Montag, 9. November 2020

Musikalisches Immergrün – Die besten Disney-Songs der Dekade (Teil XIV)

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Platz 10: Ich bin bereit ("How Far I'll Go") aus Vaiana

Musik und Text: Lin-Manuel Miranda (dt. Text von Thomas Amper)


Dieser soulige "Ich will"-Musicalsong von Lin-Manuel Miranda drückt aus, wie Vaiana sich mit ihren inneren Bedürfnissen auseinandersetzt. Denn anders als so manch schlichter geratener "Ich will"-Song, oder auch Mirandas ursprünglicher Songentwurf More, handelt Ich bin bereit davon, wie Vaiana ihre Liebe für ihre Heimat, ihre Familie, ihre Freunde und ihren Respekt für deren Gebote damit aufwiegt, wie sehr sie sich danach sehnt, neue Horizonte zu erkunden und ihren Abenteuerdrang zu befriedigen.


Diese konfusen, sich widersprechenden Gefühle, dieses Ringen zwischen dem Wir-Gefühl und den individuellen Wünschen, formuliert Ich bin bereit bedeutungsvoll, mit großer Symbolkraft und in einer wunderschönen Melodie aus, die den "Wellengang" von Vaianas Gefühlen, das Hin-und-Her zwischen Zurückhaltung und Vorwärtstrieb, akustisch greifbar macht. Ein großartiges Lied zum Mitschmettern.


Platz 9: Die Story geht weiter ("We're Doing a Sequel") aus Muppets Most Wanted

Musik und Text: Bret McKenzie (dt. Version: Christine Roche & Klaus-Rüdiger Paulus)


Nie zuvor widmete sich ein Lied der Muppets derart ihrem Faible für Metahumor und Selbstironie wie Die Story geht weiter. Während sich die Muppets-Lieder üblicherweise entweder deren Liebe für Wortspiele hingeben, ihrer herzlichen Seite, ihrer von Grund auf ehrlichen Albernheit oder aber schlicht ihre stilistisch breit gefächerte Musikalität repräsentieren, so eröffnet Muppet Most Wanted (das siebte Sequel zu ihrem Original-Film!) endlich mit einem Song, der die Meta-Spielchen voll aufdreht und dann noch einen Klecks Sahne drauf packt: Die Muppets befinden sich nach dem Ende von Die Muppets endlich wieder auf der Erfolgsstraße. Nun gut, nicht derart deutlich wie gedacht (die zahlreichen Fans, die die Muppets bejubelt haben, waren schlussendlich doch nur Statisten). Aber sie waren ausreichend populär, um prompt noch einen Film zu rechtfertigen! Das ist für die alten Kultchaoten, die zwischenzeitlich eher popkulturelle Underdogs waren, überhaupt nicht mehr der gewohnte Gang der Dinge. Und daher Anlass genug, zu singen und zu tanzen!

Und so besingen die Muppets im Introlied zu Muppets Most Wanted (der als Titel zwar halb so tolldreist ist wie das geplante The Muppets ... Again!, dafür aber wunderschön mehrdeutig) voller Freude und altmodischem MGM-Musical-Glamourstil, dass sie nun ein Sequel machen! Schließlich hält das Studio sie gerade für ein wirtschaftlich tragbares Franchise ... Jedenfalls jetzt genau in diesem Moment, wo es darauf wartet, dass Tom Hanks einwilligt, Toy Story 4 zu machen. 

Die Story geht weiter ist nicht nur unheimlich prophetisch (die Muppets sollten direkt, nachdem sie dieses Eisen geschmiedet haben, solange es heiß war, wieder kalter Kaffee werden, während sich Disney am anhaltenden Erfolg der Toy Story-Figuren laben durfte), sondern obendrein eine riesige, musikalische Wonne. Muppets Most Wanted in der Pressevorführung zu sehen und die ganzen herzlichen, frohen Lacher anderer anwesender Muppet-Fans zu hören, die glücklich mitwippen, ist eine meiner liebsten PV-Erinnerungen. Und die Muppets mit einem verdienten "Ha, wir sind gerade wieder oben angelangt und können weiter unseren Irrsinn machen"-Moment zu erleben, der so pfiffig hingeträllert wird, ist (war) doch auch mal schön! Auf dass sie sich erneut wieder nach oben ackern können.


