Sonntag, 13. September 2009

Trailer Double-Feature: Surrogates und "A Christmas Carol"

Der Bruce-Willis-Thriller Surrogates hat einen neuen Trailer, und er sieht gar nicht mal so übel aus. Hat Touchstone seinen nächsten Action-Blockbuster vor sich?


Und dank Yahoo könnt ihr euch endlich rechtens den vielleicht schon bekannten Trailer zu A Christmas Carol von Robert Zemeckis anschauen. Leider gefällt mir die "Beleuchtung" nicht und das Rendering erinnert eher an die Playstation 2. Aber Zemeckis versprach ja, daran noch zu arbeiten. Hoffen wir's...

2 Kommentare:

Andi hat gesagt…

Kann mich mit dem Film nicht anfreunden. Ichmag moderne Blockbuster ohnehin wegen der übertriebenen Action, Special-Effects und vor allem weit mehr als übernatürlich lauten Toneffekte, was man in diesem Trailer wieder sofort merkt. Bei so Spektakeln wie "Fluch der Karibik" finde ich das grenzwertig, aber gerade so noch ok. Aber bei so einer eigentlich ruhigen Story wie der dem "Weihnachtslied" absolut unpassend. Noch schlimmer bei realistisch gedachten (Geschichts)Filmen, wo der Eintritt einer Person durch eine Tür ein riesiges, nervenzerfetzendes Spektakel ist. Erst Nahaufnahme der Schuhe, dann der Augen, dann fällt die Tür mit einem Donner zu, der jedem Gewitter spottet, die Musik wird impulsiver... so ein Scheiß, kein Mensch nimmt das so wahr. Schon allein, weil unsere Augen nicht zoomen können. Ich hasse diese optik moderner Filme, aber noch mehr die Soundeffekte. Das Zufallen einer Tür ist ein Geräusch, das ich eigentlich bewusst nie wahrnehme, aber in modernen Filmen, grade in welchen, die in den Jahrhunderten vor uns angesiedelt sind, also meist Abenteuer- Western- oder Historienfilme haut es mich jedesmal aus dem Sockel, wenn so eine Tür zufällt.

Im übrigen ziehe ich den Hut, wenn ImageMovers es schaffen dem Großteil des Publikums glaubhaft zu machen, dass Jim Carrey die Rolle tatasächlich auch gespielt und nicht nur gesprochen hat. Der Film sieht unzweifelbar aus wie ein vollständig animierter CGI-Film und vor allem noch nicht mal wie ein besonders guter, sondern immer noch kaum auf höherem Niveau als Videospielgrafiken. Kein Vegleich zu diversen mit Motion-Capturing hergestellten Figuren, die tatasächlich realistisch aussahen. Der Film sieht nur aus wie bessere DreamWorks Animation. Da könnten sie sich den ganzen Motion-Capturing-Scheiß gleich sparen und einfach nur animieren, wie Pixar und Konsorten. Wenn man keinen Unterschied merkt, sit das Geld unnütz ausgegeben.

Da ich als einer der wenigen - wahrscheinlich - das "Weihnachtslied" tatasächlich auch gelesen habe (wenn auch auf Deutsch), kann ich sagen, dass es sich hierbei um eine sehr ruhige, vielleicht ein bisschen düstere und vor allem in Innern spielende Geschichte handelt - sie dauert ja auch nur eine Nacht. Wenn man wollte hätte man den düsteren Effekt vielleicht weiter ausbauen können, da hätte man Tim Burton ranlassen können, aber nicht die nicht vorhandene Action und Albernheit.

Mortimer hat gesagt…

Kann mich nur anschließen. Ich mochte Robert Zemeckis früher sehr gerne, fand seine Filme einfach toll. "Der Tod steht ihr gut", "Falsches Spiel mit Roger Rabbit", "Forrest Gump", "Zurück in die Zukunft" usw...
Die fand ich alle gut. Aber seit er Motion Capturing macht, sind mir seine Filme ein Gräul. Sie sind seelenlos, einfach absolut komplett seelenlos, weder Trickfilm noch Realfilm, sondern ein künstliches Dazwischen, mit dem ich mich einfach nicht anfreunden kann, ich hasse diese gewöhnungsbedürftige Optik von MoCapture-Filmen. Zudem bin ich nicht dafür, das ein Darsteller (fast) alle Rollen alleine spielt. Jim Carrey ist natürlich ein Multitalent, dennoch wäre es für mich angenehmer, für jede Rolle einen eigenen Schauspieler zu sehen. Was den Stoff angeht: Der Klassiker wurde schon so oft verfilmt, dass jedes Kind die Geschichte in und auswendig kennt. Ich bin jetzt nicht unbedingt darauf erpicht, die 100.000 Version zu sehen, zumal die Optik an den früheren Verfilmungen anknüpft, anstatt neu und frisch zu sein. Eine wirklich gute Verfilmung ist meiner Meinung nach der TV-Film "A Christmas Carol- Die drei Weihnachtsgeister" mit Patrick Stewart. Dieser Film hat Herz, Tiefe und Dramatik, und vor allem ist er real. Diese 0815-Optik, ich mag die einfach nicht. Man hätte etwas wirklich großartiges, neues, frisches daraus machen können, mit einem Mix aus realen Darstellern und von mir aus die Geister mit Performance Capture oder komplett CGI. Aber so gefällt mir das einfach nicht, die Haut der Figuren ist zu glatt, um real auszusehen, anderseits wiederum sind die Mimiken zu realistisch, um als Trickfilm durchzugehen.

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