Samstag, 12. Dezember 2009

Die Höhen und Tiefen von "Küss den Frosch"


Gestern habe ich mir zum zweiten Mal Küss den Frosch im Kino angesehen (in einer Spätvorstellung um 22 Uhr), einerseits um etwas Zeit tot zu schlagen, andererseits (und vor allem!) aber, um Disneys jüngstes Meisterwerk dem Härtetest zu unterziehen. Von den meisten Filmen verlange ich ja lediglich, dass sie mir beim ersten Ansehen gefallen - wenn sie danach abbauen, ist das zwar selbstverständlich kein Grund zur Freude, nennenswerte Wertungssanktionen zieht das jedoch nicht nach sich. Slumdog Millionär etwa gefiel mir beim ersten Mal sehr gut, beim zweiten Mal dagegen war er für mich bloß noch gehobenes Mittelmaß. Deshalb vermied ich bislang den DVD-Kauf, als schlechte Produktion sehe ich den diesjährigen Gewinner des Oscars für den besten Film trotzdem nicht an.

Bei Disneyfilmen, insbesondere bei animierten Disneyarbeiten, lege ich allerdings einen anderen Maßstab an. Ein Disneyfilm darf mich nicht bloß beim ersten Mal gut unterhalten. Wenn etwas unter der Marke Disney verkauft wird, muss es für mich einen hohen Dauerspaßfaktor haben, Disneyfilme muss ich mir immer wieder ansehen können, ohne dass sie signifikante Abnutzungserscheinungen aufweisen. Ein Disneyfilm, der beim zweiten Ansehen einbricht, genügt nicht den Ansprüchen, dir Disney sich selbst setzte und mit denen ich stets an Produktionen aus diesem Studio herangehe.

Und was soll ich sagen? Ich verließ das Kino mit unbändiger Freude und einem großen Lächeln auf dem Gesicht. Küss den Frosch erfüllt meine Erwartungen an einen guten Disney-Trickfilm und konnte mich auch beim zweiten Ansehen begeistern. Genau genommen fand ich ihn nach diesem Kinobesuch sogar ein Stückchen besser als zuvor.

Mit frischen Erinnerungen gestärkt möchte ich euch deshalb an dieser Stelle meine persönlichen Höhen und Tiefen von Küss den Frosch vorstellen. Was überzeugte mich besonders stark, und welche Elemenete missfielen mir eher?

Meine fünf größten Glanzstücke in Küss den Frosch:

1) Doktor Facilier (und seine Gesangsnummer Freunde im Schattenreich)

Der von Bruce W. Smith (Charaktergestaltung in Goofy - Der Film, Kerchak in Tarzan, Pacha in Ein Königreich für ein Lama, Erfinder der unterschätzten Trickserie Die Prouds) animierte Voodoo-Magier Doktor Facilier hat es mir richtig angetan. Smith kreierte mit dem lilaäugigen, haargenau auf den Grenzen zwischen bedrohlich und charismatisch sowie gruselig und erheiternd stehenden Schurken nicht nur den -trotz eigenwilliger Frisur- wohl bislang attraktivsten Disney-Zeichentrickbösewicht (sorry Gaston, aber dein mächtiges Kinn degradiert dich zur Nummero Zwo), sondern lieferte zudem einen tricktechnischen Augenschmaus ab. Doktor Facilier ist keineswegs der erste Disneyfiesling mit hagerem, kantigem Körperbau (zu letzt sahen wir dies in Triff die Robinsons), aber seine athletische Verformbarkeit und die blitzartige Geschwindigkeit, mit der er seine aalglatten Bewegungen ausführt, lassen ihn im Disney-Kanon hervorstechen.
Die Sequenz, in der Dr. Faciliers Geschmeidigkeit und Leinwandpräsenz zur vollen Geltung kommen ist der spaßig-schaurige, langsame bis mittellangsame Song Freunde im Schattenreich, den man sehr gut als die Bösewicht-Szenenlied-Antwort auf Dschinnis Nur ein kleiner Freundschaftsdienst bezeichnen könnte. Dr. Facilier huscht durch seinen Zauberladen, zaubert im Eiltempo Karten herbei und tanzt selbstverliebt mit Swing in Begleitung seiner Voodoo-Puppen und bunten Tikimasken, während er Naveen und seinen Diener in einen hinterlistigen Deal quatscht. Eine großartig anzusehende, elaboriert inszenierte Effektsequenz mit einem furiosen Bösewicht im Mittelpunkt. Wirklich super, allein der gelungene Kontrast zwischen dem gemütlich-kumpelhaften Charakter der Musik und dem diabolischen Vorhaben, das vom Song begleitet wird, ist faszinierend.
Dr. Faciliers ab und an durchscheinender trockener Humor verleiht der Figur den letzten Schliff und machen ihn noch unterhaltsamer. Zugleich ist er dank seiner Schattengeister der schaurigste Disney-Trickbösewicht seit langem. Da darf er meinetwegen auch einen Jack-Sparrow-Gag klauen, sofern es eine Ausnahme bleibt.

