Freitag, 6. März 2009

Erfolge im Kino, deren unglaublich hohes Einspielergebnis mir unerklärlich bleibt

Oder kurz: EiKduhEmub.

Manche Kinoerfolge sind einfach unerklärlich. Immer wieder blicke ich auf die Hitliste der erfolgreichsten Kinofilme oder schaue mir Jahresrückblicke an und wundere mich über diesen und jenen Blockbuster. Bei manchen Filmen habe ich einfach völlig vergessen, dass sie erfolgreich waren, bei anderen habe ich es sogar verdrängt.

Das aktuelle Nostalgia Critic-Video löste eine ähnliche Reaktion bei mir aus. Und das sicherlich nicht nur bei mir: "Was? Twister war ein riesiger Erfolg... Scheiße, jetzt wo er's sagt... der Film war wirklich in aller Munde."
Inspiriert durch die Twister-Kritik habe ich mich an die Hitliste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gesetzt und EiKduhEmubs gesucht. Damit meine ich nicht Filme, die ich schlecht finde, aber erfolgreich sind, sondern wirklich Filme, deren weltweite Anerkennung des Massenpublikums (rückblickend) schwer zu erklären ist.
Filme, die im Gegensatz zu anderen Welterfolgen bereits völlig vergessen wurden und somit ihre Popularität und Bedeutung in Frage stellen. Filme, die einfach nicht in diese Hitliste hineinpassen. Filme, bei denen man sich fragt: "WAS?! Der ist unter den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten? Wie hat der das gemacht? Wer hat da bitte seine Seele an den Teufel verkauft um das möglich zu machen?"

Hier sind sie, meine Hand verlesenen EiKduhEmubs. Inklusive Antwortversuchen, wie dieser ungewöhnlich große Erfolg zu Stande kam:

Signs - Zeichen (2002)
Weltweites Einspielergebnis: 408,3 Millionen Dollar

The Sixth Sense war ein weltweites Phänomen und spielte über 670 Millionen Dollar ein. Der dramatische Geisterthriller von M. Night Shyamalan gruselte und schockte mit seinem legendären Ende weltweit ungezählte Menschenmassen, der Regisseur wurde als Wunderkind gefeiert. Da wäre es wirklich keine Überraschung, wenn der direkte Nachfolgefilm ebenfalls einen Ansturm an die Kinokassen auslöst. Vor allem, weil er den selben Hauptdarsteller hat.

Aber Unbreakable brachte "bloß" 248 Millionen Dollar nach Hause und viele spekulieren nun, dass die Werbekampagne daran Schuld sei, die den realistisch-nüchteren, düsteren Superheldenfilm als einen weiteren Thriller im Stile von The Sixth Sense verkaufte. Die Leute wollten nicht, dass sich Shyamalan selbst wiederholt. Obwohl er das auch gar nicht tat.

Zwei Jahre nach Unbreakable kam Signs in die Kinos. Ein konsequentes Zurückgehen der Zuschauerzahlen wäre logisch (weil Shyamalans Ruhm weiter verblasste), ebenso wie ein leichter Anstieg, da Unbreakable auf Video und im Fernsehen den einen oder anderen Verweigerer aus der Kinolaufzeit wieder von Shyamalan überzeugen konnte. Stattdessen aber landete Shyamalan seinen zweiten Megahit. Signs kam, sah und siegte. Der Streifen wurde zu einem der letzten Erfolge des produzierenden Studios Touchstone Pictures (je nach Maßstab ist es sogar der bislang letzte nennenswerte Erfolg) und war weltweit Gesprächsthema.

Wieso? Nicht, dass ich es Shyamalan nicht gönnen würde. Und im Gegensatz zu anderen EiKduhEmubs hat Signs einen verhältnismäßig sicheren Platz in der Kino-Popkultur (zum Teil dank Scary Movie 3). Dennoch kann ich mir einen solchen Erfolg nicht erklären: Shyamalan war zwar noch nicht der Buhmann unter Kinogängern und Filmkritikern, der er heute ist, der Wunderkindtatus war allerdings auch vergessen. Signs war keine Revolution, die Kritiken waren okay bis gut, aber kein Anlass zum Ansturm an die Kinokassen.


