Sonntag, 9. Juni 2013

Ein Erpelleben

Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Donald meine liebste fiktionale Schöpfung von allen ist. Ich finde, dass er die witzigsten Geschichten erlebt und unter den klassischen Disney-Helden ist er auch derjenige, der die besten Abenteuer durchmacht. Hinzu kommt, dass er eine ästhetische Entscheidung ist. Wieso sollte ich mir ein Bild mit der langweiligen Maus namens Micky an die Wand hängen, wenn mich auch dieser charakterstarke Erpel angrummeln oder anlächeln kann? Darüber hinaus ist Donald, meines Empfindens nach, die ausdrucksstärkste Zeichentrickfigur der Filmgeschichte.

Es gibt also vieles, was man an ihm lieben kann. Allerdings wäre es gelogen, wenn ich sagen würde, dass da nicht noch ein Aspekt eine wesentliche Rolle spielt, weshalb ich Donald so favorisiere. Er ist nämlich die Figur, mit der ich mich am meisten identifizieren kann, in keiner anderen Disney-Figur finde ich mich so gut wieder. Das mag ein egozentrischer Grund sein, jemanden oder etwas gut zu finden. Doch es ist auch ein all zu menschlicher.

Anlässlich Donalds Leinwandjubiläum möchte ich an dieser Stelle einige Beispiele zeigen, wie Donald dazu dienlich sein kann, mich selbst zu illustrieren:

Wie ich mich selbst sehe:

Wie mich die meisten meiner Freunde sehen:

Wie ich auf meine eigensinnigste Freundin wirke:

Wie mich meine Feinde sehen:

Wie ich reagieren werde, wenn sich meine jüngste Feindin wieder scheinheilig an mich heranschmiegt:

Wie mich meine Eltern sehen:

Wie es aussieht, wenn ich etwas dummes gemacht habe:

Wie ich auch gerne mal sein kann:

Wie ich gerne wäre:

Wie ich wohl nie sein werde, auch wenn es cool wäre:

Wie ich mich fühle, wenn ich einen Anzug trage:

Was passiert, wenn man mich mit Feuer spielen lässt:

Wie ich meine Lebenslage erachte:

Wo es mich immer wieder hinzieht:

Wo ich auch mal hin muss:
Worin ich Potential habe, das ich mal wieder ausschöpfen muss:

Was ich lange mal lernen wollte:

Was ich am liebsten mache:

Was für mich der einzig wahre Weg ist, Bücher zu lesen:

Was ich verlernt habe:

Was ich von meinem 25. Geburtstag in Erinnerung behalten werde:

Happy Birthday, Donald!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Haha, diese Rubrik müsste man mal ins duckfilm-Forum verfrachten.
Wenn jeder seinen Charakter in Donald-Bildchen darstellt, kommt bei Aspekt 2 bestimmt immer dasselbe Bild... xD

DMJ hat gesagt…

Bei mir punktet Donald schon deshalb, weil er einfach so perfekt wütend sein kann! Aber SO RICHTIG wütend!
Kein angedeuteter, ästhetischer Bühnen-Zorn, sondern maßloser Gefühlsüberschwang. Das ist natürlich nicht sein einziger Charakterzug, aber für mich der auffälligste und mitfühlbarste.

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