Mittwoch, 18. Dezember 2013

Gastkritik zu "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"

Seit nunmehr zwei Jahren betreibt meine werte Kollegin Antje Wessels ihren Blog Buy a Movie.de, und anlässlich dieses Jubiläums sind wir einen kleinen Deal eingegangen: Ich veröffentliche eine Kritik zu einem Film ihrer Wahl bei Buy a Movie.de, dafür bereichert sie meinen Blog um eine Kritik, die ich mir wünschen durfte. Während man daher meine Meinung zu Trance an anderer Stelle lesen kann, gibt es nun hier Antjes Versuch einer Erklärung der Faszination hinter Die Eiskönigin. Viel Spaß beim Lesen!

Selten bekam ein Disneyfilm der letzten Dekaden ein derart positives Feedback wie es dieser Tage „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ ereilt. Das auf einer Geschichte von Hans Christian Andersen basierende Musicalmärchen, das zu adaptieren sich der Disneykonzern bereits über Jahrzehnte immer wieder vornahm, wird mit Klassikern des Disneykanons wie „Der König der Löwen“ verglichen – und braucht sich dabei keine Sorgen zu machen, dass derartige Entsprechungen einzig und allein einer ausgeklügelten Marketingmasche entstammen. Von Seiten des Storyaufbaus, der Animationsqualität und sämtlicher Figurenzeichnungen kann sich „Frozen“ – so der schlichte Originaltitel – ohne Zweifel an der zeitlosen Geschichte des Löwenkönigs messen. Mehr noch: Gehört der für den Disneykonzern verhältnismäßig komplexe Stoff des „Lion King“ hauptsächlich zu den gefühlvollsten seiner Art, kann „Die Eiskönigin“ gleichsam auf Seiten tiefgehender Emotionen als auch im Humorbereich auftrumpfen. Kurzum: Disneys „Hamlet“-Variation „Der König der Löwen“ bleibt auch weiterhin der zeitlose Klassiker, der er vor Disneys 53. Meisterwerk war. Gleichwohl schafft es mit „Die Eiskönigin“ zum ersten Mal ein Disneybeitrag, am perfekten Image des Films zu kratzen. „Frozen“ bietet optisch heute das, was „Der König der Löwen“ zu Beginn der Neunziger tat. Mit seiner ausgeklügelten, zwischen melancholischer Emotionalität und spritzigem Optimismus balancierenden Geschichte liefert die Story (tief)sinnige Unterhaltung mit Köpfchen, die viele oberflächliche Disneyfilme der letzten Jahre meilenweit in den Schatten stellt. Gleichzeitig bewiesen die Macher eine gehörige Portion Mut – nahmen sich praktisch das Leitmotto ihres eigenen Films zu Herzen und vertrauen darauf, dass das Publikum positiv auf ihre vielschichtig und irgendwie „anders“ gezeichneten Charaktere reagieren wird.
Für das für den (Publikums-)Erfolg so wichtige Konstrukt aus Handlung, Inszenierung, Figurenzeichnung und, im Falle eines Musicals, Musik zeichneten hauptsächlich Chris Buck und Jennifer Lee in Position der Regisseure verantwortlich. Chris Buck schuf bereits 1999 das Disney-Meisterwerk „Tarzan“ und war für den Mäusekonzern bis 2013 nur noch einmal tätig, als er 2004 den Charakter Maggie aus „Die Kühe sind los“ animierte. Auch Jennifer Lee ist in Disney-Kreisen noch kein allzu beschriebenes Blatt, kann mit „Ralph reicht‘s“, für den sie 2012 das Drehbuch schrieb, jedoch bereits einen Oscar-nominierten Animationsfilm vorweisen. In „Die Eiskönigin“ sind nun also beide Herr über ihr eigenes Meisterwerk, für das sie auch das Skript schrieben. Ihnen zur Seite steht mit Christophe Beck kein typischer Disney-Komponist. Einzig für den 2011 erschienenen „Muppets“-Film sowie das Shortmovie "Im Flug erobert" - den Vorfilm zu "Ralph reicht's" - lieferte er den dazugehörigen Soundtrack. Seine letzten Arbeiten für Filme wie „Hangover 1-3“ oder „Pitch Perfect“ stammen dagegen nicht aus dem Familienfilm- oder Animationssegment.
