Samstag, 31. Dezember 2011

Meine Hits des Jahres 2011


Es ist wieder Zeit für meine alljährliche Tradition der Jahresabschluss-Musikhitliste. Intern auch bekannt als "der Artikel, auf den ich mich jedes Jahr schon Monate im Voraus freue, obwohl er bereits wenige Tage nach Veröffentlichung völlig vergessen ist!"

Ich nutze diese Gelegenheit ja auch immer, zusammenfassende Worte darüber zu verlieren, wie mein Jahr so war. 2010 nannte ich noch ein sehr schnelllebiges, schemenhaftes Jahr. Mein Jahr 2011 war deutlich besser definiert, ein wirklich rundes Jahr mit seinen eigenen Erkennungsmerkmalen und Höhepunkten. Wäre es ein Film, würde ich es abgerundet nennen. Gleich dreimal. Denn wäre mein persönliches 2011 ein Film, so wäre es ein Episodenfilm mit drei oder vier in sich schlüssigen, eigenständigen Segmenten. Ganz besonders musikalisch. Was die Erstellung meiner alljährlichen Hitliste enorm erschwerte, da sich noch weniger Lieder als sonst über einen längeren Zeitraum in meinem Ohr festsetzten.

Außerdem hat der seit einiger Zeit bei mir anhaltende Trend noch immer nicht abgebrochen: Ich drifte mehr und mehr ins filmmusikalische ab. Aber Filmmusik halte ich ja, so lange ich kann, traditionell aus dieser Liste raus. So langsam ahne ich, dass ich das nicht ewig so halten kann. Es sei denn, ich begnüge mich zum Jahresende mit einer Top 5. Hm, wohl kaum. Nicht meine Art.
Und wie immer gilt: Singles, die 2011 aus 2010er-Alben ausgekoppelt wurden, dürfen teilnehmen. Ebenso wie Lieder, die ich eigentlich scheiße fand, aber durch positive Assoziationen emotional so sehr aufwerten konnte. Denn das ist nicht "Die besten Lieder 2011 gemäß musikalischem Regelwerk". Sollen sich darüber die Gelehrten aus Fachzeitschriften streiten.

Wie dem auch sei. Hier also meine Hits des Jahres 2011.


Platz 15: Grenade - Bruno Mars
If my body was on fire / Ooh, you'd watch me burn down in flames

Ich befürchte, dass es sich zu einer unvermeidlichen Tradition entwickeln wird, dass ich Jahr für Jahr an dieser Stelle mindestens einen Popsong positiv herausstelle, denn Todd in the Shadows in den vorhergegangenen Monaten völlig verrissen hat. Grenade ist so ziemlich der einzige Titel von Bruno Mars, den ich leiden kann (The Lazy Song macht mich etwa höchst aggressiv), was vor allem an der schmissigen Melodie liegt. Der Wechsel zwischen dem leidvoll, melodisch gewimmerten Refrain und den deutlich angepissteren (fast schon gerappten) Strophen durchbricht den immer monotoner werdenden Einheitsbrei, den die Standard-Radiostationen abspulen. Und ich finde, dass Todd dem Herren Mars zu wenig zutraut. Abgesehen von "Du hattest beim ersten Kuss die Augen auf, da wusste ich schon, dass du mir nur Ärger machst" (ähhh ... hast du euren ersten Kuss auf Foto, oder woher weißt du das?) scheinen mir die ganzen Übertreibungen und das Gewimmer ... keine Ahnung, wie man es ausdrücken soll ... beabsichtigt? Oder, sagen wir besser, sie sind dem Tonfall des Songs und der Laune, in der das Lyrische Ich skizziert wird, angemessen. Für ein kleines Popliedchen mit mitwippbarem Takt und beschwingter, leidvollen Melodie reicht mir der Text, möglicher Schwachsinn hin oder her.
Dass in den letzten vier oder fünf Wochen ein paar Radio-DJs meinen, das Lied plötzlich wieder rauszukramen und all zu oft spielen zu müssen, hätte Grenade übrigens beinahe seine Position in der Liste gekostet. Überhören kann man den Titel nämlich recht leicht. Aber eine Jahresbestenliste soll ja keine Momentaufnahme sein, weshalb ich davon absah, Grenade für die letzten Wochen runterzusetzen.

Platz 14: Rum - Alestorm
Rum! Rum! Ahoi!

Frohgemutes, rasantes, wildes Piratenmetal-Geschrammel, das dem Seeräuber unter den hochprozentigen Alkoholika huldigt. Sinnlos, Laune hebend, schwer aus dem Kopf zu kriegen. Ahoi!

