Mittwoch, 17. Dezember 2008

Verbinski verfilmt wahre virtuelle Begebenheit

Kann es sein, dass Gore Verbinski die mühevolle und strapazierende Zeit der Pirates of the Caribbean-Dreharbeiten so sehr vermisst, dass er sich zum Ausgleich in zahllose kleinere Projekte gleichzeitig stürzt?
Was in den letzten Monaten alles von Gore Verbinski angekündigt wurde erinnert frappierend an den Workaholic Robert Rodriguez. Verbinski scheint an fast jedem kommenden Hollywoodfilm mitzuwirken. So wirkt er unter anderem an David Finchers Heavy Metal-Remake mit, dreht mit Johnny Depp einen Animationsfilm, dreht die Videospieladaption BioShock und er ist ja noch immer im Gespräch für kommende Pirates of the Caribbean-Filme.

Und nun sicherte sich Verbinski die Rechte an einem Zeitungsartikel über eine ungewöhnliche Dreiecksbeziehung. Ric Hoogestraat aus Phoenix ist nämlich zweimal verheiratet: Einmal im richtigen Leben und einmal in "Second Life". Der Artikel, auf dem der Film basiert, erzählt wie Hoogestraats Ehefrau von der "Anderen" in seinem Leben erfuhr und wie sie darauf reagiert. Interessierte können ihn sich hier durchlesen.

Die Umsetzung stell ich mir schwierig vor, da es weder für ein massentaugliches Drama ausreicht, noch für eine oscarreife, detaillierte Analyse. Dies könnte eher als Dokumentarfilm funktionieren, was es aber nicht werden soll.
Unter Verbinski könnte ich mir ein intelligent-verschrobenes Komödchen vorstellen, dass die Diskussionen über Videospielsucht und die Frage, wo Fremdgehen beginnt unterschwellig behandelt. Schließlich drehte Verbinski neben dem Horrorfilm Ring und der PotC-Trilogie auch The Weather Man.

Laut /Film wird Steven Knight das Drehbuch verfassen, dessen bislang bekanntester Film Eastern Promises ist.

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