Freitag, 1. Februar 2013

Eva Green verführt in "Sin City 2", Robert Rodriguez macht scharf auf "Star Wars"-Spin-Offs


Nach Jahren des qualvollen Wartens prescht Sin City 2: A Dame to Kill For urplötzlich mit einem Mordstempo voran. Ein Ersatz für Michael Clarke Duncan wurde gecastet, Bruce Willis stimmte für eine Rückkehr zu, Joseph Gordon-Levitt wurde für eine Rolle engagiert, Ray Liotta ist mit an Bord, Josh Brolin ist dabei, Juno Temple soll kurz durchs Bild stolpern (ganz so wie in The Dark Knight Rises), ein Playmate ist auch mit dabei ... Eine wichtige Ankündigung blieb jedoch aus: Die Besetzung der titelgebenden Schlüsselrolle, der Frau, für die es sich zu töten lohnt, der Frau aller Frauen in Sin City: Ava Lord.

Aber auch dies hat sich nunmehr geändert, und Robert Rodriguez konnte die meiner Meinung nach ideale Besetzung für die Traum- und Albtraumfrau seiner und Frank Millers sündigen Film-noir-Stadt auftreiben: Ex-Bond-Girl Eva Green. Green ist eine unheimlich talentierte Schauspielerin, die sich voll in die Rolle einer Femme fatale reinzuhängen vermag und bei aller düster-sinnlichen Ausstrahlung noch immer auch nette Facetten Seiten zeigen kann. Wer wäre also besser geeignet für die Darstellung der Frau, die laut Frank Miller "der wahr gewordene Traum jedes Mannes ist ... wohl aber auch jedermanns dunkelster Albtraum"?

Und auch für die Zeit nach Sin City 2 macht uns Robert Rodriguez Hoffnungen: Gegenüber MTV erklärte er, dass er mit großen Freuden einen Kinofilm über Han Solo drehen würde. Ansonsten würde er nicht mit Star Wars rumspielen, auch wenn er aufgeregt ist zu sehen, was Disney und LucasFilm künftig auf die Beine stellen werden. Doch wer braucht schon Rodriguez als Regisseur einer offiziellen Star Wars-Episode, wenn der Mann einen Solofilm über den coolsten Revolverhelden des Star Wars-Universums drehen würde, wenn man ihn nur lässt?

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