Freitag, 14. Mai 2010

Zwei Fortsetzungen, die nichts gemein haben. Obwohl... "verrückt" ist doch eine Parallele, oder?

Kung Fu Panda war bis vor wenigen Wochen mein favorisierter Dreamworks-Animationsfilm. Doch dann kam Drachenzähmen leicht gemacht. Mit der angekündigten Fortsetzung von Kung Fu Panda könnte es wieder eng werden auf dem Dreamworks-Thron, denn jemand vollkommen unerwartetes nahm Einfluss auf Kung Fu Panda: The Kaboom of Doom: Charlie Kaufman.

Ja, richtig gelesen, der (w)irre Kopf hinter Vergiss mein nicht!, Adaption, Being John Malkovich und Synecdoche, New York arbeitete laut Heat Vision am Drehbuch der Fortsetzung mit. Solche Aktionen sind in Hollywood nicht unüblich. So verbesserte Quentin Tarantino die Drehbücher zu den Bruckheimer-Produktionen The Rock und Crimson Tide, während Kevin Smith gebeten wurde, Coyote Ugly aufzupolieren, wobei es laut Smith jedoch bloß ein einziger seiner Sätze bis in den fertigen Film schaffte.

Wieviel wir vom Kaufman-Stil erwarten dürfen, ist allerdings nicht abzusehen. Laut Heat Vision arbeitete Kaufman weniger als zwei Wochen lang am Drehbuch und wurde nur dazu engagiert, es aufzupolieren. Das kann allein die Dialoge oder das Timing betreffen, könnte aber auch dazu dienen, eine bestimmte Szene stärker aufzupeppen. Vielleicht plante man eine Sequenz im Kaufman-Stil und richtete sich letztlich direkt an die verrückte Quelle?

Appropos verrückt: Laut Shia LaBeouf wird Transformers 3 einen gewaltigen Body Count haben, weil es die Roboter-Aliens dieses Mal auf die Menschen abgesehen haben. Des weiteren verspricht LaBeouf: "Es wird der verrückteste Actionfilm aller Zeiten. Oder wir haben versagt!"

Währenddessen gesteht LaBeouf ein, dass Michael Bay mit dem zweiten Teil der Reihe Mist gebaut hat. Wie die Huffington Post LaBeouf zitiert: "Als ich mir den zweiten Film anschaute, war ich von dem, was ich sah, nicht beeindruckt. Es waren einige wirklich wilde Stunts in ihm drin, aber das Herz ging verloren. [...] Wir versuchten etwas immer größeres zu machen. [...] Mike machte [Transformers 2] so groß, dass er zu groß wurde, und ich denke, dass wir den [emotionalen] Anker des Films verloren haben. Wir verloren etwas von den [menschlichen] Beziehungen. Ohne diese Beziehungen spielt der Film keine Rolle mehr. Dann ist es einfach ein Haufen Roboter, die gegeneinander kämpfen."

Tja, genau das dachte ich bereits vom ersten Teil. Bay sollte die Roboter sein lassen und wieder Filme wie früher machen. Bad Boys III wartet...

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