Dienstag, 3. März 2009

Details über Ridley Scotts Monopoly-Film

Die Stars von Scotts nächstem Film? Nein... Bitte, da muss ein Missverständnis vorliegen!


Egal, wie oft ich darüber lese: Dass Alien- und Gladiator-Regisseur Ridley Scott demnächst Monopoly verfilmen soll kann ich einfach nicht glauben. Irgendetwas an dieser Sache klingt so, als sei es ein fauliger Aprilscherz.

Doch es ist Realität, und Scott sprach gestern gegenüber MTV erstmals ausführlich über dieses, sagen wir mal, ungewöhnliches Projekt. Wahrscheinlich sollen uns die Aussagen Scotts für Monopoly gewinnen, davon überzeugen, dass es eine gute Filmidee sei. Ich für meinen Teil dagegen finde dieses Projekt jetzt abstruser denn je.
Aber bildet euch selbst ein Urteil:
  • Brian Goldner, der CEO von Hasbro, meint, dass sich das Publikumsinteresse am Monopoly-Film vor allem auf dem Thema Wirtschaft stützen wird. Die gesamte Welt drehe sich um die Finanzmärkte, das Thema beherrsche die Nachrichten und man müsse sich in diesem Bereich auskennen um die Nachrichten überhaupt zu verstehen. Und genau deshalb wäre Wirtschaft in den heutigen Zeiten ein toller Ausgangspunkt für einen Film.
  • Die große, wirtschaftliche Handlung von Monopoly soll innerhalb einer persönlichen Geschichte erzählt werden, die Goldner als die "Monopoly-Erfahrung" bezeichnet.
  • Das Skript handle von echten Menschen, die eine Art "Real-Life-Monopoly" spielen, nicht das Brettspiel. Allerdings seien diese Menschen die Figuren des Spiels. Ich hoffe, er meint es im übertragenen Sinne. Wenn nicht, dann wünsche ich mir Russell Crowe als alten Stiefel, Jim Carrey als Fingerhut und Johnny Depp als Bügeleisen.
  • Aber im ernst: Ich verstehe darunter, dass der Film zeigt wie ein paar Leute Monopoly spielen (allerdings nicht an einem normalen Spielbrett) und dazwischen geschaltete Sequenzen zeigen, wie sich das ganze in einem großen Rahmen auswirken würde, wäre das Spiel Wirklichkeit. Also Jumanji trifft überdimensionale Schnitzeljagd a la Rat Race?
  • Das Drehbuch soll laut Ridley Scott fertig sein, und die Geschichte findet er ziemlich gut. Der Film ergründe seine Charaktere, beschreibe die Leidenschaft zum Spiel und wie es zustande kam. Charakterstudie trifft fiktionale Monopoly-Dokumentation? Äh, was?! Ich dachte der Film handle von Spinnern, die ein echtes Monopoly-Spiel spielen!
Kurz gesagt: Cluedo traue ich es zu, ein brauchbarer Film zu werden, für Monopoly sehe ich dagegen schwarz. Es fehlen die Charaktere und die kinotaugliche Geschichte (Mord vs. durch eine Stadt laufen und Grundstücke kaufen).
Oder was denkt ihr?

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