Platz 13: Taken By a Stranger - Lena
Danger is a risky business (Is nich' wahr?!)

Akzeptiert das Nostalgia Chick als unseren neuen Messias!
Okay, der Gag musste bei meiner Bilderauswahl einfach sein. Nun aber zum Song, der auf dieser Hitliste ja wohl irgendwo platziert werden musste. Mittlerweile finde ich Taken By a Stranger eigentlich besser als Satellite, dessen blubbernde Quirligkeit sich so langsam abgenutzt hat (ebenso wie die Eurovision-Siegeseurophie). Die düstere Atmosphäre, die exzentrische Instrumentenwahl, die unheilvolle Tonabmischung ... Das hat echt was. Ich würde das Lied allerdings gerne mal von einer Künstlerin gecovert hören, zu der das ganze wie die Faust aufs Auge passt. Dass Taken By a Stranger nicht höher platziert ist, liegt zum Teil daran, dass dieses Lied ungeheuerlich schwer zu dosieren ist. So richtig funkt's erst nach ein paar Malen, aber wenige Male später ist es bereits vollkommen langweilig und aufgebraucht. Dadurch hat sich Taken By A Stranger nach seiner "Blütezeit" im März bis Mai auch schnell unter das Sofa meines Vergessens verkrochen. Ich sagte ja, dieses Jahr war ein Episodenfilm, und so groß der Eindrang dieses Songs in meinem Musikalltag damals auch war, danach spielte er keine Rolle mehr. Lenas Fremden fehlt die Standfestigkeit.

Platz 12: Moves Like Jagger - Maroon 5 feat. Christina Aguilera
And if I share my secret / you gonna have to keep it (Echt jetzt?!)

Vergangenes Jahr beschwerte ich mich noch, wie enttäuschend mich das Maroon-5-Album Hands All Over zurückließ und sperrte Moves Like Jagger aus meiner Jahreshitliste aus. Dieses Jahr wurde die tanzbare Nummer als Single veröffentlicht, mit einem unübersichtlich geschnittenen Video versehen und eroberte letztlich die geläufigen Radiowellen. So schaffte es Moves Like Jagger nicht nur auf den Wecker von Todd in the Shadows (der Kerl schon wieder), sondern auch endlich in meinen Gehörgang, wo er zuvor nach wenigem Hören einfach nicht reinpassen wollte. Manche Lieder muss man mir halt erst reinprügeln. Die durch gelungene Wochenenden ausgelösten Assoziationen mit dem Song halfen natürlich auch, ihn auf Platz 12 zu hieven: 2010 war es noch ein "Naja"-Titel, nun ist es ein Feel-Good-Mitwipp-Knaller(chen).

Platz 11: Du bist schuld - Knorkator
Du bist schuld, du bist schuld, du bist schuld. An allem!

Das Rennen zwischen Platz 11 bis 9 war haarscharf und hätte mit jedem noch kommenden Tag oder einer anderen Grundauffassung meinerseits, was diese Hitliste bedeuten soll, anders ausgehen können. Ein einfach geiler Song, ein eigentlich mieses Lied, dessen dümmlich-aufputschende Wirkung sich auch auf mich ausbreitete und ein spaßiger, glattpolierter Popkracher drängelten sich alle zusammen. Am Ende gab ich Knorkator den Rang abseits der Top Ten. So weh es mir auch noch immer tut. Du bist schuld fetzt, rockt und ist wieder einmal herrlich redundant. Damit ist es vom Wiederhörfaktor gleichauf mit Platz 10 und 9. Jedoch bringt Du bist schuld (noch?) nichts mit sich. Die nächsten Lieder sind (ungewollt) dümmer, bringen aber trotzdem mehr Spaß mit sich. Wieso, das muss und werde ich erklären ...


Platz 10: Party Rock Anthem - LMFAO feat. Lauren Bennett and GoonRock
Stop! Hating is bad! (Weise Worte, meine Freunde ... Weise Worte ...)

