Mittwoch, 21. Januar 2009

Simon Gosejohanns Wasserspielchen: The Next Uri Geller



(gefunden via Freaks of Magic)


The Next Uri Geller - Unglaubliche Phänomene live kehrte vor einer Woche auf die Bildschirme zurück und enttäuschte auf ganzer Linie. Weder konnte die Sendung (trotz runtergefahrenem Mystik-Gebrabbel) als unterhaltsames, ernstzunehmendes Zauberercasting funktionieren, noch als oberpeinliches und brüllend komisches Trash-Format. Dabei war dies doch der Erfolgsgrund für die erste Staffel!

Einziger Lichtblick für Freunde der unfreiwilligen Komik war Ully Loup, der von sich behauptete eine grauenhafte Kindheit erlebt zu haben, weshalb er sich in seine Traumwelt zurückzog. Von dort aus beobachtet er erstaunt uns "normale" Menschen, die er einfach nicht begreifen will und mit denen er auch Berührungsängste hat. Deshalb wagt er sicht nicht ohne seine Handschuhe aus dem Haus. Außerdem hat er Wissen über den Todesengel, mit dem er letzte Woche ein perfides Spiel trieb...

Am Tag danach trat er als "Partyzauberer" bei Clever auf ProSiebens Schwesternsender Sat.1 auf, wo total heiter Wasser in verschiedenste Getränke verwandelte. Und sein Profilfoto in der Zaubererzentrale passt auch nicht so ganz zu seinem selbst auferlegtem Image bei The Next Uri Geller:

Wie war nochmal Ully Loups Lebensmotto laut seinem Vorstellungsvideo bei The Next Uri Geller? "Das Leben ist eine Party!"
Hat er etwa seine zwei Showauftritte durcheinander gebracht?

Wie auch immer, diese Woche schien ProSieben gegen die schlechten Quoten der Vorwoche ankämpfen zu wollen. Denn wenigstens die zweite Hälfte der Sendung reichte im Ansatz an die Vorjahresstaffel heran.

Meine Damen und Herren, willkommen bei:

The Next Juri Keller - Die Rückkehr des Comedy-Dienstags

Die Sendung beginnt ähnlich uneinsortierbar wie die letzte. Nach etwas Schleichwerbung für den Playboy und Hinweise auf das RTL-Dschungelcamp betont Uri Geller, dass die Kandidaten der Vorwoche nur fast so gut sind, wie er selbst. Richtig. Sie sind zwar genau so schlechte Zauberer wie er, doch sie sind dabei nichtmal Halb so unterhaltsam wie er. Egal ob freiwillig, oder unfreiwillig.

Noch erinnerte The Next Uri Geller - Unglaublich misslungene Trashcomedy live einfach nur an schlechte, schmierige Castingshows, wie es sie zu Hauf gab, gibt und leider auch geben wird.
Doch dann dreht ProSieben, sozusagen als Vorankündigung auf das, was uns noch erwarten wird, endlich wieder den Hahn am Schwachsinn-o-Meter auf: Moderator Stefan Gödde blickt in die Kamera und plaudert aus dem Nähkästchen. Die in der Vorwoche als Freiwillige fungierende Simone Thomalla hätte angekündigt mit ihrer Berliner Schnauze reinzureden, wenn ihr irgendein Auftritt seltsam und unecht vorkäme.

Daraufhin beginnt im Hintergrund ein Videoausschnitt aus der Staffelpremiere, und Gödde kommentiert: "Tja, und was war dann in der Sendung? Eine sprachlose Thomalla!", verschwört uns der sich ins Abendprogramm verirrte Klatschreport-Ansager. Wer die letzte Ausgabe jedoch sah, wird den Ausschnitt sofort wiedererkannt haben: Das Video zeigte nämlich eine mit sich selbst kämpfende Thomalla, die einen Fehler in Ully Loups (ihr wisst schon, der Traumwelt-Besetzer, der Angst hat Menschen anzufassen, es sei denn er tritt bei Clever auf und sorgt für Partystimmung) Performance bemerkt, überlegt ob sie die Klappe halten soll... und kurz darauf den Fehler anspricht. Das war in dem Videoausschnitt diese Woche natürlich nicht zu sehen.

