Donnerstag, 27. Mai 2010

Noch mehr Erfolge im Kino, deren unglaublich hohes Einspielergebnis mir unerklärlich bleibt

Manchen Filmen gönnt man Erfolg, weiß allerdings ganz genau, weshalb sie nur ein begrenztes Publikum ansprechen. Anderen Filmen wünscht man kommerzielles Versagen an den Hals, obwohl man sichergehen kann, dass sie aufgrund gewisser Elemente sehr gut bei der breiten Masse ankommen werden. Und in wieder anderen Fällen kann man sich einen Flop beim besten Willen nicht erklären. Dieser Artikel handelt nicht von ihnen. Hier geht es zum dritten Mal um EiKduhEmubs, soll heißen: Erfolge im Kino, deren unglaublich hohes Einspielergebnis mir unerklärlich bleibt. Es müssen nicht Filme sein, die in meinen Augen zu viel einspielten - es geht ausschließlich darum, dass mich ihr Siegeszug an den Kinokassen überrascht.

Nachdem der letzte Artikel dieser Reihe überraschende Kassenschlager auf dem deutschen Markt beleuchtete, möchte ich dieses Mal wieder das Scheinwerferlicht auf den weltweiten Kinomarkt richten. Welche weltweiten Hits sind einfach erstaunlich und schwer zu erklären? Hier eine feine Auswahl:

Alvin und die Chipmunks 2 (2009)
Weltweites Einspielergebnis: 442,9 Millionen Dollar

Bei anspruchslosen Familienkomödien mit computeranimierten, sprechenden Tieren braucht man als Maßstab die Akzeptanz bei Kritikern gar nicht erst herausholen. Selbstverständlich überraschen die fast 443 Millionen Dollar, die Alvin und die Chipmunks 2 weltweit einnahm, wenn man sich seine Kritiken anschaut. Doch Filmkritiken haben bei diesen Filmen nichts zu sagen. Und dennoch verwundert mich das gute Einspiel dieser Komödie mit quiekend singenden Streifenhörnchen. Bereits Teil 1 nahm mit 361,3 Millionen Dollar weltweit mehr ein, als ich erwartet hätte. Dass die Fortsetzung allerdings nochmal ein nettes Stückchen mehr einspielte, ist mir vollkommen unerklärlich. Unter den heutigen Kindern dürfte Alvin abseits dieser Realfilme kaum jemandem ein Begriff sein und für Nostalgiker ist diese Neuinterpretation eigentlich zu infantil, laut und flippig. Ein Vergleich mit den Garfield-Filmen liegt nahe, nur nahmen die Filme mit dem mürrischen, Lasagne liebenden Kater wesentlich weniger Geld ein, obwohl ich Garfield eine größere Fangemeinde zugerechnet hätte, die sich auch im höheren Alter noch ins Kino schleift. Was die Verwunderung über den Erfolg der Alvin-Filme noch vergrößert: Der Familienfilm steckt seit einigen Jahren angeblich in einer Krise. Pixar- und Dreamworks-Filme ergattern ihre stattliche Einnahmen dadurch, dass sie nachmittags das Familienpublikum und abends Erwachsene und Jugendliche anlocken. Filme, die nicht auf mehreren Schienen funktionieren (wollen), leiden dagegen an den immer höheren Eintritts- und Popcornpreisen, die den gestiegenen Lebenserhaltungskosten nicht gerade entgegenkommen. Eine vierköpfige Familie, die ins Kino will ist schnell eine richtige Unumme los, schließlich wollen die Kinder gesättigt werden, der Durst gestillt und der Parkplatz bezahlt. Genügend Marktforscher beschwören, dass deswegen die letzten Disney-Animationsfilme im Kino an den gesetzten Erwartungen scheiterten. Disney kann ohne den Pixar-Namen nicht die Jugendlichen und Erwachsenen anlocken, die Familien warten währenddessen auf die DVD. Aber wie hat Alvin und die Chipmunks 2 seine Kohle gescheffelt? Und wie konnten Eltern, denen nach Teil 1 sicherlich schon die Ohren bluteten sich ein zweites Mal in einen Alvin-Film schleppen lassen?

