Mittwoch, 16. Dezember 2015

Star Wars: Das Erwachen der Macht


In der Welt der Blockbuster-Franchises ist es die vielleicht unnötigste Frage, die über einen Film gestellt werden kann: „Worum geht’s?“ Nicht, weil kostspielige, effektreiche Kinoproduktionen automatisch inhalts- und sinnlos sein müssen. Dieses böse Vorurteil soll an dieser Stelle gar nicht erst Unterstützung erfahren! Immerhin werden Werke wie Christopher Nolans Inception bis ins kleinste Detail analysiert, und einige Bombast-Kassenschlager wie Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt bekommen von diversen Kritikern gar das Attribut „zu kompliziert“ verpasst. Auch die Filme der Star Wars-Saga sind wahrlich nicht gehaltlos: Sogar ein Philosophie-Fachmagazin stimmt diesen Winter in die intensive Berichterstattung über die siebte Episode der Weltraum-Erzählung mit ein. Und dieses Heft liest sich keinesfalls so, als müssten die Autoren nach Strohhalmen greifen, um es mit lesenswerten Beiträgen zu füllen!
 
Die Frage nach dem „Worum geht’s?“ ist also nicht etwa irrelevant, weil Filme wie Star Wars: Das Erwachen der Macht keine erwähnenswerte Handlung zu bieten haben. Sondern, weil sie für den Impuls, einen Kinobesuch zu wagen, eine untergeordnete Rolle darstellt. Die Vorverkaufszahlen belegen es: Allein in Deutschland wurden bis Anfang Dezember über 500.000 Eintrittskarten für die neue Regiearbeit von J. J. Abrams (Super 8) losgeschlagen. Und nicht nur in der Bundesrepublik erfreut sich Star Wars: Das Erwachen der Macht eines bemerkenswerten Vorabhypes: In den USA wurde mit einem Vorverkaufs-Erlös von mehr als 50 Millionen Dollar ein stattlicher neuer Rekord aufgestellt – und das, obwohl vor Kinostart kaum Details über die Handlung nach außen gedrungen sind.
 
Auf welchem Planeten wir als Kinogänger erstmals auf BB-8 treffen, den aus Disneys Marketing bestens bekannten, kugelrunden Droiden? Welche der Figuren aus der Original-Trilogie wann genau mit welchen der neuen Abenteurer Bekanntschaft machen? Wer warum auf der Seite der Gerechtigkeit kämpft, und wer den Helden mit welcher Motivation gegenübersteht? All da sei an dieser Stelle nicht verraten – im Kino wirken diese Erkenntnisse viel schöner als in einer schnöden Rezension. Zumal: Filmfreunde, die seit Jahren dem Kinostart von Star Wars: Das Erwachen der Macht mit aller Kraft entgegenfiebern, ließen sich eh kaum durch solche inhaltliche Details umstimmen. Vollkommen unerwartet kommt diese Einstellung keineswegs: Entscheidend ist eh nur die Frage nach der Qualität. Denn fast jede Geschichte kann dank gelungener Umsetzung fesseln oder aufgrund missratener Verwirklichung enttäuschen.
 
Gerade die Star Wars-Reihe ist ein Paradebeispiel dafür. Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung erzählt etwa davon, wie eine ganze Galaxis in einen Krieg gestürzt wird. Und trotzdem wird er von Fans ohne Unterlass gescholten, während der erste Krieg der Sterne auf dem Papier so wirr klang, dass nahezu alle Beteiligten an eine filmische Katastrophe geglaubt haben. Und letztlich wurde daraus ein unvergesslicher Klassiker …
 

