Freitag, 9. Mai 2014

Eurovision 2014: Meine Favoriten und Flops


Wenn ich dieses Jahr schon nicht die Zeit und Muse habe, hier im Blog sämtliche Eurovision-Songs zu besprechen, so will ich hier wenigstens meine zehn Lieblingsstücke aus dem europäischen Liederwettbewerb 2014 vorstellen. Und da kein Artikel zum Thema Eurovision Song Contest vollständig ist, wenn nicht auch gelästert wird, reiche ich natürlich auch meine 5 Flops des ESC-Jahres nach.

Viel Spaß beim (erneuten?) Anhören und natürlich auch bei der großen Show am Samstagabend!

Platz 1: Twin Twin - Moustache (Frankreich)

Eine sehr ironisch dargebotene Retro-Eurodance-Nummer mit diesem einmaligen Flair der französischen Elektropopszene. Alle Jubeljahre kommt aus dieser Richtung etwas, das mir so richtig Spaß macht, und dieses Mal ist es wieder so weit. ESC-Irrsinn, der weiß, was er darstellt.

Platz 2: The Common Linnets - Calm After The Storm (Niederlande)

Inside Llewyn Davis lässt grüßen: Wunderschöne Melodie, fantastische Stimmen, packende Atmosphäre.

Platz 3: Softengine - Something Better (Finnland)

Meine obligatorische E-Gitarren-Nummer für das Jahr.

Platz 4: Firelight - Coming Home (Malta)

ESC-Folklore-Country-Pop mit guten Stimmen.

Platz 5: Can-Linn (feat. Kasey Smith) - Heartbeat (Irland)

Richtig runder Pop aus der heimlichen Heimat des ESC. Leider nicht im Finale, aber was juckt mich das bei meiner Rangliste?

Platz 6: Tijana Dapčević - To The Sky (Mazedonien)

Der Anfang hat kleine Schwierigkeiten, danach legt die Nummer drei Gänge zu.

Platz 7: Pollapönk - No Prejudice (Island)

Könnte auch aus einer Disney-High-School-Komödie der 90er stammen. Und das meine ICH als Kompliment!

Platz 8: Basim - Cliché Love Song (Dänemark)

Schöne Selbstironie, eingängige Melodie.

Platz 9: Mariya Yaremchuk - Tick - Tock (Ukraine)

Eine waschechte ESC-Osteuropa-Pop-Nummer. Davon gibt es miese und gute. In diesem Fall ist das seelenlos-unterhaltsame Paket einfach zu gut produziert, dass es mir keine Laune machen würde.

Platz 10: Kállay-Saunders - Running (Ungarn)

Der erste Refrain ist mir musikalisch zu aufgedreht und gesanglich zu halbseiden, ansonsten aber eine gut vorgetragene (etwas zu sehr nach Aufmerksamkeit gierende), mitreißende Nummer.

Und hier meine Flops:

Platz 5: Dilara Kazimova - Start A Fire (Aserbaidschan)

Eine sterbenslangweilige, unauthentisch wirkende, dröge Nummer ohne Höhepunkte.

Platz 4: Vilija Matačiūnaitė - Attention (Litauen)

Schräg gesungen.

Platz 3: Suzy - Quero Ser Tua (Portugal)
Passiert in den drei Minuten etwas? Gesanglich gesehen?

Platz 2: Hersi - One Night's Anger (Albanien)
Geknödelter Gesang, drei Minuten lang. Lahme Melodie, keinerlei Spannung drin.

Platz 1: Freaky Fortune feat. Risky Kidd - Rise up (Griechenland)

Aus meinem liebsten ESC-Land kommt dieses Jahr eine richtig grausige, dahingeklatschte Dancenummer ohne Charakter und musikalischen Catcher. Rein in den Gehörgang, dort nerven, raus aus dem Gehörgang.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich setze mal auf Tom Neuwirth alias Conchita Wurst. :)

Anonym hat gesagt…

Siehst du, ich wusste es. :D

Yes hat gesagt…

Sie hat es verdient! <3

Kommentar veröffentlichen