Platz 8: BAMM aus Zombies - Das Musical

Musik: Ali Dee Theodore, Sergio Cabral, Julian Davis, Sarai Howard und Anthony Mirabella, Text: Ali Dee Theodore und Anthony Mirabella


Nach meinem Begleittext zu Rang neun schäme ich mich fast schon für Platz acht. Aber ... halt nur "fast"! Meine Liebe zum Disney Channel Original Movie Zombies - Das Musical (auch bekannt als Disney Zombies und Z-O-M-B-I-E-S, denn wer braucht schon Klarheit in der Namensgebung, wenn man auch einfach sagen kann: "Na, der bunte Zombie-Film halt. Wo die singen. Von Disney!"?) sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Und BAMM trägt daran einen beachtlichen Anteil. Um mich selbst zu zitieren: "Es ist bescheuert, es macht enormen Spaß, ich liebe es."

Dieser zuckerinduzierte, tauringetränkte Partysong, in der Cheerleaderin Addison die Gute-Laune-Unterwelt der Zombies kennt, die in ihrem Teil der Stadt einfach sie selbst sein und sich sowie ihre Kultur feiern können, statt sich an die Menschen anzupassen, ist laut. Schrill. Schräg. Und er hat dennoch eine inhaltliche Relevanz (wie eben schon angeschnitten). Lasst mir den Spaß!


Platz 7: Gotta Be Me aus Teen Beach 2

Musik und Text: Niclas Molinder, Joacim Persson, Johan Alkenas und Charlie Mason


Ich werde nicht müde, Teen Beach 2 als Geniestreich-Ausnahmefilm unter den Disney Channel Original Movies zu bezeichnen. Teen Beach Movie-Regisseur Jeffrey Hornaday kehrt zurück in die von ihm geschaffene, aufgedrehte Welt mit Retrocharme-Campiness und vereint dieses Mal die bunte, schillernde, frohe Attitüde, die man von Disney Channel Original Movies erwartet, mit überraschend großem erzählerischen Anspruch und einer lobenswert konsequent verfolgten, thematischen Haltung. Und das auf derart beiläufige, selbstverständliche Weise, dass es Hornaday und das Drehbuch-Duo Matt & Billy Eddy ihrem Publikum nicht ins Gesicht schreien. So kommt es dann zu einem Ende, das weitab von jeder Familienfernsehfilmnorm ist - es ist ein wilderes erzählerisches Wagnis als gewohnt und es verfolgt seine Aussage verbissener und konsequenter, als üblich. Und das, ohne dem Publikum vorzukauen, wieso es nur so thematischen Sinn ergibt und nur so seinen Figuren gerecht wird.


Aber noch bevor Teen Beach 2 seinen kühnen Abschluss findet, beweist schon die Szene, wie homogen dieses Comedy-Musical seine smarte Seite und seine aufgedrehte Zuckerschock-Disney-Fernsehfilm-Seite vereint. Nämlich der große Schulball, der in einem Disney Channel Original Movie von der Stange einfach nur das fröhliche, alle Probleme zuckrig bei Seite schiebende Finale wäre. Hier aber ist es strukturell gesehen die Verzögerung vor dem echten Schluss. Und zweitens: So, so froh, mitreißend, locker-leicht und stimmungsreich es auch ist, so ist hier die Figuren-Entwicklung durchdachter und mit Wortwitz vollendeter als es sich für Familienfernsehmusicals "gehört". Zwischen unserem Protagonistenpaar Mack und Brady wurde in den vorhergegangenen Filmminuten ein Graben gezogen, weil sie in Sachen Selbstbild, Interessen und Lebensgrundgefühl sehr unterschiedlich sind. Der formelhafte Disney-Channel-Film würde im Finale ein "Wir sind ja gar nicht so unterschiedlich"- oder ein "Wir können uns in der Mitte treffen"-Liedlein trällern und alles undurchdacht wegwischen.