Dreist. Kackendreist. Rabenkackendreist, was ProSieben da abzieht. Und ein perfekter Einstieg zurück in die Welt der verblendeten Vorführung "paranormaler Fähigkeiten".
Nur ein Ausrutscher, denkt ihr? Nein. Gödde geht auf die Promi-Gäste zu (Gaby von der neuen Popstars-Band, Simon Gosejohann, Mariella Ahrens) und fragt Simon, was er von dem Übernatürlichen und der Schattenwelt hält.

Gosejohann aber bricht die Illusion, und spricht davon, dass er "eine gute Show" mag, und lediglich Angst davor habe, dass Vincent Raven ihm "gleich an den Hals springt und das Blut aussaugt".

Angesichts der letzten Folge vermutete ich hier bereits das Highlight des Abends... Doch weit gefehlt!

Egal wer The Next Uri Geller wird, er sollte Simon Gosejohann als Assistent verpflichten!

Als erster Kandidat des Abends betritt Aaron Crow die Bühne, ein Illusionist, dessen Bühnenpersönlichkeit stumm bleibt und nur mit (absichtlich witzig-übertriebenen) Gestiken und seiner Mimik kommuniziert. Endlich ein Magier, der eine richtige Bühnenshow auf die Beine stellt, einer, der zwar auf der Bühne eine Rolle spielt, aber nicht behauptet (oder behaupten lässt), er hätte wirklich übernatürliche Kräfte, einer der mit seinen "Freiwilligen" rumalbert.

Ach du Schande, wo kommt dieser Talentbolzen her, der zudem einfach nur ein völlig normaler Magier ist? Er gibt seiner "Figur" einen Aufhänger, zieht ihn durch und Schluss, fertig, aus.
Nun, Aaron Crow nahm bereits an der ersten niederländischen Staffel von The Next Uri Geller teil. Gewonnen hat er dort übrigens nicht, dennoch trat er in dem Special The Next Uri Geller - Die besten Mentalisten der Welt auf. Und verlor auch dort (Überraschung!), nun gegen Vincent Raven.

Crow, der dieses Mal tatsächlich einen etwas lahmen Trick aufführte (schoss mit Pfeil einen Apfel von Gabys Kopf und ließ einen angeblich dort befindlichen Ring heil), war noch immer besser als alle anderen in der ganzen Sendung (außer vieeeeleicht der ehrlich mit seiner "Magie" umgehende Nikolai Friedrich aus der ersten Staffel, der an guten Tagen ganz unterhaltsam war). Und flog am Ende des Abends raus.

Somit ist das Schicksal von The Next Uri Geller - Kein Erfolg für stumme Krähen (live) endgültig besiegelt. Wenn die Sendung nicht unfreiwillig unterhält, dann ist sie dazu verdammt zu langweilen.

Ein kleiner Vorgeschmack erfolgte nach Crows Auftritt, der gar nichts mit vorgetäuschtem und noch weniger mit echtem Mentalismus zu tun hat: Gewohneitsgemäß übersetzte der Dolmetscher Uri Gellers eh immer gleiches Geplapper... doch weil Crow nicht mit übernatürlichem liebäugelte, und Geller es deshalb nicht erwähnte, musste der seinen Text runterleiernde Dolmetscher noch eine Korrektur hinterherwerfen:
"Aaron, du hast wirklich unglaubliche Fähigkeiten ... ... ... ... auf der Bühne!"

Der zweite Kandidat des Abends, Manuel Horeth, behauptete zwar, von übernatürlichen Fähigkeiten gesteuert zu werden, führte aber keinen Trick durch, der ihn mit anderen Kräften in Verbindung setzte, sondern einen, in dem er angeblich vorhersagen konnte, welche Telefonnummer aus einem telefonbuch gewählt wird. Er gab sieben Freiwilligen je ein Covert und ließ Mariella Ahrens aus einem Telefonbuch eine Nummer aussuchen - die ausgesuchte Nummer stimmte mit der aus den nacheinander geöffneten Coverts überein.

An sich ein ganz guter Trick, wenn auch eine abgewandelte, erschwerte Form mancher Tricks aus Staffel 1, nur ziemlich öde vorgetragen.

Derweil kündigte Vincent Raven, wohl von ProSieben aus Quotendruck angestachelt, an, dass er in der kommenden Ausgabe auch wieder einen Trick aufführen wird. Ihn jucke es, wenn er da auf dem Sofa sitze und den anderen zusehen muss.
Er wüsste allerdings noch nicht, was er aufführen wird. Gut, dass hat er ja noch nie gewusst, er nahm es einfach so wie es kam. Genau deshalb ist er ja auch der "beste" seines Faches, der königliche Rabenvater der Illusion.
Raven versprach übrigens, es Stefan Gödde wissen zu lassen, sobald er sich entschieden hat, was er aufführen möchte.

