Donnerstag, 22. Oktober 2009

Was die Oscars nicht können, kann die Produzentengewerkschaft schon lange

Bei den Academy Awards bangen Animationsfilme seit Jahren um eine gerechte Chance um den Toppreis. Andere Preisverleihungen sehen dagegen schon öfter Animationsfilme als große Gewinner. Zuletzt machte die Pixar-Kreativmeute Geschichte, indem sie beim Filmfestival in Venedig für ihr Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.

Jetzt macht Pixar erneut Geschichte: Noch nie zuvor wurde ein Produzent von Animationsfilmen mit dem Ehrenpreis der Produzentengilde ausgezeichnet, dem "David O. Selznick Achiement Award in Motion Pictures", benannt nach dem Produzenten von solchen Mammutwerken wie Vom Winde verweht und King Kong. Nächstes Jahr soll sich dies ändern: John Lasseter darf sich nach der Verleihung 2010 in eine Reihe stellen mit Michael Douglas, Jerry Bruckheimer, Kathleen Kennedy, Frank Marshall, Billy Wilder und Roger Corman.

Lasseter wird somit (ein weiteres Mal) für sein Lebenswerk ausgezeichnet - eine verdiente Ehrung, bedenkt man, dass er hinter jedem einzelnen Pixar-Film steckte. Lasseter ist wirklich ein hervorragender, kreativer Produzent, der den Regisseuren dieser Filme alles ermöglicht und eine unkommerzielle Atmosphäre bei Pixar schafft.

Wie es bei Screen Daily heißt, begründen die Vorsitzenden der Producers Guild of America ihre Entscheidung für LAsseter damit, dass ihm eine rare Verbindung von technischer Genialität und kreativer Vision innewohne und dass er ein wundervoller Geschichtenerzähler sei, der stets seine außerordentliche Fähigkeit, Menschlichkeit und sein Geschick beweist.

Recht haben sie.

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