Was habe ich diesen Song gehasst! Zunächst einmal ist es einfach nicht meine Musikrichtung, was den Zugang bereits enorm erschwert. Dann kommen die gewöhnungsbedürftigen, dümmlich klingenden Stimmen von LMFAO hinzu, ein klischeehafter Einsatz einer irgendwo zwischen "sexy" und "mechanisch" stolpernden Frauenstimme, die ganz zum Schluss nochmal den Discogängern einheizen soll und dieser unsägliche Quietschsound im Hintergrund, dem das Wort "Abwechslung" fremd ist. Ein Lied zum Abschalten. Im Sinne von: Radiosender wechseln. Nicht im Sinne von Entspannung.
Tja, und dann ereilte sich der schicksalhafte Tag, an dem ich ausnahmsweise einmal nicht den Fahrer spielen musste. Sondern auf dem Rücksitz eines komplett besetzten, kleinen Flitzers saß. Und meine Freunde auf dem Hinweg zu unserer fernen, fernen Destination penetrant darauf bestanden, Party Rock Anthem zu hören. Immer und immer wieder. Vielleicht kennt ihr die Dynamik, die so etwas entwickelt. Vielleicht habt ihr auch nur via How I Met Your Mother davon gehört: Wenn man nur noch einen Song während einer Autofahrt hören kann, wird er irgendwann zum genialsten Lied aller Zeiten. Alle feierten sich, ihr Leben und alles, was ich zuvor noch am Song hasste. Denn nun war es auf einmal ... toll. Die Laune schoss durchs Dach. Und bevor wir (ich) Party Rock Anthem wieder hassen konnten, kamen wir endlich an.

Auf dem Hoch ist es geblieben. Wann immer dieses Lied erneut spielte, kehrte die großartige Stimmung zurück. Und, verflucht seid ihr, Wii-Nächte bei Freunden, ihr seid so unterhaltsam ...

Platz 9: Popular - Eric Saade
I put my hands up in the light / You see me dancing for my life

Ungefähr genau so eine Plastiknummer, hier allerdings ganz und gar bewusst und in klassischer Schwedenpoptradition. Schwedens Beitrag zum diesjährigen Eurovision Song Contest ist eine oberflächliche, dick aufgetragene Popnummer mit eingängiger Melodie und mitreißend poppigem Rhythmus. Ist es ein "Guilty Pleasure"? Ja, definitiv! Aber eins, dass genau weiß, was es will und was es ist.

Platz 8: E.T. - Katy Perry
Infect me with your love, and fill me with your poison! (Symbolism!?)

Katy Perry trifft Lady GaGa trifft t.A.T.u. und den Beat aus We Will Rock You. Okay, eine sehr, sehr krude Mischung. So lange man aber Kanye West rauslässt, an dem sich ja auch der gute Todd stieß (schon wieder) und der zum Glück nicht in der Originalversion dieses Liedes auftaucht, ist E.T. ein überraschend eingängiger Song, dem es sogar gelingt, eine eigene Atmosphäre aufzubauen. Trotz klarer Inspirationen wagt dieses Lied es auch, einfach mal anders zu klingen. Mit dem mitreißenden Beat und dem stimmig orchestrierten Gezirpe, Geklatsche und Elektro-Geschwurbel in der Klangästhetik hat mich diese Katy-Perry-Nummer irgendwie umgarnen können. Obendrein ist es einer dieser Songs, der in jeder Laune funktioniert. Bin ich wütend, kann ich mich an ihm abreagieren, bin ich gut gelaunt, treibt er die Stimmung weiter an,  bin ich mürrisch oder hab den Blues, ist dieser harmonische Lärm ein gutes Klangbett, um darin abzutauchen.

Platz 7: Caffeine - Alice Cooper
I gotta stay awake / I just can't sleep / Because I know inside/  if I close my eyes / It'll be the death of me

Alice Cooper ist nicht totzukriegen, und so soll's auch sein. Mit Welcome 2 My Nightmare, der Fortsetzung eines seiner Albenklassikern, brachte das Urgestein ein gelungenes Album raus, welches einen zielsicheren Querschnitt durch den Sound des einstigen Schockrockers bietet. Caffeine ist eine komödiantischere, aber zum Thema passend energiegeladene Nummer, die sich einfach großartig für lange Nächte anbietet. Wenn man mal wieder völlig überarbeitet ist, irgendwo an einem Bahnhof gestrandet ist und stundenlang auf seinen nächsten Zug warten muss oder aus sonstwelchen Gründen einfach nicht einfschlafen darf, dann gehen Koffein und Coopers ironisch-quirlige Hymne Caffeine Hand in Hand. Einfach herrlich.

Platz 6: What Baby Wants - Alice Cooper feat. Ke$ha
I'll make you sit, beg, roll over, play dead

Rückblickend ist es eine naheliegende, geniale Idee von Alice Cooper, die rotzige Popgöre Ke$ha anzuheuern, damit sie ihm den Teufel gibt. Wer aus der modernen Musikwelt wäre eine treffendere Besetzung, als die siffige, saufende und in ihren Liedtexten rumhurende Ke$ha? Diese Kooperation bescherte uns What Baby Wants, zu dem ich nicht mehr viel sagen muss. Es ist eine saucoole Nummer, die sich auch nach mehrfachem Anhören kein Stück abnutzt.