Es folgten zwei Schweizer, die in ihren knappen Strickwesten und den unpassenden Hemden aussahen wie ein Comedyduo, das Stefan Raab vom Quatsch Comedy Club weggecastet hat, um in TV Total die Programmlücken zu füllen, wenn Dr. Welf Haeger gerade keine Zeit hat. Generell ist die Qualität vieler Comedians in TV Total ein wahres Mysterium und ungleich para- und abnormaler als alles, was bislang in der neuen Uri Geller-Stafel gezeigt wurde. Doch lasst das Handy stecken, ihr müsst nicht Aiman Abdallah und sein hochprofessionelles Team von Galileo Mystery rufen. Das hat noch Zeit.
Zunächst muss ich euch davon berichten, was nämlich nach den Schweizern Gabriel & Daniel (die eine "Promi stellt einen von uns in seltsamen Posen hin, der andere, dessen Augen verbunden sind, macht sie nach"-Nummer vollführten und dabei ein wenig steif wirkten, obwohl der Trick besser verschleiert wurde als fast alles letzte Woche) passierte, das passt auf keine Seekuhhaut.

Ja, Seekuhhaut, nicht Kuhhaut. Denn da wurde es erst richtig feucht-fröhlich bei The Next Uri Geller - Ich bin ein völlig normaler Bühnenmagier und habe im Suff aus Versehen einen Knebelvertrag unterschrieben, der mich an diese völlig hirnverbrannte Sendung bindet: Holt mich hier raus!... live, der ultimativen Castingshow!

Stefan Gödde tauchte wieder auf, und bat uns alle noch einmal tief Luft zu holen, denn wir würden das jetzt brauchen, schließlich käme jetzt die unglaubliche Verena Wriedt.
Wer konnte schon ahnen, wie sehr Gödde mit dieser Ankündigung ins Tiefschwarze treffen würde! Eigentlich ist Wriedt ja alles andere als atemberaubend (atemberaubend schlecht zählt nicht, schließlich befindet sie sich im selben Studio wie Uri Geller und Vincent Raven, das ändert die Standards enorm!), doch an diesem Abend sollte man wirklich sehr tief Luft holen, wenn mans ein Leben in die Hände Verena Wriedts legt...

Ursprünglich wollte ich an dieser Stelle darüber herziehen, dass Wriedt in einer Folge ohne Außenexperiment (warum eigentlich noch immer "Experiment" statt "Nummer", "Auftritt" oder sogar "Trick"?) und Zuschauerreaktionen vorkommt, und dass da wohl jemand einen sehr verklüsterten Vertrag hat, der sie an diese Sendung kettet. Und dass sich die Frage stellt, wer sich hier an wen klebt? Muss das Uri Geller-Team sie weiterbeschäftigen, oder muss sie sich weiter von Uri Geller ausbeuten lassen, wodurch sie jegliche journalistische Glaubwürdigkeit verspielt?

So oder so, das Thema hat sich durch die nachfolgenden Ereignisse eh erledigt. Ich werde keine weiteren Witze mehr darüber machen, dass Verena Wriedt bei diesem Trick völlig unnütz ist. Zumal sich der Verdacht, dass sie als "Komplizin" fungiert, immer aufdringlicher wird - alle anderen Tricks kamen ja auch ohne sie aus. Gerade dieser Trick, der aber entweder eine Komplizin oder ein manipuliertes Gerät benötigt, bekommt Wriedt als zusätzliche Assistentin neben den "freiwilligen" Promis...
Und wenn man bedenkt, dass der einzige Trick mit Verena Wriedt als Assistentin bei The Next Uri Geller - Unglückbringende Moderatorenersatzpüppchen live sowas von in die Hose ging, würde es mich nicht wundern, wenn man ab nächster Woche wieder eine völlig neue Beschäftigung für Frau Wriedt findet.

