Montag, 6. April 2009

Das ewige Lied: Wall Street "Spezialisten" sagen Pixars Untergang vorher


Alle Jahre wieder...
Seit Pixar mit Findet Nemo einen weltweiten Riesenerfolg landete und daraufhin nicht weiter mit jedem neuen Film den finanziellen Erfolg des Vorgängers übertrumpfte kommen Wall-Street-Experten aus ihren Löchern gekrochen und sagen in ihrer künstlerischen Blindheit den Untergang Pixars voraus. Die Trickfilmschmiede verliere den Kontakt zum Massenpublikum und würde einen beängstigenden Abwärtstrend durchmachen, der beim nächsten Film in Pixars ersten Flop münden wird.

Zwar zeigt seit Findet Nemo der Trend an den US-Kinokassen bei Pixar tatsächlich nach unten, von einem finanziellen Flop ist Pixar bislang allerdings weit entfernt. Mit WALL•E nahm letztes Jahr sogar erstmals seit Findet Nemo wieder ein Pixarfilm in den USA mehr ein als sein direkter Vorgänger.

Trotzdem sagen auch bei Oben die Finanzexperten der Wall Street und Spielwarenhändler einen Flop voraus, wie man in der New York Times online nachlesen kann. Und wieder einmal beklagen diese Experten, dass Disney bei der Übernahme damals zu viel für Pixar gezahlt hätte.

Vor allem im Merchandisingbereich befürchtet man das bislang schlechteste Ergebnis eines Pixar-Films. Das halte ich durchaus für möglich, Spielzeugautos kommen bei den kleinen Jungs einfach viel besser an als alte Männer.

Der große Abwärtstrend mit Flopgefahr, den die Experten so gerne heraufbeschwören, existiert dennoch nicht: Pixars Merchandising-Primus Cars spielte weltweit 462 Mio. Dollar ein, der "garantierte Flop" Ratatouille spielte 621,4 Millionen Dollar ein, obwohl niemand auf der Welt einen Film über eine kochende Ratte sehen möchte und weil WALL•E ja bloß ein paar Sci-Fi- und Animationsfreaks ins Kino lockte, da ja heutzutage kein normaler Mensch nahezu dialogfreie Filme sehen möchte und kaum wer einer Maschine solche Gefühle wie Liebe abkauft, nahm er bloß schlappe 534,8 Millionen Dollar ein.

Ach, würde Pixar bloß mehr sichere Hits machen... Ein sprechender Hund, der sein Frauchen sucht, das wäre doch Mal was. Da rennen die Leute sicher die Kinos in Grund und Boden, vor lauter Vorfreude. Erst Recht, wenn ein Teenie-Star das Frauchen sprechen würde. Und der Hund könnte... mh, John Travolta sein. Ohja!

2 Kommentare:

Green Ninja hat gesagt…

Bolt hat dir anscheinend nicht gefallen... :D

Sir Donnerbold hat gesagt…

Och, das verlinkte Review ist ja positiv. Ich mache mich nur darüberlustig, dass Pixar immer von diesen Experten einen draufkriegt. Disney dagegen nicht (so laut).

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