Mit der Einführung in die Szenerie kosten die Verantwortlichen hinter den Kulissen sogleich sämtliche Stärken ihres Werkes aus. Die Eingangssequenz der „Eiskönigin“ erinnert in ihrem raubeinigen Auftreten an den nahezu epischen Musical-Prolog aus Tom Hoopers „Les Misérables“. Eine einige Dutzend Mann starke Truppe aus Arbeitern, die in klirrender Kälte Eisblöcke zurechtschneidet, singt in epochalem Einklang den Eröffnungssong „Kaltes Herz“. Schon in den ersten Minuten erschließt sich dem Zuschauer hierdurch nicht nur die musikalische Qualität des Films, sondern gleichzeitig auch die Bildgewalt, mit welcher „Die Eiskönigin“ in den kommenden eineinhalb Stunden daherkommen wird. Was für „Rapunzel“ vor einigen Jahren die revolutionäre Realitätsnähe in Sachen Haaranimation war, ist für „Frozen“ die Darstellung von Schnee und Eis. Wenn sich in den kristallklaren Eisblöcken das Licht bricht oder der Pulverschnee die Animation jeder einzelnen Schneeflocke erahnen lässt, setzen die Animatoren neue Maßstäbe auf Seiten der Winteranimation. Filme wie die Blue-Sky-Studios-Reihe „Ice Age“ oder der letztes Jahr in den internationalen Kinos gelaufene „Die Hüter des Lichts“ wirken dagegen fast schon antiquiert.
Nachdem in der Eingangsszene auch noch einer der, den Film noch um Einiges bereichernden Sidekicks Kristoff sowie sein Rentier Sven vorgestellt werden (dessen Aussehen zugegebenermaßen anfangs arg an „Nico das Rentier“ erinnert), geben uns die folgenden, in Form von Bildmontagen arrangierten Szenen einen Einblick in die Herkunft unserer beiden Hauptfiguren. Entgegen dem üblichen Disneyklischee sind dies in diesem Fall keine potentielle Liebenden. Vielmehr entschieden sich Chris Buck und Jennifer Lee für zwei Protagonistinnen und konzipierten mit dem Schwesternpaar Anna und Elsa zwei optisch reife, jedoch nicht übermäßig in menschlichen Details ertrinkende Frauenfiguren. Bis es soweit kommt, dass der Zuschauer in den optischen Genuss dieser beiden Grazien kommt, erzählt „Die Eiskönigin“ jedoch zunächst von dem schicksalhaften Unfall, als sich Elsas magische Kräfte im Kindesalter zum ersten Mal als Gefahr für ihre Umwelt entpuppen und sie ihre Schwester in unbedarfter Spielfreude schwer verletzt. Die Szenerie, ein gemeinsames Herumtollen in der gefrorenen Eingangshalle des elterlichen Schlosses, ist dabei von einer im Disneykanon nie dagewesenen Eleganz. Eisskulpturen und fluffige Schneemassen bestimmen das Bild, verschiedene Blautöne und Weiß in allen erdenklichen Nuancen verleihen den Bildern einen kühlen, aber nie unterkühlten Charme.
Während man bei der Darstellung der kleinen Mädchen zu Beginn noch auf das Kindchenschema vertraut, wachsen Anna und Elsa - wunderschön arrangiert in einer Bildmontage zum berührenden Song „Willst Du einen Schneeman bauen?“ – von Kindern zu Teenagern und schließlich zu jungen Frauen heran. Um ihre Schwester zu schützen, verschließt sich Elsa seit jeher vor Anna, was diese nicht versteht und in den Lyriczeilen des Songs zum Ausdruck bringt. Dies geht zugegebenermaßen alles ziemlich zügig vonstatten und erweckt bisweilen den Eindruck, die Macher hätten sich hier ein wenig mehr Zeit  lassen können, um dem Ganzen noch mehr Tiefgang zu verleihen. Der Inhalt des Textes und die stimmigen Übergänge innerhalb der Montage, machen diesen kleinen Minuspunkt jedoch insofern wieder wett, als dass man schnell erahnt, dass sich Buck und Lee schlicht nicht länger als nötig mit etwas aufhalten wollten, was sich nicht auch stimmig in einem Zeitraffer einfangen lässt. Detailliert erkennt man vor allem die innerliche Reifung beider Foguren auch in dem anfangs ziemlich schief dargebotenen „Willst Du einen Schneemann bauen?“-Strophen, wenn Anna im Laufe der Jahre immer besser die Töne trifft und das Lied der Situation entsprechend variiert.
