Mittwoch, 24. Februar 2010

Kevin Smith hat seinen Eishockey-Helden

(Bildquelle: Complex.com)

Kevin Smith möchte sich unbedingt ändern. Obwohl er mit Clerks einen unverzichtbaren Beitrag zur Indie-Bewegung der 90er leistete, hält er sein bisheriges Schaffen für relativ unreif. Mit dem Studiofilm Cop Out, dem düsteren Thriller Red State und dem Hockeydrama Hit Somebody, basierend auf einem Lied von Warren Zevon, soll sich dies ändern. Außerdem hat Smith nahezu kommunistische Pläne für ein neuartiges Hollywoodstudio.

Diese Änderungen können natürlich nur nach und nach abgehakt werden. Und während Red State am finanziellen scheitert und der Filmkommunismus noch rechtlich abgeklopft wird, fand Kevin Smith seinen Hauptdarsteller für Hit Somebody. Und es ist nicht Jason Mewes. Oder Ben Affleck. Oder Jason Lee. Es ist Seann William Scott. Im Gespräch mit NHL.com träumte Smith von Hit Somebody:

"Ich sehe es als Seanns Gelegenheit das Hanks-Niveau zu erreichen. Hanks füllte Jahre lang die kleine Rollen und dann wurde er zu dem [Blockbuster]-Kerl. Dies ist Seanns Chance es ihm gleich zu tun und nicht bloß Stifler zu sein. Und es wird meine Chance sein, nicht bloß der Clerks-Kerl zu sein. Es ist meine Chance etwas großes von epischen Ausmaßen zu machen. Geschichten, die ich erzähle, geschehen immer im Verlauf eines Tages. Diese umfasst dreißig Jahre."

Ganz davon abgesehen, dass Smiths Beobachtung seiner eigenen Filme nicht ganz korrekt ist (Dogma, Jersey Girl und Zack and Miri Make a Porno fallen mir da ein), möchte ich erstmal abwarten. Ich traue Smith eine berührende und dramatische Geschichte über eine fiktive Hockeykarriere und das dahinterstehende Leben zu. Aber ob gerade dies Smiths erster Blockbuster wird? Naja...

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