Samstag, 7. November 2009

Sacha Baron Cohen gründet eigenes Filmlabel

Sacha Baron Cohen hängt die Dokusatiromödie mit Mockumentary-Elementen an den Nagel. Nach Borat und Brüno ist wohl Schluss (auch wenn Gerüchte besagen, dass er eventuell noch den Eurovision Song Contest stürmen will).

Stattdessen entwickelt der Brite fortan selbst Skripts für sein neu gegründetes Studio Four By Two Films, um die Projekte (mit sich selbst in der Hauptrolle und als Produzenten) dann an große Hollywoodstudios zu verkaufen.
Laut Variety wurden bereits zwei Drehbücher verkauft. Eines, über dessen Inhalt der Mantel des Schweigens gehüllt wurde, war der Zankapfel zwischen drei Studios. Letztlich gewann Columbia Pictures, indem das Studio eine siebenstellige Summe bezahlte.
Das andere Projekt ging an Universal und hört auf den Namen "Accidentes", eine Komödie, in der Baron Cohen einen Anwalt lateinamerikanischer Herkunft spielt, der zum Held der Arbeiterklasse aufsteigt, als er vor Gericht einen Immigranten vertritt, der seinen Arbeitgeber verklagt.

Angesichts des nahenden DVD-Starts von Brüno wurde auf Youtube als kleiner Appetitanreger eine Deleted Scene online gestellt, in der Brüno mit einer Baseball-Legende die selbe Nummer abziehen möchte wie mit Paula Abdul. Anders als Abdul durchschaut er jedoch, dass er reingelegt werden soll und spielt deswegen überdeutlich mit. Kein Wunder, dass die Szene nicht im Film landete:

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