Samstag, 27. Februar 2010

Valentinstag

Garry Marshall schafft es, mir sympathische Romantikkomödien zu drehen. Das ist bereits eine große Leistung, schließlich leidet gerade dieses Genre eigentlich besonders stark an dem Symptom "Kennst du einen, kennst du alle!"
Marshalls Filme Pretty Woman, Ganz normal verliebt, Die Braut, die sich nicht traut, Plötzlich Prinzessin (nur Teil 1!) und Liebe auf Umwegen haben allerdings etwas dermaßen charmantes an sich, dass ich mir für sie problemlos erweichen kann.

Dank seiner imposanten Darstellerriege weckte auch Valentinstag mein Interesse. Außerdem habe ich ein kleines Faible für Episodenfilme. Allerdings muss die Auswahl der kleinen Geschichten gelungen sein. Und das ist bei Valentinstag nur teilweise der Fall. Manche der Episoden, auch noch ausgerechnet die blassesten, sind sich zu ähnlich, weshalb sich Valentinstag besonders in der Mitte ein wenig zieht. Und die Talente von Julia Roberts, Bradley Cooper und Jennifer Garner werden in ihren Rollen vollkommen verschwendet.

Dafür bietet der Film eine vitale und gut aufgelegte Jessica Biel, einen herrlich ironischen Jamie Foxx, den bei Marshall allzeits gern gesehenen Hector Elizondo und eine wunderbar komische Anne Hathaway. Valentinstag ist deswegen ein etwas einfallsloser, doch schöner Liebesgruß von der Stange.

Meine komplette Filmkritik zu Valentinstag findet ihr auf Quotenmeter.de

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