Eigentlich aber schade, denn wundersamerweise ergeben eine überdimensionale, mit Wasser gefüllte Tupperdose, Verena Wriedt, Simon Gosejohann, Mariella Ahrens und eine weibliche Illusionistin, die in ihrem Vorstellungsvideo entgegen ihrer bisherigen Karriere mit einem paranormalen Image spielt und von sich behauptet mit ihrem bezaubernden Aussehen Männer total willenlos zu machen eine extrem gute Show. Wenn auch völlig unfreiwillig...

Die Kandidatin Amila, die wie die schlecht gealterte Zwillingsschwester der Teenie-Pseudo-Goth-Rüpel-Rock-Göre LaFee aussieht, möchte sich in einen kleinen Wassertank einschließen lassen. Simon Gosejohann soll sich für das Schloss einen Code ausdenken, den Verena Wriedt kommentierend aufschreibt. Dann macht Gosejohann das Schloss zu, und Amila will, während in ihren Tank Wasser einläuft, Simons Gedanken lesen, um dann auf einem Schildchen den Code, den sie empfängt, aufzuschreiben. Mariella Ahrens soll den von Amila aufgeschriebenen Code ins Schloss eingeben.

So wie Amila sich das vorstellte, klappte es aber nicht. Schon als sie Simon Gosejohann aussuchte, lief alles schief. Auch Gaby wollte aufstehen, und der dem entsprechend verwirrte Gosejohann gab mit quäkend verstellter Stimme bekannt: "Oh nein, was sollen wir nur tun? Ich habe keine Ahnung, ich bin schon völlig willenloooos!"

Hastig klärt Amila die Situation und geht, während sie mit ihrem aufgesetzten Sprachduktus erklärt, was passieren soll, eilig zu ihrem Wassertank. Simons Kommentar: "Warum so stressig, wir können es uns auch im Hotel gemütlich machen!"

Nun denkt sich Simon einen Code aus, und anstatt dass er ihn selbst notiert übernimmt dies Ersatz-Beinahemoderatorin Verena Wriedt - ganz klar ist sie Teil des Tricks. Sie gibt sicherlich verschlüsselte Kommentare zu Simons Code ab (Aha - Ja - Mhm - Okay!), und vielleicht wäre sie damit durchgekommen...

Tja, und schon geht es los, Amila zieht ein bisschen was von ihrer Kleidung aus, und steigt in den Wassertank. Nicht ohne vorher von Simon aufgefordert zu werden: "Arschbombe oder Köpper!"

The Next Uri Geller - Feuchte Mentalistinnen aus deiner Umgebung... live

Nun soll Simon den Wassertank dort berühren, wo Amila ihre Hand hält. Und ja, die ersten zwei Ziffern stimmen. Doch die Ziffern, die sie danach vorgibt, sind falsch. Wriedt fordert Simon dazu auf, sich zu konzentrieren, während der Tank immer weiter vollläuft. "Ohhh, Leute... ich habe einen richtig verantwortungsvollen Job heute, ich muss mich voll konzentrieren, ey!", sagt er, während er rumhüpft. Dann steht er still... "Boah, es ist schwierig sich zu konzentrieren, ohne an irgendwelche geilen Sachen zu denken...!"

Noch immer will das Schloss nicht aufgehen, und der Tank läuft bereits über. Wäre dies nicht The Next Uri Geller - Höre mysteriöse Frauen heimlich dabei zu, wie sie vor lauter Angst um ihr Leben stöhnen ... live, würde das Publikum langsam Angst haben.
Aber Amila konnte mit Hilfe ihrer mentalen Kräften einen Bühnenarbeiter herbeizaubern, der eine Kneifzange besitzt. Der denkt sich "Mensch, die Weiber hier sind alle so banane, die würde ich nichtmal mit der Kneifzange anpacken... mh, das Schloss da dagegen sieht geil aus"... Uuuund zack, schon ist das Schloss auf. Den Deckel lässt der Retter in der Not aber drauf, und Simon flitzt vom anderen Ende des Wassertanks zum zerstörten Schloss und klappt den Deckel auf.

Nachdem Amila mit triumphierender Geste aus dem Wasser auftaucht, bekommt sie von Verena Wriedt gesagt, dass der Trick nicht funktionierte. Tja, und dann macht Wriedt live, vor den wenigen verbliebenden Zuschauern, Simon Gosejohann zur Schnecke.
Er habe es nicht ernst genommen, was habe er sich dabei gedacht! Jetzt hat das nicht geklappt! Wegen ihm!
Wriedt fragt Simon "Ist das die Nummer, an die du gedacht hast?", und es herrscht Verwirrung darüber, welche Zahl sie meint. Noch denkt der Zuschauer, sie spricht von der notierten und versiegelten Zahl, ihrer Notiz von Simons Code. "1932, das ist die Zahl die ich notiert habe, dein Zahlencode, die Zahl die das Schloss öffnet. Hast du an die Zahl gedacht?!"