2) Raymond (und Evangeline)

Die frühsten Teaser und Trailer zu Küss den Frosch taten dem dümmlichen Cajun-Glühwürmchen Ray keinen Gefallen. Er sieht debil aus und spricht komisch. Hahaha, wow, Disney, eure witzigen Nebencharaktere sind heute noch genauso gut wie zur Blütezeit des Studios... Ächz...
Glücklicherweise habe ich Clements und Musker in dieser Beziehung völlig unterschätzt. Die genialen Autoren widersetzten sich dem Trend zur nervigen Nebenfigur und schufen mit Raymond einen vollausgebildeten Charakter, der den Film mit mehr bereichert als einem Akzent, der ihn beschränkt klingen lässt. Raymond ist ein ganz nettes Kerlchen mit seinem eigenen, feinfühlig geschriebenen Subplot, der Küss den Frosch als Gesamtwerk enorm verbessert. Ray ist nämlich in das "hübscheste Glühwürmchen von allen", die schüchterne Evangeline, verliebt. Statt kindgerechter Hau-weg-Witzen bietet diese Nebengeschichte mehr Gefühl und feine Romantik als die Beziehung zwischen Tiana und Naveen, und so ganz nebenher bringt Rays Schwärmerei für Evangeline die Handlung voran, statt sie für diesen Ausflug in die Insektenromantik zu unterbrechen. Rays Ballade Ich lieb' dich Evangeline ist ein hübsches, kleines Liebeslied, dass der Figur eine für solche Randfiguren ungewohnte Gefühlstiefe verleiht und sich sogar zu einer bunten Tanznummer für Naveen und Tiana entwickelt.

[Spoiler - folgenden Abschnitt nur markieren, wenn ihr den Film gesehen habt!]
Vor allem finde ich es von Clements und Musker sogar ein wenig mutig, dass sie dem traditionellen Disney-Wunschstern bzw. Abendstern einen Namen geben. Ich werde bei Pinocchio von nun an dauernd an Evangeline denken. Und ist es von mir eigentlich zuviel verlangt, dass ich zu Ehren des rührendsten Disney-Zeichentricktodes eine Abänderung des Walt Disney Pictures-Logos verlange, so dass wir zu Beginn jedes Disneyfilms ab sofort nicht bloß Evangeline, sondern auch Ray zu sehen bekommen?
[/Spoiler-Ende]

3) Louis (und Eric Goldbergs vor Energie sprühende Animation)

Ich bin mir ganz sicher, dass sich Ray und Louis um die Ehre des Publikumslieblings aus Küss den Frosch streiten werden. Auch, wenn ein solch habsüchtiges Handeln kein Stück zu diesen hilfsbereiten und freundlichen Charakteren passt.
Das Trompete spielende Krokodil Louis sieht zwar eher unscheinbar aus (ein dickes, leicht cartooniges Disneykrokodil halt), in ihm steckt aber (typisch Goldberg) ein wahrer Wirbelwind. Wie schon der Dschinni bewegt sich Louis mit einem Affenzahn, und man kann Goldbergs Leistung gar nicht überschätzen. Wie er aus einem behäbig gebauten Krokodil diese Lebensfreude und ansteckende Energie einverleiben konnte ist schon ein kleines Animationswunder. Louis ist eine simpel gestrickte, liebenswürdige Quasselstrippe, der Clements und Musker genau die richtige Zeit auf der Leinwand spendierten. So wenig, dass man sich nach mehr sehnt, genug um nicht enttäuscht zu werden. Weder überreizt, noch unterrepräsentiert.

