Dienstag, 28. April 2009

Lynchjustiz gegen Synchronfassungen

Ohje, wenn diese Meldung mal nicht nach hinten losgeht... Vielleicht sollte ich vorerst die Comment-Sektion sperren? *g*

Regisseur David Lynch machte bei einem Moskaubesuch gegen Synchronfassungen Jagd: Die Sprecher mit ihren übertriebenen Stimmen würden jegliche Atmosphäre sowie den Charakter der Akteure zerstören, sagte er während der Eröffnung seiner Kunstausstelltung "The Air is on Fire".
Ginge es nach ihm, sollten Filme nur noch im O-Ton mit Untertiteln veröffentlicht werden.

Ich möchte nicht die ewige Diskussion vom Zaun brechen - ich möchte hier bloß sagen, dass sich Lynch mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollte, denn nicht alle Synchronisationen sind so wie die derbsten Schreckensbeispiele polnischer und russischer Synchronarbeit, die man auf Youtube und Co. auffinden kann. Kennt Lynch denn auch gute Beispiele? Anscheinend nicht.

So, und jetzt darf der Flamewar in den Kommentaren beginnen. Ich für meinen Teil gucke gelegentlich O-Ton, vor allem bei Filmen wo es einem empfohlen wird oder auch nur mal bei vereinzelten Szenen, die in die Kategorie "hier hat eine sonst gute Synchro gepatzt" oder "Mh, wie das wohl im Original klingt?" fallen. Aber das ewigliche "Synchro macht alles kaputt" ist ebenso engstirnig wie "Was nicht in meiner Sprache gesagt wird, ist uninteressant".

Also, spart euch den Synchrondiskussionskrieg am besten.

2 Kommentare:

Green Ninja hat gesagt…

Wenn ich die Wahl hab, kuck ich mir englische Filme lieber im Original an. Für Synchronisation gibt gute und schlechte Beispiele. Die klassische Star Wars Trilogie funktioniert auch sehr gut auf deutsch, bei Austin Powers hingegen kieg ich das kalte Graußen.

Anonym hat gesagt…

@Green Ninja: Ach Quatsch, benimm dich!

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