Das Vermächtnis des geheimen Buches (2007)
Weltweites Einspielergebnis: 457,4 Millionen Dollar

Bereits die Popularität von Das Vermächtnis der Tempelritter überraschte mich immer wieder. Der Film stellt sich jedes Mal um einiges bekannter heraus, als ich vermute und die meisten mit denen ich spreche finden auch sehr warme Worte über ihn. Die ProSieben-Ausstrahlung erreichte sogar
gigantische Quoten: 7,53 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 22%, in der werberelevanten Zielgruppe sogar 37,1 Prozent.
Trotzdem erstaunt mich das weltweite Einspielergebnis der Fortsetzung: 457,4 Millionen Dollar (Teil 1 nahm 347,5 Millionen ein) sind wirklich kein Zuckerschlecken und für eine etwas comichaftere Abenteuerfortsetzung eines Action-Abenteuer-Thrillers von Walt Disney Pictures durchaus eine Überraschung. Auch hier gilt, dass ich es dem Film gönne. Erwartet habe ich diesen Erfolg allerdings nicht. Das Vermächtnis des geheimen Buches startete nicht in der Blockbustersaison, er war kein topaktueller Film, es gab ziemlich wenig Hype um ihn. Er spielte sein Geld heimlich, still und leise ein. Grund genug für einen dritten Teil. Hoffen wir, dass die Pirates-Autoren Elliott und Rossio doch an ihm mitwirken.

Twister (1996)
Weltweites Einspielergebnis: 495,7 Millionen Dollar

Okay, mit seiner hohlen, auf Action zugeschnittenen Story ist Twister zumindest inhaltlich durchaus ein typischer Blockbuster-Kandidat. Dennoch sind 495,7 Millionen Dollar jede Menge Holz für einen Film, an den man sich mittlerweile kaum noch erinnert.
Was hat Twister also, das ihn nach Kinostart zum absoluten Renner machte, jedoch nicht zu einem zeitlosen (Blockbuster-)Klassiker?
Gute Frage. Der Regisseur von Twister machte auch Speed. Allerdings wird wohl kaum der Name "Jan de Bont" die Leute ins Kino gelockt haben. Zwar sahen viele Leute Speed, doch im Gegensatz zu The Sixth Sense, wo der Regisseur plötzlich ungemein populär war, sprachen die Leute nur wegen der Grundidee von Speed.
Starpower kann auch kein Grund sein. Bill Paxton ist zwar kein völliger Niemand, aber habt ihr jemals gehört "Wow, morgen startet der neue Bill Paxton, den muss ich sehen!"? Nein.
Und Helen Hunt ist noch bekannter, aber ebenfalls nicht der Massenpublikumsmagnet.

Tja. Und der Inhalt? Ja, in den 90ern waren die Leute süchtig nach Katastrophenfilmen. Doch im Vergleich zum Weltuntergang (Armageddon) oder wahren Tragödien (Titanic) ist so ein dusseliger Wirbelsturm doch verflixt unattraktiv. Das Spezialeffektgewitter sollte also eigentlich für solide "Hübsch-aussehende-und-teure-Action-ohne-große-Namen"-Einnahmen reichen. So maximal 340 Millionen Dollar wären Mitte der 90er total angebracht. Aber Twister spielte fast eine halbe Milliarde Dollar ein. Wieso ist der Film so erfolgreich und weshalb war er so allgegenwärtig? Ich mein, sogar meine Eltern kauften sich die Videokassette, und die holten sich nur alle Jubeljahre selbst ein Video (Jurassic Park, Schindlers Liste, Titanic ... Twister. Was passt nicht in die Reihe?).
Ich kann mich nichtmal an eine hervorragende Werbekampagne erinnern. Woher dann bitte dieser immense Erfolg? Wieso? Warum? Ich verstehe es nicht!