4) Ganz nah dran (und Eric Goldbergs stilisierte Traumsequenz)

Ich finde es eine wunderschöne Idee, dass man Tianas Traum eines prunkvollen Restaurants in einer auffällig andersartigen Traumsequenz verwirklicht, und die Auswahl des Zeichenstils ist großartig. Prunkvolle Farben und kurvige Linien im Art-Déco-Stil verdeutlichen klar, dass sich Tiana in ihrer Vorstellung an Werbeanzeigen und das glamouröse Leben der höheren Schichten thematisierenden Zeichnungen orientiert. Die Mischung aus diesem Stil der 20er-Jahre und einer an limitiert animierte Cartoons der 50er Jahre erinnernde Bewegungen in dieser Sequenz verleihen der Sequenz gleichermaßen eine prachtvolle Ausstrahlung und eine angenehme Schlichtheit, welche die unschuldige Naivität von Tianas Wunsch akzentuiert. Sie möchte kein Restaurant besitzen, um damit reich zu werden, sondern um Vaters großen Traum zu verwirklichen.
Hinzu kommt, dass ich den zurückhaltend-swingenden, stilvollen Song richtig gut finde. Und dabei ist es gar nicht meine Musikrichtung.

5) Du musst nur tiefer in dir graben (und Andreas Dejas Mama Odie)

Du musst nur in die graben ist ein sich immer weiter hineinsteigernder, überdrehter Broadway-Showstopper im musikalischen Gewand eines Gospels.
Tanzende Flamingos, grelle Lichter und eine verrückte Choreographie stehen dieser musikalischen (den erhobenen Zeigefinger mal stecken lassende) Morallektion des Films sehr gut und man kann sich Mama Odies kryptischen Ratschlag in keiner anderen Verpackung vorstellen. Was während dieser Sequenz aber am stärksten in mein Auge fiel waren nicht etwa die zahlreichen Effekte oder das bunte, prächtige Licht, sondern Andreas Dejas schrille Figur Mama Odie. Deja ist üblicherweise für Charaktere mit wesentlich größerer Screentime verantwortlich und wenn man an Deja denkt, kommen Disneyfans im Normalfall zuerst Bösewichter in den Sinn, aber trotzdem glaube ich Dejas Strich deutlich wiedererkannt zu haben. Die Küss den Frosch-Variante der guten Fee (eine 197 Jahre alte, blinde Frau mit schwabbeligem Hals und einer hellsichtiger Schlange als Weggefährten) ist eine überlebensgroße Figur, tritt aber mit einer in sich eingekehrten Selbstverständlichkeit auf, so dass sie sich ganz natürlich in den Film einfügt. Genauso wie Dschafar, die ironische Umkehrung früherer Disneyhelden namens Gaston oder der überaus theatralische Scar.

Meine fünf größten Schwachpunkte von Küss den Frosch:

1) Ne-Yos Abspannsong Never Knew I Needed

Ein großartiger Film, gebraut nach den behutsam modernisierten Rezept für Disney-Klassiker. Randy Newman versprühte in diesem Film mit Hand gemachter Musik eine authentische Jazzstimmung. Ein wohliges Gefühl umgarnt den Zuschauer, als das Bild ausblendet und der im Stil stilisierter, ausdruckstarker Kreidemalereien gehaltene Abspann beginnt. Urplötzlich reißen einen Elektrosamples aus der schwelgerischen Laune heraus und katapultiert einen in einen artifiziellen, lahmen und jegliche wärme missenden R&B-Popsong, der während des malerischen Abspanns genauso willkommen ist, wie ein Schlag in den Nacken während der herzlichen Umarmung einer langjährigen Freundin.

2) Cassandra Steens Sprecherleistung

Zugegebenermaßen: Bei meiner zweiten Sichtung von Küss den Frosch fand ich Steens Arbeit nur noch halb so wild. Vor allem in späteren Szenen, in denen sie Naveen gegenüber auftaut, ist sie recht passabel. Trotzdem gibt es genügend Szenen, in denen sie monoton, eiskalt und distanziert wirkt. Etwa, wenn sie kellnert und - so sagt uns die Szene - gut mit den Kunden auskommt. Würde man sich auf Steens Klangfarbe verlassen, müsste man denken, ein gelöangweilter Roboter stelzt da gerade durch das Gastronomiegewerbe, und keine Disney-Protagonistin.