I Am Legend (2007)
Weltweites Einspielergebnis: 582,3 Millionen Dollar

Spielt Publikumsliebling Will Smith die Hauptrolle, kann man bei der Erfolgsprognise seines Films direkt einige Millionen drauf schlagen. Will Smith verhilft auch einem saccharinsaurem Aufstiegsdrama mit bestensfalls Durchschnittsqualität wie Das Streben nach Glück zu einem Einspielergebnis von 307 Millionen Dollar. Allerdings ist Will Smith nicht allmächtig, wie etwa Sieben Leben zeigt, Will Smiths überaus verzweifelter Versuch, sich betrüblich-bedächtig einen Oscar zu erspielen. Okay, mit Hans Wessengesicht in der Hauptrolle könnte der Film sicherlich nur von seinen 168 Millionen Dollar weltweit träumen, trotzdem zeigt sich, dass Will Smith allein nicht reicht. Oder doch? I Am Legend setzt nämlich sensationelle 582 Millionen Dollar gegen diese Behauptung. Doch wie hat I Am Legend diese Summe einnehmen können? Für die Box-Office-Weihen eines vergnüglichen Actionblockbuster ist I Am Legend nämlich nicht nur zu deprimierend, sondern hat auch zu starke Horroranleihen. Die grimme Atmosphäre, die unschönen Storytwists, die durch den Personalmangel bedingte Dialogarmut, das alles sind Elemente, aus denen üblicherweise Genretipps gestrickt werden, keine Kassenschlager. Waren es allein die frühen, mysteriösen Trailer, die I Am Legend zu so einem Erfolg machten? Oder ist war das Kinopublikum Ende 2007 einfach mal wieder dazu reif, sich entgegen der üblichen Erwartung zu verhalten?

Shrek der Dritte (2007)
Weltweites Einspielergebnis: 798,9 Millionen Dollar

Es gilt ja die Faustregel, dass eine Fortsetzung oftmals die Beliebtheit des Vorgängers widerspiegelt. Deswegen überrascht es nicht unbedingt, dass Shrek der Dritte mehr einnahm als der Original-Shrek. Sehr viele Kinobesucher fanden die Fortsetzung des Dreamworks-Erfolges besser als das ebenfalls sehr beliebte Original. Ich selbst ziehe den ersten Teil vor, kann aber mit der Meinung, der zweite Teil sei besser, durchaus leben. Den Erfolg der Shrek-Fortsetzungen finde ich allerdings fast schon unverschähmt. Und auch wenn das Besucher-Minus gegenüber Teil 2 bereits der geringeren Qualität von Shrek der Dritte Rechnung trägt, sind die beinahe 800 Millionen US-Dollar immer noch erschreckend viel. Ein sensationelles Startwochenende ist ja aufgrund der Popularität von Teil 2 noch erklärbar, doch wie konnte Shrek der Dritte mit seiner überaus negativen Mundpropaganda so viel drauflegen? Ich kenne wirklich niemanden, der eine positive Gesamtmeinung zu Shrek der Dritte hat, der Film ist zu zahm und fast schon disneyhaft gegenüber seinen Vorgängern und somit eigentlich ein No-Go für die coolen Teenager, die Dreamworks so gerne anvisiert, aber noch immer zu frech für übervorsichtige Mütter, die ihre Kinder am liebsten für ewig im Glauben lassen würden, dass nichts eine doppelte Bedeutung haben könnte. Auf dem Papier müssten somit also zwei große Zuschauergruppen weggebrochen sein. Wer hat dann bitteschön Shreks dritten Leinwandausflug in die Top 25 der Welt-Kinocharts gehoben?