Mit dem Tag der Krönung, ab welchem der Zeitraffer endet und die „richtige“ da für den Film aktuelle Handlung beginnt, hat Anna bereits ihr nötiges Profil gefunden. Sie ist klar erkennbar der unbedarft-naive, aber auch bestimmte Part. Sie liebt ihre Schwester, ist von deren Verschlossenheit ihr gegenüber jedoch verwundert. In „Zum ersten Mal“, einem Song in der Tradition großer Disneylieder wie „Einmal“ aus „Der Glöckner von Notre Dame“ oder der „Aladdin“-Powerballade „In meiner Welt“, bringt sie ihre Freude über diesen ganz besonderen Tag zum Ausdruck. Das leichtfüßige Arrangement dieser Szene und der beschwingte Tonfall des Lieds kündigen hier zum ersten Mal an, mit welchem Stilmittel die Macher „Die Eiskönigin“ offensichtlich ausstatteten: Viele Szenen finden aus der Sicht Annas statt. Wirken dadurch ab und an gehetzt, jedoch nicht unübersichtlich sondern vielmehr verspielt und manchmal unüberlegt. Dass sich „Die Eiskönigin“ dadurch nie hundertprozentig auf einen Tonfall festlegen kann (und will) sowie dramatische Szenen mehr als einmal von einem (scheinbar) überstürzten Gag beendet werden, ist hier nur konsequent. Derartige Dramaturgiewechsel zeugen dabei nicht etwa von einer Unausgegorenheit des Drehbuchs, sondern sind vielmehr Ausdruck davon, dass neben sämtlichen Figuren innerhalb des Films auch der Film selbst eine eigene Persönlichkeit besitzt. Auf das zufällige Kennenlernen von Anna und Prinz Hans, die sich beide auf dem ersten Blick ineinander verlieben, folgt das kindlich-naive „Liebe öffnet Türen“, welches zunächst den Anschein erweckt, die raschen Liebesentwicklungen anderer Disneyfilme persiflieren zu wollen. Stattdessen ist jedoch auch dieser Song eine aus den Augen von Anna wiedergegebene Situationsbeschreibung: Sie trifft auf ihre erste große Liebe und ist überwältigt von diesem Gefühl der Zuneigung und Vertrautheit, was schließlich in einem beidseitig gegebenen Heiratsversprechen mündet. Eine Parodie hierauf hätte lediglich in Form einer sich viel zu ernst nehmenden Powerballade, nicht aber in einem schmissigen Liedchen funktioniert. Somit bildet „Liebe öffnet Türen“ mit seinem tonal wenig eingängigen Refrain zwar den musikalischen Tiefpunkt des Films, in die Handlung fügt es sich jedoch perfekt.
Im Kontrast zu der überglücklichen Anna steht Elsa, die mit ihrer Unsicherheit und der Angst vor ihren nicht einschätzbaren Kräften zu kämpfen hat. In einem Streit, in welchem Elsa ihre jüngere Schwester davor warnt, einen Mann zu heiraten, den sie kaum kennt, hat sie schließlich ihre eigenen Mächte nicht mehr unter Kontrolle und wird von den Umstehenden als Hexe beschimpft. Ab sofort kommt Elsa eine höchst ambivalent gezeichnete Figur zu. Obwohl der von Dina Kürten hervorragend gesprochenen, von Willemijn Verkaik genauso gut gesungenen, Titelgeberin von Beginn an eine Protagonistenrolle zufällt, ist sie von nun an ein Wesen, vor dem es sich zu fürchten gilt. Anders als das Biest aus „Die Schöne und das Biest“ nimmt Elsa ihr Schicksal an, ohne sich dabei bewusst zu verstecken. Stattdessen lässt sie sich auf den Gedanken ein, von nun an ein Leben mit dieser Gabe zu führen. Sie lässt das sich zur Eiswüste verwandelte Königreich Arendelle hinter sich zurück und schmettert sich in einem der besten Disneysongs aller Zeiten – „Lass jetzt los“ – den Schmerz von der Seele. Dabei ist nicht nur das Lied selbst von einer herausragenden Qualität. Auch die Songdarbietung, in welcher Elsa einen funkelnden Eispalast kreiert, ist von geschliffener Perfektion, immenser Ausdrucksstärke und nicht zuletzt von atemberaubender Schönheit, welche alles bisher Gesehene noch einmal übertrifft.