3) Die Froschjäger

Rassismus hier, Rassismus da. Dass die Heulerei bezüglich Tianas Hautfarbe endlich ausklingt zeigt, dass mal wieder viel Wirbel um nichts gemacht wurde.
Ich hoffe, dass es so bleibt, und nicht plötzlich irgendwelche Südstaatler über die dümmliche Charakterisierung der drei Forschjäger meckern.
Sollte es Ärger geben, dann ist es welcher, den Clements und Musker sich hätten sparen können. Denn statt so viel Zeit mit den drei stupiden Kerlen zu verschwenden, hätte ich lieber mehr davon gesehen, wie die Schattengeister Tiana und Naveen in Gefahr bringen.
(Ab einschließlich diesem Punkt muss ich übrigens schon Haare spalten um nennenswerte Kritikpunkte aufzuzählen)

4) Die letzte Szene mit Dr. Facilier

[Spoiler - folgenden Abschnitt nur markieren, wenn ihr den Film gesehen habt!]
Ich stehe Dr. Faciliers Abgang zwiegespalten gegenüber. Ich finde es lobenswert, dass man sich dazu entschied Tiana aktiv an seinem weltlichen Ende Teil zu haben, jedoch war mir sein Ende nicht groß genug. Die Ansätze waren da und allesamt hervorragend: Eine ungewöhnliche Farbästhetik, die Tiki-Masken brummen erzürnt, Voodoo-Puppen und Schatten zerren an Facilier. Aber irgendwie geht mir das alles zu schnell und es ist visuell nicht bombastisch genug. Die Szene könnte definitiv mehr "WUMMS!" haben.
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5) Der Beginn braucht etwas lange, bis er an Fahrt gewinnt

Möglicherweise ist das Intro von Küss den Frosch zu großen Stücken daran beteiligt, dass ich Küss den Frosch "kleiner" einschätze, als die Produktionen der vergangenen Disney-Renaissance (alles von Arielle, die Meerjungfrau bis Tarzan, minus Bernard & Bianca II). Kein welttragendes, episches Eröffnungslied. Keine langen Kamerafahrten. Alles eher sehr zurückhaltend und bescheiden. Auch das Lied In New Orleans klimpert, wenngleich durchaus mitreißend, eher zurückhaltend vor sich hin.
Das ist auch gar nicht Mal so schlimm. Nicht jeder Film muss mit Der ewige Kreis beginnen, und bloß weil ein Disneyfilm "kleiner" wirkt, ist er ja keinesfall schlecht. Ich liebe Aristocats, und dagegen wirkt Küss den Frosch wie ein brachiales Epos. Bloß ist es ein wenig schade, dass Küss den Frosch seinen kleinen Anfang gleichmal so langsam angeht. Die ersten Szenen sind echt gelungen (Charlotte ist urkomisch!) und ich möchte sie nicht durch irgendwelche gewaltigen Monsterszenen austauschen. Ich glaube nur, dass sie mit etwas zügigerer Hand vorangetrieben werden könnten, denn so ist der Anfang etwas statisch. Ein klein wenig... Ganz klein, itzi-bitzi...

Es sei übrigens nochmal betont, dass ich diesen Beitrag nicht als Abwägung konzipiert habe, wie Küss den Frosch zu bewerten ist. Wer also denkt, dass fünf Dinge für und fünf gegen den Film sprechen, der sei ausdrücklich beruhigt. Ich wollte euch hingegen die fünf besten Elemente eines Films vorstellen, der voll mit überzeugenden Charakteren und Szenen ist, und auf der Gegegenseite fünf Haare spalten und auf kleine Schwachstellen hinweisen.

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6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Endlich!

Konnte Ray vor dem Film auch nicht ausstehen, aber ja, er ist tatsächlich die treibende Kraft und auch die Macht die schlußendlich hilft alles zum Guten zu wenden.
Die 3 Jäger nervten mich auch, aber ansosnten ist der Film top.