Transformers - Die Rache (2009)
Weltweites Einspielergebnis: 836,3 Mio. Dollar

Wieso ist das Transformers-Realfilmfranchise so erfolgreich? Wieso? Weshalb? Ich verstehe es nicht, ich verstehe es nicht, ich verstehe es einfach nicht! Ja, Krawall-Krachbumm-Maestro Michael Bay war schon vor den Roboterspektakeln nicht gerade unerfahren darin, in den glühenden Sommermonaten die Massen ins Kino zu locken, um sich dort von bombastischen Explosionen berieseln zu lassen. Allerdings erreichte Bays erfolgreichster Film, der nicht mit Shia "Ich bin viel besser, als meine Blockbusterrollen vermuten lassen, ehrlich!" LaBeouf, Megan "Ich habe nur einen Gesichtsausdruck... und jetzt nimm' mich endlich!" Fox und Optimus "Wie konnte dieses Ars*hl*ch von Nostalgia Critic meinen Tod nicht in die Liste der traurigsten nostalgischen Momente aufnehmen?" Prime besetzt wurde, gerade einmal die 550-Millionen Marke. Und das war immerhin der mit Bruce Willis und Ben Affleck ausgestattete, von Testosteronkönig Jerry Bruckheimer produzierte und massiv beworbene Armageddon, ein Film, der das Kino beherrschte und sich in das popkulturelle Kollektivgedächtnis brannte. Außerdem hatte Armageddon eine gewaltige Hit-Single, die ihm den Rücken stärkte. So sehr ich auch Linkin Parks Transformers-Songs liebe, Aerosmith regierte mit Don't Wanna Miss a Thing monatelang die Radiostationen. Das kann Linkin Park, wenn überhaupt, (leider) nur bedingt von sich behaupten. Womit konnte Sommeractionhirnausblockbusterkönig Michael Bay sein goldenes Händchen in ein Platinhändchen verwandeln und die Transformers-Filme zu weltweiten Krachern machen? Und noch dringender brennt mir die Frage auf den Nägeln, wie Teil 2 den Erfolg von Teil 1 vergrößern konnte.

Ich versuche kurz, meine Abneigung gegen die Transformers bei Seite zu stellen und zunächst ganz besonnen rationale Gründe aufzulisten, die eigentlich dagegensprechen müssten, dass Transformers 2 über 800 Millionen Dollar einbrachte. Ja, wir alle wissen, dass Michael Bays ästhetisierte Darstellung von Zerstörung und Pathos getränkte Erzählweise einen Nerv beim Sommerblockbusterpublikum getroffen hat. Und ich möchte hier wieder einmal eine Lanze für ihn brechen. All die versnobten, selbst ernannten Cineasten sollen damit aufhören, Bay als den personifizierten Untergang des Kinos zu bezeichnen. Zunächst einmal muss nicht jeder Film Tiefgang und künstlerische Relevanz inne haben. Und so weit reine Unterhaltungsfilme mit gewaltigem Actionanteil und aufpolierten Schauwerten gehen, ist Michael Bay in meinen Augen sogar einer der besseren. Er hat ein sehr gutes Gespür für Timing, seine Filme vor Transformers haben allesamt einen menschlichen Kern und Michael Bay hat seinen eigenen visuellen Stil entwickelt. Viele andere reine Unterhaltungsregisseure haben das nicht zu bieten. Man kann Bays Stil meinetwegen nicht mögen (ich persönlich fühle mich von Bad Boys I & II, Armageddon, The Rock und Die Insel sehr gut unterhalten), doch man kann ihn nicht unter gesichts- und kantenlose Durchschnittsactionregisseure stellen.
Aber genau hier beginnt schon meine Verwunderung über den Erfolg von Transformers: Die menschliche Basis von Bays vorherigen Filmen geht zwischen den ganzen Megamonsterriesenrobtoeraliens und der selbst für Bay absurd übertriebene Action vollkommen verloren. Die Bad Boys-Filme lebten von der Chemie zwischen Smith und Lawrence, der ansteckenden Freundschaft zwischen ihren Figuren. Armageddon verpackt seine irrsinnige Prämisse in menschliche Beziehungen, The Rock hat drei markante Charaktere in seinem Handlungszentrum. Transformers 1 & 2 haben zwar Menschen, die zwischen den kämpfenden Robotern hin und her hüpfen, doch die emotionale Bindung fehlt völlig. Absolut sinnlose, laute und explosive Action, die nicht menschelt mag manchmal ansprechend sein, doch sie ist nicht der Stoff, aus dem Megahits gebastelt werden. Nicht umsonst sinkt mit der Bedeutung der Figuren eines Films üblicherweise auch das Budget, während A-Actioner auf die bewährten Hollywood-Standards eines emotionalen (oder "emotionalen") Grundplots zurückgreifen.
Transformers lebt auch nicht von großen Stars. Und auch wenn die Transformers-Zeichentrickserie und -Spielzeuge recht beliebt waren (vor allem in den USA und einigen asiatischen Ländern), will mit der Erfolg nicht so recht in den Kopf. Trotz allem war die Reihe eher ein "Nerd"-Ding und Bays Umsetzung hat sie in meinen Augen nicht sonderlich attraktiver gemacht. Mit der Unübersichtlichkeit der Actionszenen wäre eigentlich der letzte Sargnagel eingeschlagen, spätestens die Fortsetzung hätte einen Besucherknick verzeichnen müssen. Stattdessen lief sie und lief sie und lief sie. In manchen Ländern war sie zwischenzeitlich sogar der erfolgreichste Film aller Zeiten.