Hupps, da hat sich wer verplappert, denn erst danach macht Wriedt den Umschlag auf - und sieht der Zahl 1963 ins Gesicht. Spach Wriedt etwa von der Zahl, an die sie dachte, während sie Amila in verschlüsselter Sprache den angeblichen Code übergab?

Simon aber lässt sich bei The Next Uri Geller - Keifende Moderatorinnen live nicht zur Sau machen, und verteidigt sich: Er habe zwar ein paar Jokes gemacht, aber wirklich an die aufgeschriebene Zahl gedacht. 1963 - das Jahr von James Bond Goldfinger.

Der kam übrigens erst 1964 raus - oder anders gesagt: Alles lief schief, bei The Next Uri Geller - Unglaubliche Fernsehpannen live.
Allein deshalb sollte Amila diese Staffel gewinnen. Vincent Ravens Tricks klappen auch nie, und der setzt dabei nichtmal sein Leben auf's Spiel. Das feige Huhn.

Der letzte Auftritt an diesem Abend ist der von Wayaatan, einem Indianer, der Kontakt mit der Schattenwelt aufnehmen kann.
Leider benötigt er dazu keinen kackenden Raben oder einen pfeifenden Hamster, sondern nur eine weiße Leinwand, einen Stuhl und etwas Feuer.

Er setzt Gaby auf den Stuhl, und berührt hinter ihrem Rücken ihren Schatten.
"Gaby... Ja oder Nein?"
-"Nein!"
"Gaby, hast du die Berührung gespürt?!"
-"Äh.. ja...!"

Und dann, die Enthüllung des Abends: Als Gaby aufsteht, berührt Wayataan den Schatten des Stuhls, und er klappt unter lautem Knacken zusammen!

Wow... die Indianer haben den Klappstuhl ausgegraben! Stoppt die Pressen, das ist eine Sensation!

Es folgt die letzte Werbepause von The Next Uri Geller - Der Schuh des Manitu. Vor dieser sagt Uri Geller, dass er dieses Mal niemandem Immunität geben wird. Weil der Sender das Geld von den Anrufen braucht.
Okay, das letzte hat er nicht gesagt, aber sicherlich gedacht.

Und dann wird es noch schlechter: Gödde, der vorhin noch gesagt hat, dass Raven noch überlegt was er machen will, kündigt an, das nach der Werbepause Vincent Raven verraten wird, was er sich für nächste Woche überlegt hat...

Hält Gödde die Zuschauer für so blöde, dass sie nicht mehr wissen, was gerade eben noch gesagt wurde?
Raven hatte übrigens immer noch keinen Plan: "Ich werde Magie auf die Bühne holen, meine Magie." Er wolle seine Raben, Tarotkarten und verfluchten Schachteln benutzen und dann... ja, das werden wir schon sehen...

Ich sagte es doch. Vincent Raven ist das einzige Improvisationstalent in der ganzen Sendung.

Die gestrige Ausgabe hatte übrigens noch schlechtere Quoten als die der Vorwoche. Nächste Woche dürfen wir also mit einem Liveexperiment von Uri Geller rechnen, in dem er versucht die Fernbedienungen der Zuschauer so zu verbiegen, dass...
Ach was soll's, das klappt eh nicht.

Mehr Geller-Wahnwitz: Die Premiere der zweiten Staffel

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nett.

The Great Gonzo hat gesagt…

Ich hab mich den Folgen bisher erfolgreich entzogen.
Da lese ich lieber deinen Beitrag, das macht mehr Spaß.

Anonym hat gesagt…

Ja, war schon lustig gestern. Vor allem Verena Wriedts unbeherrschte Keifattacke auf Simon Gosejohann nach dem missglückten Experiment. Die wird wohl so schnell keine Livesendungen mit Publikum und Gästen mehr (mit-)moderieren...

Anonym hat gesagt…

Genau meine Sichtweise.Saucool!!!
Ich und mein Mitbewohner haben uns gestern auch weggeworfen :-D

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