Donnerstag, 31. Januar 2013

Gibt es Ziegen in Nordkorea?


Es gibt gute Neuigkeiten für alle Freunde des noch immer nicht ausreichend gewürdigten Regisseurs Gore Verbinski, die für Pirates of the Caribbean-Freunde auch eine wehmütige Note haben: Der leicht verschrobene Mann hinter solch unterschiedlichen Filmen wie Mäusejagd, The Ring und den ersten drei Pirates of the Caribbean-Filmen hat sich ein völlig neues Projekt geangelt, das ihn wieder einmal in eine völlig neue filmische Kategorie führt.

Verbinski arbeitet mit New Regency zusammen, um eine Realverfilmung der Graphic Novel Pyongyang: A Journey in North Korea auf die Kinoleinwand zu bringen. Im Zentrum der Geschichte steht der französische Trickzeichner Delisle, der nach Nordkorea reist, um die Produktion seines Trickfilms zu überwachen, dessen Zeichenprozess vom Studio aus Kostengründen in den Diktatorenstaat verlegt wurde. In Nordkorea angekommen verstrickt er sich in zahllose bizarre Situationen und wird der Spionage beschuldigt ...

Die Graphic Novel vereint Dramatik, politischen Kommentar und rabenschwarzen Humor, eine Mixtur, die der Film beibehalten soll. Mit Gore Verbinski in der Funktion des Produzenten und Regisseurs bin ich mir sicher, dass dies auch gelingen wird.

Dass Verbinski nun sein Nachfolgeprojekt zu The Lone Ranger fand, ist allerdings eine bedauerliche Information, die man hinsichtlich Pirates of the Caribbean 5 im Hinterkopf behalten muss. Denn somit darf man nicht weiter erwarten, dass Gore Verbinski den fünften Part der Piratensaga inszenieren wird. Wahrscheinlich. Denn Verbinski hat eine an Robert Rodriguez erinnernde Tradition, Projekte anzukündigen und dann doch nicht zu verfolgen ...

1 Kommentare:

corny hat gesagt…

Das Comic (neudeutsch der Graphic Novel) ist übrigens Hammerstark! Ich kann die ganzen autobiographischen Werke von Delisle nur empfehlen!!!! :-)

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