein, so richtig rockig. Wenigstens für Disney-Verhältnisse. Es sollte gute Stimmung thematisieren (etwa durch seinen Klang), aber auch miese Laune, etwa Wut (was man ja im Text erledigen könnte). Wenn dann noch etwas Eigenwilligkeit zum Ausdruck käme, genauso wie eine gewisse Gemeinschaftlichkeit, wenn also nach einer "ich, ich, ich"-Haltung letztlich doch ein Wir-Gefühl vorherrscht, dann ist eigentlich alles paletti.

Aber... gibt es solch ein Lied überhaupt? Und... könnte ich es wagen, auch noch zu verlangen, dass dieser Song mit dem launischen, jedoch letztlich sehr wohl umgänglichen Pechvogel Donald Duck zu tun hat? Der Ente wie du und ich? Dass dieses Lied nicht zu sehr im Rampenlicht steht, allerdings auch kein absolutes Schattendasein ist dann gewiss viel zu viel verlangt, oder?

Ein Lied, dass sämtliche meiner Forderungen erfüllt, kann es unmöglich geben...



... ach ja. Der Titelsong von Quack Pack.

Anders gesagt: Die Antwort auf die Frage nach dem Ich, meinem Wesen und all dem Rest lautet... 42. Wie denn auch sonst?

2 Kommentare:

Judith hat gesagt…

Haha. Das finde ich gut.

Gondorff hat gesagt…

Irgendwie wusste ich, dass das Lied kommt. :D

QUACK PACK!

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