Platz 5: Swashbuckled - Alestorm
Perhaps you here his deadly cry: "Come on son, buy a Honda!"

Irgendwo zwischen Folkrock und Metal angesiedelt erzählt Swashbuckled in bester Alestorm-Manier von drei berüchtigten Seefahrern und ihren überaus peinlichen Toden. Humor, Härte, spaßige Folk-Elemente. Ein Song, der verdammt schwer aus dem Kopf zu kriegen wäre. Wären da nicht noch ohrwurmigere Titel auf dem Album Back Through Time.

Platz 4: Scraping the Barrel - Alestorm
There are no more tales to be told

Melancholische Seefahrerromantik, die mit je einem ihrer rauen, krumm gewachsenen und behaarten im Bereich der Resignation und dem der Selbstherrlichkeit steht. In einem nachdenklich klingenden Piraten-Schunkelstück nehmen sich Alestorm mit ihrer eng umzäunten Thematik selbst auf die Schippe und verhohnepiepeln ihre Kritiker. Obendrein kann je nach Laune und Alkoholgrad Scraping the Barrel auch dem kernigsten Seeräuber Gänsehaut verleihen. Klingt einfach saugut und die Melodie verfolgt einen noch sehr, sehr lange.


Platz 3: Du nich - Knorkator
Ich hab ne waschechte originale Rolls-Royce-Kühlerfigur am Golf ‒ du nich!

Wir leben in einer Gesellschaft des Wettstreits. Jeder will größer, schneller, besser, schöner und erfolgreicher als der andere sein. Kaum kehrten Knorkator aus ihrem vorzeitigen Ruhestand zurück, versetzten sie sich in die Gedankenwelt eines dieser Menschen, die sich absolut auf der Gewinnerstraße sehen. Und es ihrem Gegenüber unentwegt unter die Nase reiben müssen. Mit genialen Bemerkungen wie Ich kann mit meinem Fahrrad schneller als du fahr'n ... äh ... du nich, Ich bestimme den Todeszeitpunkt einer Wasserleiche am Geschmack ‒ du nich und Ich hab magnetische Piercings, die immer nach Norden zeigen, du nich ist klar, wo hier der Hase langläuft. Richtig: Wir sind alles Loser, weil wir sowas nicht haben, nicht können, nicht dürfen, nicht sind. Schon scheiße.

Platz 2: Shipwrecked - Alestorm
Hey! you're banjaxed! / Hey! you're screwed! / And death is coming for you! /Trapped on an island lost at sea! / Shipwrecked your destiny!

Wenn gestandet zu sein so viel Laune machen würde, wie diesen Song zu hören, dann weiß ich nicht, warum alle mit diesem Schicksalsschlag so enorme Probleme haben. Ein starker Titel, der in Kopf, Beine und die Trinklust steuernden Membranen geht.

Platz 1: The Sunk'n Norwegian - Alestorm
One more drink at the Sunk'n Norwegian / Raise up your tankards of ale to the sky

Welch Überraschung! Dass ein Piratenlied mein Hit des Jahres 2011 wird, dem Jahr, in dem Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten die Kinos eroberte und Alestorm einen erneuten Angriff auf unsere Hörmuscheln startete. Das kommt wirklich komplett unerwartet, sogar für mich ...
The Sunk'n Norwegian ist nicht nur mein Hit des Jahres und mein Favorit vom aktuellen Alestorm-Album Back Through Time, sondern hat auch gute Chancen, sich zu meinem Lieblingslied von Alestorm herauszukristallisieren (No Quarter der Fairness halber mal ausgenommen). Das Seefahrer-Gefidel verschmilzt perfekt mit dem rockigen Metal-Geschrammel der Band, das kratzige Organ des Sängers kommt sehr gut zum Einsatz und die geballte Energie des Songs gepaart mit seiner Eingängigkeit macht The Sunk'n Norwegian für mich zu einer absoluten Wucht. Ob zum Feiern, zum aufmuntern bevor ich mich in eine schwere Aufgabe stürze oder einfach nur, wenn mir nach der erquicklichen Mischung aus piratigem Spaß und piratiger Härte ist: The Sunk'n Norwegian bringt's immer.

Das waren sie also, meine (nicht-filmischen) Songs des Jahres 2011. Und damit beende ich auch meinen diesjährigen Stoß an Blogpostings. Mir bleibt nur noch eins: Euch zu wünschen, dass ihr heute eine großartige Silvesterfeier erlebt. Vollkommen egal, ob ihr feiert, dass ein grausames Jahr endlich endet, oder ob ihr einen furiosen Abschied für ein paar grandiose Monate begehen möchtet: Feiert und genießt euer Leben!
Ich wünsche euch ein gesundes, fröhliches sowie erfolgreiches 2012"


Viel Spaß bei euren Silvesterfeierlichkeiten und einen guten Rutsch!