Meine einzige Erklärung: Michael Bay hat sich beim Bezelbub das Junior-James-Cameron-Paket gesichert.

Alice im Wunderland (2010)
Weltweites Einspielergebnis: 1 Milliarde Dollar

Hinterher ist man immer schlauer: Ein gefeierter Kultregisseur, ein stattliches Ensemble, mehr oder minder angeführt von Superstar Johnny Depp, eine beliebte und ungeheuerlich bekannte Vorlage, die übermächtigen Marketingmonster vom Disney-Konzern standen hinter dem Streifen und als zusätzlicher Publikumsmagnet lockte der 3D-Faktor.
Ich könnte euch vorschwindeln, ich hätte es bereits geahnt. Schließlich nannte ich Alice im Wunderland in meinem Artikel über Filme, die möglicherweise die Milliardengrenze überschreiten. Und das hätte ich ja wohl nicht getan, wenn ich es als völlig unmöglich erachtet hätte. Das stimmt auch, wäre mir dieser Gedanke vollkommen abstrus vorgekommen, dann hätte ich diesen Film in dieser Liste vollkommen übergangen. Dennoch muss ich eingestehen, dass ich hier gerade ordentlich heuchle, schließlich traute ich Alice im Wunderland die Milliarde mit einer Erfolgschance von 8% zu. Das ist verflucht wenig.
Ja, man könnte mit den ganzen geifernden Depp-Fangirls ankommen, der eingeschworenen Anhängerschaft Tim Burtons, dem Disney-Faktor, der Familientauglichkeit und yada, yada!
Aber wenn man ehrlich ist, konnte man diesen wansinnigen Erflg nicht absehen. Der vor Start von Alice im Wunderland komerziell erfolgreichste Tim-Burton-Film, Charlie und die Schokoladenfabrik, nahm weltweit 475 Millionen Dollar ein. Diese Burton/Depp-Kollaboration war ebenfalls familientauglich (in einigen Ländern, darunter Deutschland, hatte er auch eine niedrigere Freigabe), Depp spielte eine bedeutsamere Rolle, war weniger verunstaltet und der durch Pirates of the Caribbean entstandende Hype um ihn herum war noch deutlich frischer als zu Zeiten von Alice im Wunderland. Und ob die Disney-Studios weiterhin die überfähigen Vermarktungskönige sind, die sie einst waren, bleibt nach Bolt (309 Mio.), Küss den Frosch (266 Mio.) und Eine Weihnachtsgeschichte (325 Mio.) zu bezweifeln. Und geht man nach Seiten wie Rotten Tomatoes oder Metacritic, dann erhielt Charlie auch deutlich bessere Filmkritiken. Und auch das "normale" Publikum kam mir nicht ganz so begeistert vor: Nicht nur, dass ich selbst von ihm für einen Depp/Burton-Film recht kühl gelassen wurde, die Mundpropaganda war generell etwas zahm. Okay, dafür gingen die Fans wieder doppelt und dreifach rein. Wie allerdings schon gesagt, überschätzt man die Burton-Kinogänger gerne Mal.
Bleiben für Alice im Wunderland als zusätzliche Erfolgsfaktoren allein der 3D-Faktor und die höhere Bekanntheit der Vorlage, wobei anzumerken ist, dass kein einziger Alice-Film ein richtiger Kassenschlager war. Die Karten für Alice im Wunderland standen bei weitem nicht so gut, wie man es sich rückblickend einbilden mag. Und so sehr ich den Disney-Studios ihren zweiten Milliardenerfolg gönne, bin ich vollkommen baff, dass es ausgerechnet Alice im Wunderland wurde. Um Burton/Depp-Filme wurde stets ein großer Hype gemacht, und das nicht gerade zu Unrecht, aber sie waren niemals ein Massenphänomen. Und jetzt schleicht sich einer ihrer Filme heimlich still und leise in den exklusiven Milliardärsclub. Man muss das nur mal mit The Dark Knight vergleichen, der mit einem bedeutsam größeren Medieninteresse startete, bessere Mundpropaganda hatte und dennoch nur mit Müh, Not und einem IMAX-Neustart im vorfeld der Oscar-Verleihung die Millardengrenze knackte (*mehr dazu*). Der Fairness halber sei natürlich angemerkt, dass Alice im Wunderland von den höheren Eintrittspreisen für 3D-Filme profitierte, aber dennoch bleibt sein Erfolg für mich erstaunlich.