In Teen Beach 2 dagegen wird ein losgelöstes, endorphingetränkes, modernes Poplied mit Rockabilly-Attitüde abgefeuert, das oberflächlich nach "Hach, sie lieben sich wieder, so einfach geht das!" klingt, dessen Text (und Choreographie) dagegen die Differenzen zwischen Mack und Brady eloquent ausdiskutiert, während sie einander versichern, dass sie sie selbst sein müssen, um glücklich zu sein. Der Verzicht auf einen Kompromiss, das Erkennen, nur dann glücklich zu sein, wenn man sich nicht verbiegt, und das mit Körperbewegungen und Blicken gefundene Verständnis, allen Unterschieden und sämtlichem, teils gegensätzlichem Selbststolz zum Trotz zusammenzupassen und zusammenzugehören, ist viel, viel nuancierter und setzt viel, viel mehr Beziehungserfahrung für das volle Verständnis dieser Figurendynamik voraus, als sich sonst für einen Disney Channel Original Movie geziemt. Und Gotta Be Me rockt diese Entwicklung sauber vom Parkett, als sei das hier ein Disney-Channel-Happy-End von der Stange. Selbststolzhymne trifft Wiedervereinigungsliebeslied trifft Teeniepartysong. Und es funktioniert bestens. Wow. Hut ab!


Platz 6: Glänzend ("Shiny") aus Vaiana

Musik und Text: Lin-Manuel Miranda (dt. Text von Thomas Amper)


Ich bin bekanntlich kein Synchro-Snob, und gerade Disney steht üblicherweise für liebevoll gemachte, clever übersetzte, toll besetzte Synchronfassungen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn eine Synchronfassung eines Walt Disney Meisterwerks vermasselt ist. So zuletzt geschehen bei Vaiana. Und ausgerechnet in der Fassung habe ich den Film zum ersten Mal gesehen. Das hatte seine Folgen: Ich war während der Pressevorführung völlig vom Film distanziert, emotionale Momente waren gehemmt, Gags zündeten nicht. Aber dann kam Glänzend. Der Befreiungsschlag, der Knotenplatzer. Die Szene, die mich mit ihrer Freude, ihrer Bildgewalt und ihrer hervorragenden Synchronperformance von Tommy Morgenstern gepackt und in das Filmgeschehen gesogen hat. Es war ein Neustart meines Kinoerlebnisses und gestattete es mir, den Rest des Films involviert zu erleben. 


Allein schon deshalb hat sich Glänzend einen der vorderen Plätze in meinem 2010er-Disney-Songranking erarbeitet. Aber hier endet es noch nicht. Denn Lin-Manuel Mirandas Schurkensong, der mehr in der Tradition von King Louie und anderen "Ein Störfaktor auf unserem Weg"-Fieslingen steht als in der von plottragenden Bösewichten, bringt einen schimmernden, spaßigen David-Bowie-Vibe mit sich, ohne eine irritierend offensichtliche, aus dem Film reißende Hommage zu sein. Und obwohl der Song oberflächlich wie eine bunte Spaßnummer für zwischendurch wirkt, ist sie überaus durchdacht.