Wenn nun das Abenteuer um Annas Reise zu besagtem Eispalast beginnt und sie unterwegs sowohl auf Kristoff als auch auf einen der wohl besten Disney-Sidekicks aller Zeiten – den Schneemann Olaf – trifft, wird aus dem hochdramatischen, von amüsanten Einwürfen geprägten Schwestern-Drama ein flotter Road-Trip mit einigen passenden, den Rhythmus nie störenden Action-Einlagen (Stichwort Wölfe). Dabei gelingt Jennifer Lee und Chris Buck der Spagat zwischen den vielen unterschiedlichen Tonfällen mühelos. Ihre Figuren sind durchdacht und jede ihrer Handlungen für den Zuschauer nachvollziehbar. So ist Olaf nicht etwa ausschließlich Stichwortgeber oder Pointenlieferant. Vielmehr ist er die schneemanngewordene Ausgeburt von Elsas Innerstem. Um es mit den Worten von Hape Kerkeling zu sagen, der dem tollpatschigen Schneemann in der deutschen Fassung seine Stimme leiht: Olaf hat ein reines Herz und besitzt in all seiner Naivität dennoch eine liebliche Form von Lebensweisheit sowie einen unermüdlichen Glauben an das Gute im Menschen („Hallo! Ich bin Olaf! Und ich liebe Umarmungen!“). So entpuppt sich Olaf nicht nur der Bespaßung wegen als perfekte Ergänzung des Trios aus Anna, Kristoff und Rentier Sven, sondern ist unbemerkt einer der wenigen Helden in „Die Eiskönigin“. Sein Satz „Manche Menschen sind es wert, dass man für sie schmilzt!“ steht dabei stellvertretend für das – Wortspiel! – Verschmelzen seiner Attribute unbedarft und aufopfernd-ehrlich. Einzig Olafs Solo „Im Sommer“ darf sich voll und ganz den Schwarzen Peter als Tiefpunkt des Films zuschieben lassen. Die äußerst cartoonesque gezeichnete Songeinlage passt vom Tonfall nicht einmal ansatzweise in den durch und durch realistisch gehaltenen Film und wirkt somit wie ein Fremdkörper – auch wenn die Botschaft des Lieds äußerst niedlich ist. Wann hört man schon mal einen Schneemann davon singen, wie er sich den Sommer herbeisehnt?
Kristoff und Sven bleiben gegen so viel Charisma fast blass, sind jedoch nicht weniger liebenswert als ihr karottennäsiger Kumpel. Neben der offenen Anna bildet Sven den zurückhaltenden, fast schüchternen Part. Zu ihm wiederum bildet schließlich auch Sven einen großen Kontrast, der ähnlich dem Pferd Maximus aus „Rapunzel – Neu verföhnt“ mehr Hund denn Rentier ist, dies jedoch nicht in solch einer aufdringlichen Weise zur Schau stellt, wie es sein Huftierkollege tat. Vielmehr ist Svens Art Ausdruck all der Eigenschaften, die sein Herrchen Kristoff nicht auszuleben vermag: Als Eislieferant lässt es sich eben schlecht verspielt und verschmust sein. Gleichzeitig ist Kristoff auch das krasse Gegenteil zu Hans, der großen Liebe von Anna.
Um Gegenteile und Gemeinsamkeiten geht es vor allem bei der Inszenierung der temporeicheren Szenen, allen voran einem Kampf zwischen Elsa und der sie als Hexe ansehenden Königsgarde. Warf man Disney in der Vergangenheit schon öfter vor, zu Gunsten einer FSK-0-Freigabe inszenatorisch einen solch großen Bogen um Gewalt zu machen, dass Kämpfe und körperliche Auseinandersetzungen schnell steril wirken, ist die Ausrichtung hier eine völlig gerechtfertigte. Die unsichere