Eine neue Hoffnung
Um die brennende Frage, ob Episode VII denn ein Produkt der hellen oder der dunklen Seite der Macht ist, nicht weiter hinaus zu zögern: Die Macht ist mit diesem rund 200 Millionen Dollar teuren, galaktischen Sci-Fi-Western-Abenteuer-Märchen! Und es nutzt sie zum Guten! Dass der Disney-Konzern Kultmarken, die er aufkauft, mit Respekt sowie Liebe behandelt, sollte zu diesem Zeitpunkt eigentlich keine schockierende Enthüllung mehr darstellen. Den Marvel-Helden ergeht es unter der Regentschaft der Maus schließlich auch hervorragend! Wer aber weiterhin auf Betätigung pochte, erhält sie nun endgültig: Star Wars-Jünger dürfen einer rosigen Zukunft entgegenblicken – die Jedi sind in sehr guten Händen. Das Drehbuch von J. J. Abrams und Das Imperium schlägt zurück-Mitverfasser Lawrence Kasdan, die auf einem Skriptentwurf von Oscar-Preisträger Michael Arndt (Little Miss Sunshine, Toy Story 3) aufbauen, achtet alles, was die Original-Trilogie so zeitlos macht. Dies beinhaltet eine Weltenbildung, wie sie schon Episode IV auszeichnet. Einige Jahrzehnte nach dem Ende von Die Rückkehr der Jedi-Ritter hat sich das einst von George Lucas erdachte, farbenfrohe Universum gewandelt. Statt aber mit hölzernen, monologisierenden Erklärungen sowie ungelenken Expositionsdialogen um sich zu schlagen, verlassen sich die Autoren auf den kurzen, knackigen „Opening Scrawl“. Dieses einleitende Textband umreißt die wichtigsten Eckdaten, ab dann übernehmen vornehmlich das Produktionsdesign und die Inszenierung das Storytelling.
 
Gewiss, dann und wann füllen kleine Dialogbrocken vereinzelte inhaltliche Lücken. Und da mit Rey (Newcomerin Daisy Ridley) und Finn (Attack the Block-Mime John Boyega) zwei Figuren große Teile der Geschichte auf ihren Schultern tragen, die kaum etwas vom sie umgebenen Universum zu Gesicht bekommen haben, erhalten die zentralen Protagonisten auch so manche inhaltlich gerechtfertigte Lektion in Sachen Geschichte. Diese Momente helfen dann auch Kinogängern auf die Sprünge, die im Star Wars-Mythos nicht sonderlich firm sind. Dennoch ist nicht zu verachten, wie sehr J. J. Abrams die Emotionen seiner Figuren und Informationen über die von ihm erkundete Film-Galaxie non-verbal zum Ausdruck bringt.
 
Wenn der findige Wildfang Rey unbeeindruckt durch Wüstenlandschaften wandert, in denen monumentale Kriegsmaschinen verrotten, sagt dies deutlich eleganter aus, wie viel Zeit in der Star Wars-Welt vergangen ist, als es jeder Dialogwechsel vermögen würde. Auch wird auf jene übertrieben deskriptiven Dialogzeilen verzichtet, mit denen George Lucas die Prequels partiell zur Lachnummer gemacht hat. Wenn sich Rey nach neuen Horizonten sehnt oder Finn einsieht, dass er seinen bisherigen Lebensweg nicht weiter verfolgen kann, dann sind es allein die Mimik der Darsteller und die von Abrams gewählte Farbästhetik, die Aussagen treffen – sowie John Williams‘ klassisch gehaltener Score.
 
Sehr originär sind obendrein viele der Effekte und Sets geraten: Das Erwachen der Macht schlägt durchaus Nutzen aus den Fortschritten in Sachen Digitaltrick, beispielsweise durch vereinzelte Alienrassen, die dank Computeranimation mit äußerst expressiver Mimik aufwarten. Oder dadurch, dass sich größere Raumschiffflotten perfekt in die Landschaften und Sternenpanoramen fügen, wohingegen in der Original-Trilogie gelegentlich die Modelle hervorstechen und sich in den Prequels die CG-Effekte öfters durch schwaches Shading als solche zu erkennen geben. Diese und andere aus dem Computer stammenden Tricks dienen hier aber allein als nahtlose Ergänzung der zahlreichen praktischen Bauten. Sei es ein in der Wüste stehender, verlebter Alien-Basar, der Anblick diverser herrlich grotesker Wesen oder eine Vielzahl an geräumigen, detailverliebten Sets: Der Alias-Schöpfer Abrams bedient mit diesen wunderschönen Produktionswerten die Nostalgie eingefleischter Fans und zieht hoffentlich eine neue Generation an Filmfreunden sowie –machern heran, die die Magie der praktischen Umsetzung zu schätzen weiß.
 