The Day After Tomorrow (2004)
Weltweites Einspielergebnis: 542,7 Millionen Dollar

Ein weiterer Katastrophenfilm der Kategorie EiKduhEmub. The Day After Tomorrow kam vor der von Al Gores Eine unbequeme Wahrheit ausgelösten Klimadiskussion ins Kino. Ähnlich wie bei Twister ist die Hauptbesetzung kein wirkliches Publikumslockmittel (Hand hoch, wer kann mir ohne nachzugucken vier Dennis-Quaid-Filme nennen? Und wer kann mir vier erfolgreiche Quaid-Filme nennen? Diesen nicht mitgezählt!). Die Kritiken waren - wen überrascht's? - von mittelmäßig und wohlwollend bis katastrophal. Aber okay, das hat Roland Emmerich zuvor auch nicht davon abgehalten, Erfolg zu haben. Allerdings hatten seine zwei großen Erfolge auch cineastische Themen: Alieninvasionen und Godzilla. Die Leute sind deshalb ins Kino gegangen, nicht wegen Emmerich (siehe Der Patriot, der weltweit knapp 215 Millionen $ einspielte).
Aber ist die Klimakatastrophe so ein kinogeeignetes, packendes Thema? Also, was ich von dem Film mitbekam hatte etwas vom McDonalds- und BILD-Effekt: Alle sagten, das Thema sei mies, der Film total grauenhaft und nein, man hat ihn nicht im Kino gesehen. Dennoch nahm er über eine halbe Millionen ein.

Filme über schlechtes Wetter scheinen sich zu rentieren.

Nachts im Museum (2006)
Weltweites Einspielergebnis: 574,5 Millionen Dollar

Überrascht? Tja, Nachts im Museum ist der erfolgreichste Ben-Stiller-Film überhaupt und derzeit auf Platz 50 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

Wieso?
Ja, der Film hat Starpower. Ben Stiller machte mit der Meine Frau...-Reihe schon ordentlich Kasse und zudem hat er diese "Jedermanns Liebling(strottel)"-Qualität. Charmant genug für die ruhigeren Gemüter, frech genug für Anhänger des derberen Humors. Dass seine Filme regelmäßig viel Geld eintreiben ist also verständlich. Warum aber ist Nachts im Museum solch ein Erfolg? Sein größter Erfolg! Ein überlanger Museumswerbespot wird zum weltweiten Megablockbuster. Woran liegt das? Etwa wirklich nur am hervorragenden Teaser, der nichts zeigte außer Stillers Flucht vor dem Dinoskelett? Bringt allein ein guter Kinospot solche Massen in die Säle? Soll es echt daran liegen, dass dieser Stiller auch für Familien geeignet war? Aber... müssen dafür nicht ein paar übliche Zuschauer weggefallen sein?

Ich kann es mir einfach nicht erklären.

Krieg der Welten (2005)
Weltweites Einspielergebnis: 591,8
Millionen Dollar

Die Leute fingen schon an rumzuheulen, dass Spielberg seine Magie verloren habe. Über Tom Cruise wurde sich unentweg das Maul zerrissen. Die halbe Welt haste Kinderstar Dakota Fenning. Und auf Sci-Fi habe derzeit eh niemand Lust.
Wer hat dann bitte für die fast 600 Millionen $ an den Kinokassen gesorgt?

Hancock (2008)
Weltweites Einspielergebnis: 624,3 Millionen Dollar

Also: Die informierten Cineasten unter den Kinogängern hatten aufgrund des guten Rufs des (mehrfach umgeschriebenen) Drehbuchs extrem hohe Erwartungen. Und wurden enttäuscht.
Der durchschnittliche Kinogänger fand das letzte Drittel öde.
Für Familien war der Anfang zu schnodderig.
Im Gegensatz zu anderen Will-Smith-Sommerblockbustern wurde Hancock nicht auf Anhieb zum auf dem Schulhof und in der Straßenbahn viel zitierten Kult. Nichtmal zum Teil der Popkultur. Es ist kein Schauwert-Wettlaufen wie Independence Day. Kein obercooler, lässiger Hit wie Men in Black. Kein spannender Thriller mit massentauglichem Tempo wie Der Staatsfeind Nummer Eins. Und der Hunger nach Superhelden wurde 2008 hervorragend von The Dark Knight gestillt.
Nach dem Kinostart sprach kaum jemand von Hancock. Und wenn man von ihm sprach, war die Mundpropaganda mies.

Unter'm Strich: Ein Megablockbuster.

Häää? Wirklich, ich meine häääää?! War ich im Sommer 2008 so sehr abgelenkt, dass ich an den ganzen Hanckock-Zitaten und dem Run auf Hancock-Merchandising blind vorbei lief? Waren die Medien voll mit Hancock und das jugendliche Publikum rannte laut Hancock-Meldodien summend durch die Straßen? Nein, wirklich, im Ernst: Hancock war alles andere als ein Massenphänomen. Mit Will Smith als Hauptdarsteller ist in diesem Genre zwar ein Erfolg sicher. Aber doch nicht von dieser Größenordnung!
Ich bitte um Aufklärung.



