Donnerstag, 15. Januar 2009

Verbinski fasst Telefonbittsteller ins Auge

Vielleicht erinnern sich ja manche von euch: Vor einem Monat bezeichnete ich den Regisseur Gore Verbinski als Workaholic. In bester Robert-Rodriguez-Manier innerhalb von zwölf Monaten mehr Projekte annahm und ankündigte, als andere Regisseure in ihrem ganzen Leben drehen.

Vergisst, was ich damals geschrieben habe. Verbinski ist schlimmer als Robert Rodriguez, denn erst gestern kündigte Variety einen weiteren Film an, den Verbinski drehen soll. Dabei handelt es sich um ein Drama über einen Ranch-Besitzer, dessen Ersparnisse durch einen Telefonbittstelller-Betrug aufgezehrt werden, und nach Rache sinnt.

"Das Skript behandelt das erschütterte Vertrauen, dass das Volk gegenüber einstmals vertrauenswürdigen Institutionen haben und arbeitet herus, wie die Menschen hinter diesen Organisationen manchmal genauso große Opfer dieses blinden Vertrauens sind", sagt Jonathan Krauss, der den Film mitproduzieren wird.

Der Film, der für Universal Pictures gedreht wird, stand 2008 auf der so genannten schwarzen Liste Hollywoods, auf der die begehrtesten, noch unverwirklichten Drehbücher aufgelistet werden. Demnach lässt sich vermuten, dass dieses Drehbuch um einiges besser ist, als es in dieser kurzen Zusammenfassung scheint. Vielleicht wird dies Verbinskis großes Oscar-Drama?

Verbinski dreht außerdem derzeit einen Animationsfilm mit Johnny Depp und ist in David Finchers Animations-Episodenfilm Heavy Metal involviert. Des Weiteren wurde er engagiert das Videospiel BioShock zu verfilmen und erwarb die Rechte an einem Zeitungsartikel über das "Fremdgehen" auf der Plattform Second Life.

Wie sich seine zahlreichen Regiepläne auf Pirates of the Caribbean 4 auswirken ist noch nicht bekannt, mittlerweile würde es mich jedoch zutiefst verwundern, wenn Verbinski auch dafür Zeit hat. Oder kann der Mann sich etwa vierteilen?

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