Samstag, 18. Mai 2013

Eurovision 2013: Die gesetzten Finalteilnehmer


Und schon nähert sich der Eurovision Song Contest 2013 seinem Ende. Die Lieder, die sich im Halbfinale behaupten mussten (und es in 20 Fällen auch konnten), habe ich euch bereits vorgestellt und kommentiert. Nun wird es Zeit für die Beiträge mit garantiertem Finalplatz.

Amandine Bourgeois - L'Enfer Et Moi (Frankreich)

Ich wäre glücklicher, folgte die Explosion aus Minute zwei bereits nach einer Minute und wäre der Song nach Minute zwei noch einen Tacken energischer, dennoch: Tolle Stimme, gute Melodie, klare Struktur, Ohrwurpotential und "gefährlich" sowie "wütend" auf Eurovision-Weise. Sagt mir sehr zu und steigert sich beim zweiten und dritten Anhören massiv.

ESDM - Contigo Hasta El Final (With You Until The End) (Spanien)

Auch wenn am Ende des französischen Musikvideos jemand gefesselt dasitzt: Die Interpreten des spanischen Beitrags nennen sich ESDM, nicht BDSM, aller Verwechslungsgefahr zum Trotz! Nachdem ich mir nun weitere Google-Suchtreffer gesichert habe: Das Lied fängt viel versprechend an und verliert dann allen folkloristischen Seefahrer-Geschmack, um in normale Massenmusik abzugleiten.

Cascada - Glorious (Deutschland)

Nicht meine Musik, eine an den Euphoria-Erfolg angelehnte Tanznummer ohne mich ködernde Melodie und schlichtweg nichts, was ich hören muss, aber durchaus was, das meine Ohren nicht bluten lässt. Das Lied ist mir einfach völlig egal.

Bonnie Tyler - Believe In Me (Vereinigtes Königreich)

Tolle Stimme (ist halt Bonnie Tyler), allerdings hat der Song nicht so viel Power, wie er haben müsste, um ihre stimmliche Stärke voll auszuspielen. Nette Ballade mit Durchsetzungsvermögen.

Robin Stjernberg - You (Schweden)

Ach herrje. Ist ja mal eine interessante, gleichermaßen zitternde wie volumenreiche Stimme, doch die Gesangsmelodie passt meinen Ohren nach zu urteilen ja gar nicht zum Sänger. Die langen Töne klingen versemmelt, statt gewollt geknödelt. Nein, ich will's mögen, quäl mich schlussendlich trotzdem nur durch.

Marco Mengoni - L'Essenziale (Italien)

Klingt für mich wie jede andere dieser Fummel-Italo-Kuschelnummern, die ich sterbenslangweilig finde. Hat sicher seine Fans. Ich zähle nicht dazu.

So weit reichen also meine lahmen Kommentare zu den diesjährigen Beiträgen. 2014 bin ich vielleicht wieder mehr engagiert. Warten wir es ab. Ich wünsche so lange viel Spaß mit der heute um 21 Uhr losgehenden Musikparty im Ersten.

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