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4 Kommentare:

Sunshine hat gesagt…

Mein Song des jahres ist "Moves like Jagger", da ich dieses Lied dummerweise nicht mehr hören kann, ohne absolut dämlich zu grinsen. *g* Deshalb macht es mir auch immer sofort gute Laune.
2. Platz geht an "Rolling in the deep", das allerdings mein Favorit für 2010 war.

"Popular" ist natürlich ganz toll schlecht und deswegen schon wieder gut, außerdem hat es zu wunderbaren Mitsingmomenten in der Halle und beim geselligen ESC-Gucken geführt.

"Greande" ist auch sehr gut, obwohl mir einige andere Lieder von Bruno Mars aufgrund seines Gejammeres auf die Nerven gehen (der hat so was in der Stimme, das mal wohldosieren muss, sonst nervt es).

Ebenfalls gut angekommen sind bei mir "Something in the water" von Brooke Fraser, "Nur noch kurz die Welt retten" von Tim Bendzko, "Wenn ich geh" und "Ein Tag im Leben eines anderen" (+ diverse andere Lieder) von Thomas Godoj, "Oben oder unten" von Söhne Mannheims, "You and I" von Lady Gaga (genauso "Born this way" und "Edge of glory"), mein persönliches "Big black horse and the cherry tree" Revival, Seeeds "Molotov" und "99 Problems" von Hugo. Hell yes. *g*
Dazu dann noch diverse Sachen von David Cook ("Billy Jean", "Bar-ba-sol" und "Declaratin"), "Tonight von Alex Max Band", Soundtracks, diverse alte Lieder, die cih wieder rausgekramt habe.. das Übliche. *g*

Sir Donnerbold hat gesagt…

Ohje, mit dem Herren Bendzko kann man mich ja jagen. "Rolling in the Deep" ist okay ("Glee" macht's gut *g*) und die Mannheimer Söhne habe ich ja auch nie gemocht. Lady GaGa hat mich dieses Jahr recht gleichgültig zurückgelassen, ich bekam sie mit, aber ich regte mich in keinerlei Richtung. Und der Rest sagt mir gerade gar nichts. *dumm vorkomm*

Und, naja, wenn ich Soundtracks in diese Liste aufnehmen würde (noch dazu alte Stücke!), wären die Spitzenplätze alljährlich sehr vorhersagbar. Es würde sich höchstens die Reihenfolge der PotC-Stücke verschieben. Seit den Weihnachtstagen höre ich eine AWE-Suite, die an dieser Stelle nicht genannt werden will, wieder rauf und runter, runter und rauf. Den Herbst verbrachte ich dagegen damit, die zwei kämpfenden Jacks auswendig zu lernen.

Jaaaa, ich werde echt immer einseitiger. :-p

Sunshine hat gesagt…

Ich kenn sonst vom Bendzko glaub ich nichts, aber das find ich gut. Von "Rolling in the Deep" hab ich schon bessere Versionen als die aus Glee gehört. mMn. Ach ich hab da auch Zeugs bei, das viele nicht kennen, dabei ist "Big black horse" sogar auf SingStar drauf. Meine Freundinnen kannten das aber auch nicht, und die sind meinem alltäglichen Musikgeschmack wahrscheinlich näher als du, wenn ich mir immer so deine Hitlisten anschaue. *g*

Ach und wenns Soundtracks und so wären, wäre es auch bei mir einseitger.^^

Lutz hat gesagt…

Auch, wenn ich Todd in the Shadows bei den Sachen, die er mag, bei weitem nicht immer zustimme, bin ich bei seinen Verrissen fast immer auf einer Linie. Insbesondere "Granade", "E.T." und "Party Rock Anthem" finde ich zum davonrennen mies. Erstaunlicherweise sagt er sogar meistens das zu den Songs, was ich auch dazu dachte.

Diese selbstgefällige trotzig-doofe Einstellung hinter "Granade" versaut einem den ganzen Song. Allerdings muss ich zugeben, dass in punkto Scheiß-Lyrics 2011 nichts an Milow's "You and Me" rankam. Dieser Dreckssong muss eigentlich jedem vernünftigen Menschen klarmachen, dass Milow ein irrer Psychopath ist.

Irgendwie fällt es mir bei Songs immer sehr schwer, wirklich das herauszupicken, was ich mag, mir fallen eher die Negativbeispiele auf. Bei Filmen ist es da einfacher.

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