Elsa, die nach wie vor nicht weiß, wozu sie mit ihrer Magie fähig ist, steht gestandenen Männern gegenüber, die ebenfalls nicht in der Lage sind, die vermeintliche Gefahr einzuschätzen. Aus Angst vor der jeweils anderen Seite kann ein konsequenter, gar blutiger Fight nie so zustande kommen, wie man ihn aus Klassikern wie „Der König der Löwen“ kennt, in welchem Simba und Scar sich bis aufs Blut bekämpften. Zaghaft, nahezu übervorsichtig tasten sich Elsa und ihre Gegner einen Schritt vor, nur um anschließend wieder einen zurückzutreten. Vor der Kulisse der kristallblauen Eisburg wirken derartige „Spielchen“ schnell unentschlossen – das sterile Weiß des Eises tut sein Übriges. Mangelnde Konsequenz kann man den Machern hier jedoch nicht ansatzweise vorwerfen. Schließlich nehmen die immer wieder die Ansicht ihrer Protagonisten ein. Quirlige Einstellungen aus der Sicht von Anna, zurückhaltende Bilder, wenn Elsa im Mittelpunkt steht. Erneut sei festzuhalten: Nicht nur die Figuren selbst besitzen an Tiefe – auch „Die Eiskönigin“ selbst ist sein ganz eigener Charakter.
Der Hype um „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ ist in allen Belangen gerechtfertigt. Das Regie-Duo aus Jennifer Lee und Chris Buck orientierte sich mit seinem Meisterwerk nicht etwa an üblichen Disney-Erfolgsmechanismen, sondern traut sich, auf für die Animationsfilmsparte neuen Pfaden zu wandeln. Ohne das klassische Gut-gegen-Böse-Schema zu verfolgen, erzählt die Geschichte von einer unzerstörbaren Liebe zwischen zwei Schwestern, die ummantelt wird von einer Inszenierung, die nicht nur optisch (vor allem in 3D) neue Maßstäbe im Animationsbereich setzt. Die detailverliebte Auseinandersetzung mit altbekannten Themen wie Liebe, Zuneigung und Vertrauen erhält mit der hier dargebrachten Aufbereitung und allerhand liebenswerten, vor allem aber multidimensionalen Figuren einen neuen Anstrich. Vor der verschneiten Kulisse einer skandinavischen Stadt und mit einem zauberhaft-unverkitschtem Ende ausgestattet, bringt „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ somit so ziemlich jedes Herz zum Schmelzen.


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2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schöner Artikel!
Vieles sehe ich genauso. Nur ist für mich der Tiefpunkt des Films nicht Olafs Song sondern das heitere, unnötige Liedchen der Trolle. Sind sie anfangs noch die absolut mystischen und unheimlichen Gestalten, sind sie da nur irgendwelch quirlige Kerlchen, die es nicht für nötig sehen, ihrem "Sohn" mal richtig zuzuhören... schließlich ist die Sache mit Anna da eigentlich sehr dramatisch.
Aber gut sonst stimmen wir meist überein.
Ist mir so oder so schon aufgefallen, dass ich in den Podcasts meist der Meinung von Antje und Julian(?) bin.

Habe den Film vor einer Woche zum ersten Mal gesehen. Bin wirklich begeistert. Hoffentlich gibbet nen oscar! ;)

Ben

Anonym hat gesagt…

schöner Artikel genauso schön wie der film obwohl ich das mt der strähne von Anna doof fand das kennen wir doch schon irgendwoher oder?!

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