Dienstag, 28. Juli 2009

Terroristen setzen Sacha Baron Cohen auf ihre Abschussliste

Also eigentlich ist das kein Grund wie eine Elfe herumzuhüpfen...

Die Reaktionen auf Brüno waren ja eh schon (noch) kontroverser als erwartet, aber sie beliefen sich bislang wenigstens auf Empörtheit und Klagen. Damit konnte Sacha Baron Cohen ja durchaus rechnen und leicht zu ignorieren ist diese gratis PR ebenfalls. Die neuste Antwort auf die radikale Dokusatiromödie Brüno ist dagegen ein ganz anderes Kaliber:

Laut Times Online sollen die al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden "sehr erbost" über die Darstellung in Baron Cohens Komödie sein und den Film als "Teil einer Verschwörung gegen die al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden" betrachten, weshalb sie sich "das Recht nehmen auf angemessene Weise auf [Baron Cohen] zu antworten".
Baron Cohen und seine Familie stehen seit dieser Drohung unter erhöhter Sicherheitsbewachung.

Mögliche Spoiler für Brüno:


Auslöser der Terroristendrohung ist eine Szene in Brüno, in der Sacha Baron Cohen im Interview mit dem (ehemaligen) Terroristenführer Ayman Abu Aita über Schnauzbärte herzieht und "König Osama" beleidigt. Abu Aita zog es vor Baron Cohen aufgrund seiner irreführenden Darstellung im Film zu verklagen. Der Film würde ihn in aufgrund der aufgeführten Verbindung mit der Terroristengruppe ins Visier der Israelis bringen, während er aufgrund des Zusammenhangs mit Homosexualität befürchten müsse von Palästinensern ermordet zu werden.

Mehr zum Film:

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