Mittwoch, 18. November 2009

Bruckheimer. Aliens. Disney. Franchisehoffnung.

Disney hat einen kleinen Sci-Fi-Trend in der Mache, so scheint mir. Die Adaption des Kinderbuchs Mars Needs Moms!, Andrew Stantons Realfilmdebüt John Carter of Mars, der viel versprechende Tron Legacy und nun das: Die Adaption der via Marvel vertriebenen (jedoch weiterhin im Besitz ihres Schöpfers befindlichen) Graphic-Novel-Reihe Alien Nation.

Derek Haas und Michael Brandt, die bereits die Story der Kinofassung von Wanted schrieben, verfassen für Disney und Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer derzeit ein Drehbuch auf Basis der zum Kult gewordenen Reihe, die von intergalaktischen Legionärskriegern der verschiedensten Rassen handelt. Die Charaktere haben die unterschiedlichsten Religionen, Kulturen und Überzeugungen, was als Parabel zum Kulturenchmelztiegel USA gedacht ist.
Der Sci-Fi-Kriegscomic wird als "schmuddeligeres Star Trek mit einem Schuss The Dirty Dozen und Kelly's Heroes" beschrieben.
Ko-Erfinder Carl Potts ist besonders froh darüber, dass Bruckheimer am Film beteiligt sein wird: "[Er] machte noch nie zuvor einen Science-Fiction-Film, diese Herausforderung wird, denke ich, sein Interesse aufrecht erhalten. Den Erfolg den sie in Pirates of the Caribbean mit der Mischung von realen und computeranimierten Figuren hatten ließe sich gut auf einen Alien Legion-Film übertragen", so Potts gegenüber USA Today.

Außerdem, so möchte ich hinzufügen, stehen so die Chancen größer, dass die Graphic Novel nicht für Disney verwässert wird.

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