Dienstag, 20. September 2011

Avatar - Aufbruch nach Disney World

Vor einigen Jahren kämpfte Disney darum, die Welt von Hogwarts in seine Themenparks einzubetten. Bekanntlich kam diese Einigung mit J. K. Rowling nie zur Fruchtung, und stattdessen schnappte sich Universal die Parkrechte, um Harry Potters Zauberwelt umzusetzen. Seither sucht Disney verbissen nach Lizenzen, die eine weite Publikumsgruppe anlocken und spektakuläre Attraktionen ermöglichen kann.

Sie wurde gefunden: Erst heute Abend kam das Gerücht auf, nun wird es schon offiziell bestätigt: James Camerons Welt der Na'vi aus Avatar wird Einzug in die Disney-Themenparks erhalten. Als erster Schritt wird Pandora Platz im Animal Kingdom in Walt Disney World einnehmen. Dazu werden Walt Disney Imagineering eng mit James Cameron und seinem Produktionspartner Jon Landau zusammenarbeiten, bereits 2013 soll der Bau eines Avatar-Themenlands innerhalb des Parks beginnen. Dass Animal Kingdom als "Heimat" der Pandora-Attraktionen gewählt wurde, ist in dem naturverbundenen Thema des Parks verbunden, welches laut Disney und Cameron perfekt zur Botschaft von Avatar passt.

Eine Pressekonferenz soll in Kürze folge. Sollten weitere Details bekanntgegeben werden, so erfahrt ihr sie an dieser Stelle.

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3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das passt hier nicht hin, aber wieso "2. Kurzfilmtag"? Wann war denn der erste, wie oft wird es welche geben?

Dominik Klein hat gesagt…

der erste war zu seeligen tron 2 release zeiten...schon ne gute weile her.

Der Mann ohne Namen hat gesagt…

Bislang keine hitzige Avatar-Diskussion? Dann nehme ich mir die Freiheit, dies zu ändern.

Ich sehe Avatar als technische Meisterleistung, wenn auch nicht als die von James Cameron beworbene Revolution, mit einer ansprechenden Mythologie, die in den Fortsetzungen gerne ausgearbeitet werden kann.
Jedoch ist Avatar schwach erzählt, mit einem Ungleichgewicht zwischen Exposition und Pay-Off, sowie einigen mit Hinblick auf den schnellen emotionalen Effekt untergebutterten Charakterkonflikten.

Das tolle daran: In einem Disney-Themenpark kann man sich vollstens auf die Stärken Avatars stützen (in Sachen Optik macht niemand Disney etwas vor), und die Schwächen geflissentlich ignorieren.

Hier besteht also die Hoffnung auf einen atmosphärisch traumhaften Teil eines ungerechtfertigt unterschätzten Parks. Sowie, dass ich durch die Avatar-Fortsetzungen über James Camerons Sci-Fi-Franchise in wenigen Jahren das gleiche schreiben kann, wie Sir Donnerbold über die Original-Trilogie von Star Wars. *grins*

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