Denn die Bling-Bling-Krabbe Tamatoa ist eine überdimensionale Versinnbildlichung von Vaianas und Mauis inneren Ängsten. Als gieriges Monstrum, das primär Wert auf sein Äußeres legt, ist er das Zerrbild dessen, was der ebenfalls sehr eitle und selbstverliebte Maui werden könnte, wenn er seinen Anstand ablegen sollte. Und zugleich macht sich Tamatoa in seinem Song über Familienwerte, Gemeinschaftssinn und Traditionen lustig - womit er die grinsende Fratze dessen ist, was Vaiana befürchtet, durch ihren Abenteuerdrang zu werden, weil sie die Wünsche und Sorgen ihres Vaters missachtet und zudem etwas (auch) aus eigenem Antrieb in Angriff nimmt. Durch diese Begegnung werden die Figuren ihrer Ziele gewisser. Und wir haben einen Disney-Störenfried-Song mit Hintersinn erhalten, der enorm Spaß macht.

Samstag, 31. Oktober 2020

Relic

Wann immer Leute rummaulen, Popcorn-Kassenschlager wie Avengers || Endgame würden das Kino zerstören, kriege ich einen inneren Schreikrampf. Denn diese Statements zeigen sich vollkommen ignorant gegenüber der Realität des Standorts Kino: In einer Ära, in der sich Millionen und Abermillionen von Menschen einreden, Filme seien umsonst, wenn sie als Teil einer monatlichen Flatrate angeboten werden, wurde der "Dafür gehe ich ins Kino"-Impuls zahlreicher Personen nun einmal kleiner. Das ist eine Entwicklung, die schon vor dem Aufkommen des Marvel Cinematic Universe begonnen hat. Man schaue sich bloß einmal die sinkende Erfolgskurve von Dramen und Komödien mittleren Budgets in den USA an, wo Kabelfernsehen und Netflix deutlich früher und stärker Einfluss auf das Kinokonsumverhalten hatten als in Westeuropa. 


Filme wie Avengers || Endgame sind nicht der Untergang des Kinos, sondern deren Notnagel, den es benötigt, solange Otto und Anna Durchschnittskonsum denken "Ach, ich hab keine Lust, Geld auszugeben und vor die Tür zu gehen, ich schau was auf Netflix". Und ein Umdenken wird angesichts der Nachrichtenlage 2020 so rasch nicht eintreten. Aber es gibt noch einen Grund, weshalb das MCU nicht den Untergang des Kinos bedeutet: Zahlreiche "Verbrecher" nehmen die Gage für ihren "Verrat an der Kunst", um Filme zu finanzieren, die sonst nicht gemacht worden wären oder zumindest weniger Verbreitung gefunden hätten. So haben die Brüder Joe & Anthony Russo ihre satten Marvel-Gehälter genommen, um AGBO zu gründen, ein Label, das seither unter anderem die großartige Gesellschaftssatire Assassination Nation vertrieben hat und (gemeinsam mit Jake Gyllenhaal) Relic mitfinanzierte, das feinfühlige, gefühlvoll-schaurige Regie- und Drehbuch-Langfilmdebüt von Natalie Erika James.


Und als sensible Grusel-Auseinandersetzung mit Mutter-Tochter/Enkelin-Mutter-Großmutter-Dynamiken, in denen Verständnis und Einfühlungsvermögen bedeutendere Komponenten sind als Terror, Twists, Schrecken und blutige Konflikte ist Relic kein Stoff, der mal eben finanziell gestemmt, umgesetzt und der Masse zugänglich gemacht wird, noch dazu auf diesem Niveau. 


Als Kay (Emily Mortimer) von den Nachbarn ihrer Mutter Edna (Robyn Nevin) besorgniserregende Nachrichten erhält, fährt sie prompt mit ihrer Tochter Sam (Bella Heathcote) in ihr altes Elternhaus: Edna sei nicht mehr ganz sie selbst. Nachdem sie vor wenigen Monaten beinahe einen fatalen Haushaltsunfall hatte, sei es kürzlich zudem zu einem weiteren schrägen Vorfall gekommen. Und nun ist sie auch noch spurlos verschwunden. Kay und Sam gehen schon vom Schlimmsten aus, als sie im Haus mitten im Wald ankommen. Tatsächlich finden sie es leer vor, Wände und Lebensmittel sind bereits von Schimmel befallen. Überall sind Notizzettel, teils mit simplen Alltagserinnerungen, teils mit ominösen Anweisungen. Als Edna plötzlich wieder auftaucht, voller blauer Flecken, von denen sie selber nichts zu wissen behauptet, überkommen Kay und Sam große Sorgen: Geht hier mehr vor als Demenz? Sie wissen nur eines: Edna braucht ihre Familie. Und zwar jetzt! Aber kann Edna das akzeptieren ..?