Weiterführende Artikel:

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bei "Alvin und die Chipmunks 2" gibt es eine einfache Erklärung: Chippettes. Vermutlich unterschätzt auch du die gigantische Fangemeinde von Jeanette, Brittany und Eleanor, aber ich kenne viele Erwachsene, die sich den Film NUR wegen der Tatsache angesehen haben, dass die Chippettes darin vorkommen.
Das jetzt mal im Deutschsprachigen Raum, wo die Chipmunks (btw = Streifen- und nicht Erdhörnchen ;-)) eher unbekannt sind im Vergleich zu den USA.

Ja, bei "I am Legend" war es so, dass er zumindest in Österreich massiv beworben wurde. Man hat auch den ganzen Vampirkram in den Trailern weggelassen und die "Faszination Einsamkeit in der Großstadt" extrem betont. Sprich, es wurde ein falsches Bild gezeichnet.

Shrek 3 hatte den Vorteil, dass Shrek 2 eine gute, teilweise von Kritiker sogar über Teil eins gestellte Fortsetzung handelte. Also hatten viele Hoffnung auf Teil 3... dass diese dann zerschlagen wurde, brauche ich ja nich zu sagen.
Zumindest soll laut russischen Informationen Teil 4 wieder gut sein. Mal abwarten.
Bei den anderen Filmen bin ich auch ratlos...

corny hat gesagt…

@ Alice

ich glaube da kommt das aktuelle Sommerloch zum tragen! Denn es gab jetzt ne ziemlich lange Zeit lang keinen interessanten / guten Film mehr in den Kinos (ausser ev. Iron Man 2).

Daher trägt sich Alice wie von selbst auf diese Marke weil es etliche Leute gibt die sich sagen (okay dann geh ich halt diesmal in Alice wenn schon wieder nix läuft).

Im IMAX 3-D war auch bei Alice deutlich weniger los als ich erwartet hätte (in der 1. Woche wohlgemerkt). Das Sommerloch hat auch einen weiteren Film gewaltig geholfen: "Drachenzähmen leicht gemacht!" http://www.boxofficemojo.com/news/?id=2782&p=.htm

Anonym hat gesagt…

@Corny

Sommerloch im Frühling?
Wenn wir jetzt schon ein "Sommer"loch haben, was erwatet uns dann erst im Juli, August? *angsthab*

Sunshine hat gesagt…

Und wie konnten Eltern, denen nach Teil 1 sicherlich schon die Ohren bluteten sich ein zweites Mal in einen Alvin-Film schleppen lassen?
Extrem quenglige Kinder zu Hause?^^ Naja, ich denke, Anonym hat mit den Chipettes (ich wusste nicht mal mehr wie die hießen, aber ich fand die damals auch besser als die Chipmunks...) durchaus einen guten Grund angesprochen. Trotzdem ist das Einspielergebnis, öhm, ja...

Ich hab "I am Legend" nicht gesehen, da meine Lust an apokalyptischen Endzeitszenarien sich meist eher in Grenzen hält. Will Smith ist immer ein schlagendes Argument (es sei denn, es ist ein Drama...), gute Trailer (die Musik...!) und dann vermutlich gute Mundpropaganda haben geholfen. Wären die Leute zu enttäuscht gewesen, hätte der Film einbrechen müssen, statt so ordentlich Kohle zu scheffeln.

Bei "Shrek der Dritte" kann ichs mir auch nicht wirklich erklären.. vermutlich liegts an der Katze. Mal ehrlich, da ich von Teil 3 ziemlich enttäuscht war, gehe ich in Teil 4 nur wegen der Katze.

"Transformers 2" - kein Plan. Eins dieser unerklärlichen Phänomene. Vielleicht die gestiegenen Ticketpreise?^^

Öhm... das mit AiW ist an mir vorbeigegangen (jaja, ich schäm mich später), aber - wow, cool! :) Warum der Fil so ein rieseiger Erfolg wurde, kann ich allerdings auch nicht benennen. Klar, ich war auch mehrmals drin, aber generell war das Feedback ja durchwachsen. Egal, juhu! :D

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