In Kombination mit Abrams' Inszenierungsstil, der weitaus weniger hektisch als in seiner vorherigen Regiearbeit Star Trek Into Darkness, und dennoch sehr dynamisch ausfällt, ist das Design von Das Erwachen der Macht das perfekte Gewand für eine Weltall-Mär, die tonal wieder am Erstling anknüpft: Aufregende Action, dramatische Charaktermomente, große, schwelgerische Abenteuerlust und viel Humor!
 

Das Imperium schlägt zurück
Der erste Star Wars-Film ist tonal zwar der siebten Episode am ähnlichsten, ein Hauch des häufig gefeierten zweiten respektive fünften Teils, Das Imperium schlägt zurück, weht jedoch ebenfalls durch die Story:  Obwohl der ausdrucksstarke, knuffige Droid BB-8 und diverse launige, losgelöste Momente zwischen neuen wie alten Figuren für viele herzliche Lacher sorgen, wirkt die Bedrohung durch die First Order naher und dringlicher als im verspielten Ursprungsfilm.
 
Dies rührt zu weiten Teilen daher, dass das neue Lucasfilm-Team die garstigen Mächte der Galaxie behutsam ausgearbeitet hat. Generierte sich die Faszination des Imperiums im Original weitestgehend aus Darth Vader, dem beeindruckenden Todesstern und der stylischen Sturmtruppen-Rüstung, folgte Das Imperium schlägt zurück mit zusätzlicher Prägnanz bei der Charaktermotivation. Das Erwachen der Macht kann dieses populäre Sequel hinsichtlich der Antagonisten zwar nicht überholen, vermischt aber sehr gut das mystische Element, das die Prequel-Schurken mitbringen, und die bürokratisch-faschistischen Tendenzen, die das Imperium im Krieg der Sterne aufzeigt. Alles eine Frage der Zeit-Mime Domhnall Gleeson als gestrenger, Disziplin fordernder General bekommt zwar nicht genügend markante Szenen, um sich in den Vordergrund zu spielen. Doch der Schauspieler lässt mehr darstellerische Passion durchklingen als seine doch etwas verstaubt agierenden Militär-Kollegen aus der ersten Trilogie. Gwendoline Christie alias Captain Phasma indes wird allein schon aufgrund ihres Kostüms zur Ikone aufsteigen und Adam Drivers Kylo Ren ist als ungestümer Lichtschwertschwinger dank dramaturgischem Unterbau und überzeugend dargebotener Impulsivität ein sehenswerter Darth-Vader-Ersatz.
 
Hilfreich ist außerdem, dass auf das Pathos verzichtet wird, mit dem George Lucas seine Prequel-Siths zeichnete, und dafür ein effizienter Kompromiss aus überhöht-launiger Abenteuerfilm-Bedrohlichkeit und charakterbasierter Motivation eingegangen wird – nicht ungleich Das Imperium schlägt zurück. Wie auch in diesem Genreklassiker sind die Actionsequenzen in Das Erwachen der Macht zwar turbulent und aufwändig, aber nicht chaotisch-vollgestopft, und wechseln je nach inhaltlichem Kontext zwischen einem Entdeckerlust weckenden, erfreulichen Tonfall und Weltraumoper-Suspense. Das unterstreichen auch die Schnitt- und Kameraarbeit erfolgreich: Abrams lässt, gerade in Flugsequenzen, gern die Kamera durch die Luft wirbeln, Zwei-Personen-Kämpfe wiederum sind zumeist ruhiger inszeniert, um sie stärker zu erden und als charakterbezogene Konfliktsituationen zu markieren.
 

Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Der unter Fans viel debattierte letzte Teil der Ursprungs-Trilogie lässt das Star Wars-Universum durch bis dahin unbekannte Zivilisationen wachsen. Obwohl Kasdan, Abrams und Arndt darauf verzichten, in ihrem Film ebenfalls viel Leinwandzeit für eine neue, flauschige Art frei zu räumen, ist Das Erwachen der Macht von immenser Diversität. Neben einer illustren Runde an nicht-menschlichen Randfiguren trifft dies aber auch endlich auf die menschlichen Figuren zu. Und das Skript tut diese Rollen nicht als lästige Quotenerfüllung ab: John Boyega als seine wagemutige Seite suchender Finn und Oscar Isaac als charismatischer Spitzenpilot dürfen mehrere Facetten zeigen und den Plot entscheidend vorantreiben – auch wenn es ungewohnt ist,  A Most Violent Year-Frontmann Oscar Isaac in einer vornehmlich humorvollen Rolle zu sehen. Mit Daisy Ridleys vor Energie und Tatendrang überquellender, dennoch auch Momenten der Schwäche und Beorgnis zeigender Rey wird obendrein die Schlagzahl an gelungenen Star Wars-Frauenfiguren gekonnt erhöht. Mehr noch: Die britische Jungschauspielerin spurtet in ihren Szenen zuversichtlich aus dem langen Schatten der bisherigen Protagonisten dieser Saga!
 
Aber auch die Star Wars-Veteranen bekommen im Verlauf des mit pfiffigen Szenenübergängen punktenden Film ihre Augenblicke im Scheinwerferlicht. Während Carrie Fisher mit dunkler Raucherstimme ihren wenigen Dialogen Gewicht verleiht, ist Harrison Ford der Überflieger unter den Rückkehrern. Dass Ford verwegenen Haudegen Gravitas verleihen kann, ist längst kein Geheimnis mehr, aber die lebende Legende erstaunt in Das Erwachen der Macht mit einer Spielfreude, die er seit Jahrzehnten nicht mehr auf der Leinwand zu Tage hat kommen lassen.
 

Die dunkle Bedrohung
Wo die helle Seite der Macht wirkt, ist die dunkle Seite nicht fern. Allerdings sind die schauerlichen Elemente, welche die Hoffnungen der Star Wars-Liebhaber auf eine rosige Zukunft trüben, denkbar gering: So flüssig das Drehbuch strukturiert sein mag, knubbeln sich nach dem Eintreffen der Veteranen kurz einige leicht bemüht wirkende, nachgeschobene Erklärungen, was aufgrund des engagierten Spiels der Beteiligten aber nicht zu schwer wiegt. Und, um auf sehr hohem Niveau zu meckern: Die Reprisen und Neuarrangements bekannter Star Wars-Themen sind so grandios, dass die stimmungsvollen neuen musikalischen Motive nicht sofort ins Ohr gehen, sondern von den Klassikern überschattet werden. Episode I kann mit vielen Vorwürfen bedacht werden, diverse neue Stücke aus dem Ur-Prequel sind jedoch regelrechte Ohrwürmer. Ansonsten gibt es nur noch das willkommene, wenngleich mitunter sehr bewusst eingesetzte Element der Familiarität …


Angriff der Klonkrieger
Als siebter Eintrag in eine von einigen erzählerischen Traditionen und wiederkehrenden Elementen geprägten Filmreihe kann Star Wars: Das Erwachen der Macht den X-Wing selbstredend nicht von Grund auf neu erfinden. Bei einigen Aspekten haben sich die Verantwortlichen allerdings ziemlich eng an der Original-Trilogie bedient. Der dramaturgische Aufbau von Das Erwachen der Macht lehnt sich insbesondere an den Erstling von 1977 an – die Parallelen sind keineswegs so groß und aufdringlich, dass es störend wirken würde. Kommende Teile dürfen dessen ungeachtet an Eigenständigkeit zulegen – Das Erwachen der Macht hat als Beginn einer neuen Trilogie dahingehend noch etwas „Welpenschutz“, wenn erneut Droidenspaß die Eingewöhnungsphase erleichtert und sich die neue, schurkische Vereinigung First Order sehr an den Schachzügen des Imperiums bedient.
 