Wer bei Relic den Psychoterror von Hereditary erwartet oder geisterhaften Grusel, der nebenher auch das Thema Demenz behandelt, ist bei Relic an der falschen Stelle. Natalie Erika James verzichtet vollkommen auf Jumpscares, nennenswerte Gewaltausbrüche oder eine verschachtelte Mythologie. Es gilt keinen Fluch zu entschlüsseln, einen übernatürlichen Schurken zu bezwingen oder durch literweise Ekeleffekte zu waten. James stellt ihr Publikum nicht einmal vor ein verschachteltes Rätsel, sondern legt schon früh im Film inszenatorisch die Karten auf den Tisch: Ihr Film ist eine einzige, große (genreesk überspitzte) Analogie auf das Gefühl, seine (Groß-)Eltern beim Älterwerden zu erleben, und auf alle Gedanken und Gefühle, die damit einhergehen. 


Dadurch, dass James sämtlichen Plotmechanismen, die mit einer verkopften Verarbeitung dieses Themenkomplexes einhergehen würden, gar nicht erst anpackt, sondern früh und zielstrebig den Pfad einschlägt, assoziativ ihre Emotionen in bewegte Bilde zu kanalisieren, gibt es keine Nüsse zu knacken. Keine Ebenen kaputt zu analysieren, um Relic erst einmal auf den Grund zu gehen. So deutlich, wie Ednas Kondition ist, ist auch die Frage, worauf Relic hinausläuft. Und das ist hier durch und durch positiv gemeint. Es bahnt den Weg für eine herzlichere Geschichte. Und tiefer verborgene, existenziellere Befürchtungen.


James kreiert mit Relic eine sehr kunstvolle, berührende filmische Konfrontation mit dem Gespenst namens Altern, und die nachtschwarz-melancholische Weise, wie sie damit verbundene Ängste in Filmbilder und unerklärliche Geschehnisse überträgt, bohrt tiefere Löcher in die Seele als es die meisten Fließband-Geisterschocker tun. Zumal James die unmissverständliche Parabel, die sie erzählt, damit ausschmückt, dass sie den Grusel emotional nuanciert verankert.


Kay und Sam durchlaufen sowohl Ängste um Edna ("Was, wenn ihr was passiert?"), als auch Ängste vor Edna ("Was macht sie da nur?") und um/vor sich selbst ("Was, wenn ich auch so werde ... oder schon bin?"), die Emily Mortimer und Bella Heathcote gleichermaßen genregemäß (was diesem einfühlsamen Horrorfilm weiterhin eine beklemmende Grundstimmung verleiht) wie berührend-feingliedrig zur Schau stellen. James derweil beweist in Sachen Bildgestaltung, Kameraführung und (vor allem im Finale) zusammen mit ihrem Editing-Duo Denise Haratzis & Sean Lahiff im Schnitt schon bei ihrem Langfilmdebüt großes atmosphärisches Verständnis des Mediums, indem sie ein "irrationale Wahrheiten" visualisiert, also das Innenleben unmittelbar nach außen kehrende Bilder schafft.


Fazit: Relic ist waschechter Old-School-Grusel nach Schule des frühen, dunkelemotionalen Schauerkinos. Nichts für Fans des schnellen Schocks - und zugleich einer der betrüblich-schönsten Filme des Jahres.