Mittwoch, 8. Februar 2012

Die FFA-Zahlen 2011


Das Kinojahr 2011 wird bald zu den Akten gelegt. Es fehlen nur noch die FFA-Zahlen, meine Film-Hitliste und die Oscars. Oh, Moment, die Filmförderanstalt hat ja heute ihren wirtschaftlichen Jahresrückblick veröffentlicht! Und er lässt den Filmfan mit einem lachenden, wie einem weinenden Auge zurück.

Mit 129,6 Millionen Besuchern gab es ein 2,3 Prozent betragenes Plus gegenüber dem sehr miesen Kinojahr 2010. Vor allem deutsche Produktionen waren sehr gefragt und verbuchten einen Marktanteil von 21,8 Prozent. Konsequent mussten Hollywoodfilme ein Minus ertragen. Dennoch blieb 3D in Deutschland ein Renner: 22,8 Prozent aller gelösten Eintrittskarten waren für 3D-Vorstellungen.

Meine alljährliche, ernsthafte Analyse der FFA-Zahlen findet ihr dieses Mal bei Quotenmeter.de - der Mensch muss ja auch von was leben. Um mein persönliches Geschnatter kommt ihr an dieser Stelle dagegen nicht herum:

Die Sir-Donnerbold-Zahlen

2011 war ich 79 Mal im Kino. Ein neuer Besuchrekord für mich, nachdem schon 2010 mit 75 Kinogängen ein Spitzenjahr darstellte. Der Durchschnittsdeutsche holte sich vergangenes Jahr übrigens sensationelle 1,58 Mal eine Eintrittskarte für die Lichtspielhäuser in unserer Bundesrepublik, womit ich mit meinen nicht einmal 80kg stolze 50 Bürger schwer bin. So ganz langsam darf sich die Filmwirtschaft bei mir dafür erkenntlich zeigen, finde ich.

Im Laufe der 365 Tage des Kinojahres 2011 war ich in 17 unterschiedlichen Lichtspielhäusern zu Gast (16 davon in NRW). An den Snacktheken wurde man wieder einmal ab und an Popcorn oder Nachos an mich los und einmal ein Eis, wobei ich meine Kinovöllerei auf gemütliche Kinorunden im Freundeskreis an Wochenenden mit gut gefülltem Saal beschränkte. Die Getränkeindustrie wurde durch mich zig Liter Cola light los, ein paar Bier sowie mehrere Sorten Energydrink (mein persönlicher Marktführer war Rockstar mit seinen Sorten Apfel und Mango). Gibt es mittlerweile irgendjemanden, den mein Kinofutter interessiert?

Ich besuchte alles in allem 24 3D-Vorführungen, was einen dreidimensionalen Marktanteil von ca. 30,4 Prozent bedeutet. Nur neun der 24 3D-Filme waren animiert, von allen 3D-Produktionen empfand ich die optische Illusion bei fünfen als grottig bis schlecht.

Wenn ich Pressevorführungen als "besondere Vorstellungen" ausschließe, waren noch immer 17 meiner Kinobesuche außergewöhnlich. Ob nun Vorpremiere (9x), Autokino (4x), "normales" Open Air (1x), Studentenkino (1x) oder Livekonzert (ebenfalls 1x). Double-, Triple- oder gar "Quadruple"-Features gab es vergangenes Jahr für mich leider nicht zu besichtigen.

Der von mir am häufigsten besuchte Film des Jahres war Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, der nicht ganz beabsichtigt auf acht Sichtungen kam und somit einen neuen persönlichen Rekord für mich aufstellte. Es tut mir leid, Am Ende der Welt, aber in meinem Herzen wirst du immer etwas herausragendes bleiben.

Siehe auch:

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Meiner Meinung nach war das ein schlechtes Jahr. War nicht oft im Kino, lief aber auch kaum was dolles. Die drei besten waren da wohl X-Men, Harry Potter und Super Acht, aber ein Über-Film war nicht dabei. Ich mein, die Top-Blockbuster waren schlechter als die in den vergangenen Jahren und die Animationsfilme auch.

Ich denke aber dieses Jahr wird viel besser. Batman, der Hobbit, und natürlich freu ich mich auch auf American Pie.

Das das Jahr bei mir so schlecht wegkommt liegt vielleicht auch daran, dass ich fast keinen von den Oscarfilmen gesehen habe. Aber die machen auch keinen tollen Eindruck.

Kommentar veröffentlichen