Das waren meine weltweiten EiKduhEmubs. Vielleicht kennt ihr noch Filme, bei denen es euch immer wieder überrascht zu hören, wie erfolgreich sie waren. Und wie gesagt, damit sind nicht Filme gemeint, die jeder gut findet nur ihr nicht (sonst wäre Titanic für mich ein EiKduhEmub), sondern Filme, bei denen ihr nicht wusstet, wie populär sie waren. Oder es vergessen habt. Oder es zwar wisst, aber einfach nicht versteht, weil sie einfach nicht nach einem so großen Erfolg schreien.

Und vielleicht gibt es hier bald eine weitere Samlung von EiKduhEmubs (oder noch eine und noch eine). Vor allem die deutschen Kinocharts überraschen in regelmäßigen Abständen...

13 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gute Auswahl, ich hoffe du setzt die Reihe mal fort. Was mir nämlich spontan in dieser Reihe fehlt, ist "Iron Man" aus dem letzten Jahr. Hä? wie konnte der Film ohne große Werbekampagne, jeglichen Hype und mit einem C-Superhelden, den wirklich nur eigenfleischte Comicfans kennen, knapp 600 Mio einspielen???

Paule hat gesagt…

Einige dieser Filme sind durchaus etwas merkwürdig und hätte ich genauso wenig vermutet.
Was die neueren Filme angeht, kann man aber denke ich mal auch behaupten, dass es auch an den höheren Kinopreisen liegt.
Außerdem interessiert die Einspielsumme ja erst, wenn man auch die Produktionskosten kennt. Und diese sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Finde doch mal raus, wie viele Menschen die oben genannten Filme gesehen haben. Dann wird es erst richtig interessant.

Sir Donnerbold hat gesagt…

Stimmt schon, dass die Inflation es immer leichter macht Kinorekorde zu brechen, und sie ist auch daran Schuld, dass sich unter den 100 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten immer mehr Filme aus diesem Jahrzehnt finden. Dass aber DIESE Filme darunter sind, liegt dennoch an starken Besucherströmen. Von 2004 bis 2007 hat sich nicht genug geändert, um "Vermächtnis 2" trotz weniger Besuchern erfolgreicher als Teil 1 zu machen.

Als nächstes wollte ich mich aber eh in die deutschen Kinocharts stürzen. Und die stützen sich ja auf die Besucherzahlen. :-)

milan8888 hat gesagt…

Signs und Sixth Sense hatten den selben Hauptdarsteller? Wußte gar nicht das Bruce Willis Mad Max gespielt hat ;)

Sir Donnerbold hat gesagt…

Shyamalans erster Film nach "Sixth Sense" war aber "Unbreakable". ;-)

milan8888 hat gesagt…

Komisch. Bei mir kam vorhin noch direkt nach dem Satz »Vor allem, weil er den selben Hauptdarsteller hat.« Das Vermächtnis des geheimen Buches. Die drei Absätze dazwischen waren nicht zu sehen.

Der Text zu Krieg der Welten besteht ja auch nur aus 4 Zeilen - oder verbirgt sich da auch noch irgendwo mehr?

Sir Donnerbold hat gesagt…

Als du deinen Kommentar verfasst hattest, stand bei mir nach der Hauptdarsteller-Sache noch der Absatz mit "Und im Gegensatz zu anderen EiKduhEmubs hat Signs einen verhältnismäßig sicheren Platz in der Kino-Popkultur..."

Die anderen Absätze waren zwar auch "im Skript", aber da ist was mit der "More"-Funktion schief gelaufen. Als ich den Artikel anfangs abschickte, klappte aber alles. Hab danach ein Bild neu hochgeladen, vlt. hat sich da was verschoben?

Naja... Bin da jetzt nochmal drüber. Jetzt ist wieder alles korrekt.