Etwas mehr Schattenaction hätte es sein können, aber es passte. War auch von den detailierten Charakteren überrascht. Angefangen von Tianas Mutter, bis zu Charlotte und dem Diener des Prinzen hatten schienen alle Nebencharaktere auch gut durchdacht und mit ausreichender Hintergrundgeschichte versorgt worden zu sein.

Steigert die Vorfreude auf Rapunzel und die Schneekönigin ins Unermeßliche!

Sunshine hat gesagt…

Wie hat doch irgendwer auf youtube zu Dr. Facilier kommentiert? "He's got moves!" Einfach genial animiert. Und ich wusste, da war irgendwo ein Jack-Sparrow-Moment! HA! Danke für's Erwähnen, jetzt weiß ich wieder, was es war. Und ja, einmal ists's erlaubt. *g*
Das Ende für Dr. Facilier wurde aber wirklicb etwas schnell abgehandelt. Das hätte dramatischer sein können.

Ray hat mich auch sehr überrascht; seine Story wurde mit viel Gefühl behandelt und das Ende war einfach nur schön. Und ich hätte nicht gedacht, dass es so ausgeht für ihn, da war ich wirklich überrascht.

Mama Odie hat's drauf und für Gospel kann ich mich sowieso erwärmen, daher gefiel mir ihr Lied auch unglaublich gut. Ausgerechnet die drei von dir rausgestellten Lieder laufen zZ bei mir rauf und runter. Sind einfach gut. :)

Ohja, das Abspannlied ist so ziemlich das Negativste am Film; vorher noch so eine richtige schöne Musiknummer, und dann kommt auf einmal dieser Beat, der überhaupt nicht zum Rest des Films passt. Das ist so schade.

Und die drei Froschjäger sind mir auch negativ aufgefallen, v.a. weil die eigentlich überhaupt keinen Sinn hatten. Da hätte man sich andere, natürliche, gefahren überlegen können oder ganz einfach mehr mit der bereits bestehenden Bedrohung durch die Schatten arbeiten können.

Aber hey, super, dass der Film auch beim zweiten Anschauen bestehen kann! :)

Jaguar D Sauro hat gesagt…

Ich fand Facilliters Abgang so wie er war Perfekt: vielleicht währe mehr drin gewesen, allerdings bestand da auch die Gefahr, dass die Szene zu Dick auftragen könnte. zudem gefiel mir der Grabstein sehr gut, herrlich ironisches Ende für den Schattenmann, der auf seine Freunde im Schattenreich setzte...

Die Froschfänger fand ich herrlich komisch, wobei sie für mich so waren wie der Kampf zwischen Sebastian und Louies, den Chefkoch aus "Arielle": nette Slapstickjagd, wenn auch zu nicht wirklich wertvoll für die Handlung und Showstopperei. Trotzdem gefiel es mir, wobei du schon sagtest: Es ist ziemliche Haarspalterei, da du keine wirklich großen Kritikpunkte hast.

Denn sonst eine klasse Liste, wobei ich Ray vor Facilliter setzten würde.

Jonathan hat gesagt…

Ich kann Jaguar nur zustimmen.
Ich versteh' überhaupt nicht, was du gegen die Froschjäger hast! Sie waren meiner Meinung nach einer der besten Elemente (auf jeden fall das witzigste) des ganzen Films.
Auch Faciliers Ende war perfekt, so wie es war. Nicht zu viel, nicht zu wenig.
Würd auch gern noch mal reingehn.

FaraciFan

Sir Donnerbold hat gesagt…

Ich habe nichts gegen die Froschjäger an sich - sie haben mir nur zu viel Zeit beansprucht.

Aber wie gesagt, ist das vornehmlich Haarspalterei. Und Geschmackssache. Ich könnte mir an der Stelle mit den Froschjägern halt sehr gut jede Menge Schatten-Action vorstellen - was mir mehr behagt.

Aber hey, macht weiter so, ich mag diese Art von Diskussion in den Kommentaren. :-)

Jonathan hat gesagt…

Wenn du denn willst. :D

Das kann natürlich auch sein, dass man die Schatten auch weiter hätte ausbauen können, die Idee war schlicht und einfach genial.
Allerdings fand ich die Länge der Froschjäger-Szene genau richtig, und im ganzen liegt es wohl an der Sache:
Der Film ist viel zu kurz.
;]
FaraciFan

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