Überhaupt wiederholen sich einige Konstellationen – genügend abgewandelt, um nicht als „alte, blaue Milch in neuen Schläuchen“ durchzugehen. Doch ein neu auftauchendes,  altes, weises, Gnomwesen wird sich in Fangesprächen wohl ebenso als „neuer Yoda“ deklarieren lassen müssen, wie die Frage gestattet ist: Wie viel soll einer bestimmten, kleinen Figurentruppe aus einem so umfangreichen Universum denn noch widerfahren? Diese (weltall-)seifenopernartigen Zufälle sind erfreulicherweise durch die Mythologie des Franchises gerechtfertigt, und somit in Episode VII noch genehm. Da Disney in Zukunft aber noch Dutzende von Star Wars-Projekten plant, darf der Wunsch geäußert werden, dass über kurz oder lang auch ganz neue Personengruppen und Geschehnisse in den Fokus gerückt werden.  Dann verschwindet vielleicht auch die Versuchung, alte Fanlieblinge mit aller Macht in den Film zu hebeln – Das Erwachen der Macht schlägt sich dahingehend zwar um Längen besser als die Prequels, die Auftritte von R2D2 oder C-3PO sind vor strengen Blicken übertrieben kritischer Zuschauer dennoch nicht gefeit. Fans dieser schillernden Rollen werden diese Wiedersehen hingegen herzlich willkommen heißen – und anders als bei manch anderen auf Nostalgie basierenden Film-Weiterführungen droht hier keine späte Erkenntnis: „Was haben wir uns da nur vorsetzen lassen?“
 

Die Rache der Sith
Kurzum: Das Morgen von Star Wars ist extrem erfreulich! Mit gestochen scharfem, wenngleich nur gelegentlich für denkwürdige Pop-up-Effekte genutztem 3D geht Star Wars: Das Erwachen der Macht den Weg in die technische Blockbuster-Moderne auf hohem Niveau – und Ben Burtts ikonisches Sounddesign klingt in Dolby Atmos besser denn je! Zumindest beim 3D bleibt Puristen außerdem eh die Möglichkeit des Verzichts. Der Blick nach vorne bietet strengen Fans daher nur eine Unsicherheit, die halbwegs begründet ist: In dieser neuen, nerdigen Popcornkinowelt wird man sich nie mehr sicher sein, je mitzubekommen, wie die in Das Erwachen der Macht angefangenen Plotstränge zu Ende geknüpft werden. Denn Disney gibt sich nicht mehr mit simplen Trilogien zufrieden. Das hat viele, viele Vorurteile, ist aber angesichts des in den Sternen stehenden Schlusspunkts auch leicht befremdlich.
 
Es wird also deutlich: Den überaus unterhaltsamen, fesselnden Ritt durch eine weit, weit entfernte Galaxis auseinander zu nehmen, ist ein kniffliges Unterfangen! Es stehen also lange, lange Streitgespräche unter Star Wars-Liebhabern bevor, wo genau er sich in der Riege der besten Parts dieser noch sehr lang weiterwachsenden Saga einordnet. Aber das ist ein unverschämt angenehmes Luxusproblem: Ist der von Abrams versiert gefilmte, mit sympathischen Figuren bevölkerte, ikonische Einstellungen und fesselnde Action liefernde siebte Teil nun ein ernstzunehmender Anwärter auf den Star Wars-Thron? Oder „bloß“ richtig starkes Popcorn-Kino für junge, junggebliebene und erwachsene Fans der farbenfrohen, politisch so schockierend instablien Galaxis?
 
Fazit: Die Macht ist stark, sehr stark mit der siebten «Star Wars»-Episode: Disney, Lucasfilm und J. J. Abrams ergänzen den Blockbuster-Olymp mit einem galaktischen Spektakel, das Fans und Neulinge gleichermaßen anspricht – mit viel Witz, großartiger Optik, liebenswerten Figuren und fescher Action.

Star Wars: Das Erwachen der Macht ist ab dem 17. Dezember 2015 in vielen deutschen Kinos zu sehen – in 2D und 3D!

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