Ist bisher das erste Problem, das ich mit der "More"-Funktion habe. Hoffentlich bleibt es auch dabei... *seufz*

"Krieg der Welten" ist übrigens wirklich so kurz davon gekommen. ;-)

milan8888 hat gesagt…

Gibts eigentlich irgendwo eine "neueste Kommentare Funktion"?

Sir Donnerbold hat gesagt…

Leider gibt's das bei Blogspot (noch?) nicht. Da muss man wohl oder übel die Kommentare abbonnieren, dann bekommt man auch alles mit.

Lutz hat gesagt…

Zu Twister: So unglaublich Du es vielleicht finden magst, aber es war damals in der Tat vor allem Jan de Bonts Name, bzw seine Assoziation zu "Speed", die die Leute damals ins Kino zog. Da ich damals in den USA lebte, kann ich mich noch ziemlich gut daran erinnern. Es wurde mit dem Namen Jan de Bont geworben und die Zeile "from the director of "Speed" " wurde natürlich auch überall draufgehauen. "Speed" ist ja heute schon leider fast vergessen, aber der Film galt damals als Revolution im Actionkino, die regelrechte Begeisterungsstürme auslöste und sowohl Keanu Reeves wieder hervorholte als auch Sandra Bullock zum Star machte und auch den Namen Jan de Bont bekanntmachte.

Außerdem darfst Du nicht vergessen, dass "Twister" damals immer noch einer der ersten Filme war, die einen großen Haufen Computertricks verwendeten. Auch das war einer der Gründe, warum Leute ihn sehen wollten. Das Spektakel wollte man einfach auf der Leinwand gesehen haben. Und jeder wollte mal die fliegende Kuh sehen.

Mit ein bisschen Kontakt zu den 90ern ist das gar nicht so schwer zu erklären.

Sunshine hat gesagt…

Hm, Twister hatte eine fliegende Kuh. Und war das nicht der erste Film, der auf DVD erschien? Aber gut, ich kann mich grob dran erinnern, das damals viel Trara um den Film gemacht wurde. ich besitze ihn auf Video, und zwar wegen cary Elwes. der war damals nach Robin Hood - HiS und Die Braut des Prinzen mein Held. *g*

Ha, The Day after tomorrow war eins dieser denkwürdigen Kinoerlebnisse, die man nie vergisst: Draußen 30°c, im Kino gefühlt 50°C, und auf der Leinwand Sätze wie "Die Erde gefriert! Wir sind hier schon bei -150°C!" Wir fächerten uns mit Zeitschriften Luft zu. Nahm dem ganzen Film etwas von der Dramatik.
(Ich mag Katastrophenfilme.^^)

Och, Hancock war doch nett. Und den Twist hatte ich wirklich nicht erwartet. Wobei die ursprüngliche Scriptidee irgendwie immer noch interessanter klingt - kann das bitte mal jemand drehen?

(So, mittlerweile habe ich es zu einem Blogger-Profil gebracht. Wow.)

Kai Wennmacher hat gesagt…

Ist zwar ein älterer Artikel, aber angesichts mangelnder Erkenntnis möchte ich trotzdem beisteuern...

Twister fand ich wirklich gut, obwohl ich kein Fan von Katastrophenfilmen bin. Was mich damals dazu bewogen hat, ihn mir anzugucken, weiß ich leider nicht mehr, nicht mal ob ich ihn im Kino oder erst im Heimkino gesehen habe. Aber ganz dumpf meine ich, dass damals einfach nichts anderes in der Action-Kino-Kategorie lief?

Krieg der Welten haben sich ziemlich viele mit einer großen Erwartungshaltung angeguckt (Endlich mal wieder Sci-Fi, dann noch von Spielberg, Tom Cruise als Hauptdarsteller...) und waren dann maßlos enttäuscht im Kino, ich fand ihn so langweilig (und bescheuert) dass ich fast rausgerannt wäre.

Zu Iron Man: Schon damals war nach den Spiderman- und X-Man-Erfolgen klar, dass Marvel grad ein Ölvorkommen angebohrt hat, und ALLE Comicfans haben sich auf die Filme gestürzt, weil sie die Comics mal so verfilmt haben wie die Fans sie sehen, als actionreiche Blockbuster. Und nicht als peinliche Markennamen-Ausschlachtung.

Sir Donnerbold hat gesagt…

Egal wie alt der Beitrag ist, ich freue mich immer über durchdachte Kommentare. :-)

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