Samstag, 15. September 2012

Popcorn und 150 Rollenwechsel

150 Wochen ist sie alt, meine Kino-Kolumne bei Quotenmeter.de. Es war eine schöne Zeit, und es wird hoffentlich auch die nächsten 150 Wochen über eine Freude bleiben, alle sieben Tage in die Welt des Films abzutauchen und auf ganz eigene Weise das Geschehen zu kommentieren, Informationen zu liefern und meine Meinung zu erläutern. Popcorn und Rollenwechsel, das soll eine vielseitige und dennoch hoffentlich wiedererkennbare Kolumne sein, deren Titel sogar Lesermails inspiriert.

Die 150. Ausgabe findet ihr hier, unterdessen gibt es hier im Blog, wie in den Vorjahren, eine Auswahl an den Beiträgen der vergangenen 50 Wochen, mit denen ich besonders zufrieden bin.

Gleichwertige Medien (21. November 2011)
Eines meiner größten Reizthemen: Das Medium Film ist weniger wert, leichter verdaulich und generell dümmlicher als Literatur. Weshalb ich dieser Intellektuellenstammtischparole nicht zustimme ...

WTF - Das Musical (28. November 2011)
Sylvester Stallone plant Rocky - Das Bühnenmusical. Weshalb es, der Vielfältigkeit des Musiktheaters zum Trotz, äußerst kurios ist und wie man so eine Adaption besser nicht in Angriff nehmen sollte ...

Bruckheimers Oscar-Chancen (18. Dezember 2011)
Was sollte Jerry Bruckheimer tun, um endlich für den Oscar nominiert zu werden?

Stumme Magie (23. Januar 2012)
Der Stummfilm-Rundumschlag: Weshalb The Artist und WALL•E romantischer sind, als viele Romantikkomödien und Actionfilme eine unterschätzte Kunst sind, lässt sich ganz einfach beantworten: Durch die Magie der für sich sprechenden Bilder.

Filmverschlinger (13. Februar 2012)
"Hey, ich hab gestern 4 Filme geguckt und heute 5, ich bin voll der Filmkenner!" Ja, bist du das?

Ab 0?! (20. Februar 2012)
Es waren irgendwie die Monate, in denen ich allgemeine Ärgernisse ansprechen wollte. Wie etwa das Missverständnis, die FSK-Freigabe wäre zugleich eine Zielgruppenempfehlung. Wann lernen die Menschen endlich, dass das Quatsch ist?

Die Schuldzuweisung des John Carter (19. März 2012)
Wer hatte Schuld am Flop von John Carter? Der dritte Teil meiner John Carter-Kolumnenreihe ist derzeit die zweiterfolgreichste Ausgabe von Popcorn und Rollenwechsel, nur die Ausgabe über den Wechsel von Jack Sparrows Synchronstimme war klickstärker.

Setzte Disney auf das falsche Pferd? (23. April 2012)
Die Akte Rich Ross.

Die Musik bewahrt den Ton (11. Juni 2012)
Die Filmmusik kann mitbestimmen, wie selbstironisch, postmodern oder klassisch ein Kinofilm ist. Weshalb Fluch der Karibik und Indiana Jones obsiegen, Prince of Persia manche Kinogänger perplex zurückließ und was Snow White and the Huntsman so dröge macht ...

Ein unerwarteter Brief (6. August 2012)
Ein Brief an die Fantasyfans, darüber, weshalb mich die Erweiterung des Hobbits zur Trilogie nur misstrauisch macht.

1 Kommentare:

Cooper hat gesagt…

@Sir D.:
Ich komme mir grad wie ein Stalker vor... Die velinkten Artikel deiner Kolumne "Popcorn und Rollenwechsel" kenne ich alle schon - gleichwohl ich noch nicht alle 150 Beiträge gelesen haben dürfte.

Einzig den Artikel "Filmverschlinger" hatte ich mir für heute aufgehoben, weshalb mir die Verlinkung durchaus Recht gewesen ist - schließlich komt der Bagatellen Tab vor dem Quotenmeter. xD

Ein kleines Statement meinerseits: Ich betrachte mich gern als Cineast. Nicht aufgrund einer von mir bereits gesehenen größeren Menge an Filmen oder einer möglichst umfassenden Liste an "Must See"-Filme oder sogenannter Klassiker.

Der Grund, weshalb ich mich trotzgerade einmal 2-7 Kinobesuchen als solchen betrachte ist einfach. Ich weiß objektiv gute von schlechten Filmen zu unterscheiden, gehe sehr gern - wenngleich zu selten in Kino und ich wertschätze (Kino-)Filme so sehr, dass Hast / Verschlingen / reiner Konsum oder Prahlerei mir völlig fehlen. Vermutlich bin ich ttrotz meiner Begeisterung für dieses Medium zu ernst, denn Jubel, Fan-Verhalten oder Wut gehen mir gänzlich abhanden. Gleichwohl gibt es bei mir, Würdigung, (Vor-)Freude, Tränen und Rührung. Mit dem Lachen hapert es desweilen - doch mag das an meinem verquerten Charakter und meiner Auffassung von Humor liegen.

Fazit:
Ich verfolge gern deinen Blog, deine Kolumne, gehe auch schon mal in Arthouse-Filme, genieße deine Kurzfilmvorstellungen, liebe Animationsfilme vielerlei Couleur und besuche zu selten Lichtspielhäuser.

Dein Stalker äh... Leser Cooper. *g*

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