Mittwoch, 15. Januar 2014

Oscar 2014: Meine Prognose für die Kategorien "Bester Ton" und "Bester Tonschnitt"


Hach, die Ton-Kategorien. Auch bekannt als "Äh, was war nun was?!" Daher an dieser Stelle noch einmal zum mitschreiben: Der Preis für den besten Ton geht an die Sound-Mixer, die ihren Filmen die beeindruckendste oder schönste Gesamt-Klangkulisse verliehen haben. Wie gut ist Dialog unter Musik und Hintergrundgeräuschen zu verstehen, wie vielsagend sind Momente der Stille, und so weiter ...

Der Award für den besten Tonschnitt geht für die Verantwortlichen von Klangschöpfungen, also gewissermaßen (und stark vereinfacht) an die besten Soundeffekte.

Bester Ton:
In diesem Jahr, in dem zahlreiche Oscar-würdige Thriller sowie einige Survivaldramen um den Goldjungen buhlen, stehen die Karten ungewöhnlich schlecht für reine Blockbuster, die sich ja üblicherweise in diese Kategorie mogeln können. Die besten Karten haben daher Captain Phillips und Co. - bloß All is Lost steht etwas außen vor, da ein Großteil der beeindruckenden Wasserklänge in der Postproduktion entstanden und somit der Tonschnitt mehr Leistung vollbrachte als die Tonmischung. Gut, auch bei Gravity gibt es keine "echten" Klänge, hier hinterlässt aber die Abmischung aufgrund bewusst gewählter Momente, in denen die Lautstärke ab- oder zunimmt, bleibenden Eindruck ...

  • Captain Phillips
  • Gravity
  • Inside Llewyn Davis
  • 12 Years a Slave
  • Rush
Bester Tonschnitt:
Dies ist eine der raren Kategorien, in denen sich Animationsfilme erfolgreich gegen Reafilme durchsetzen können. Immerhin müssen sämtliche Töne, die zu hören sind, speziell für den Film erschaffen werden, was sehr aufwändig ist und zumindest bei absoluten Kritiker-Lieblingen unter den Trickfilmen auch im Oscar-Rennen Beachtung findet. Meistens nur mit einer Nominierung, manchmal aber sogar in Form einer Statuette. Ob Die Eiskönigin eine Chance hat?
  • Die Eiskönigin
  • Captain Phillips
  • Gravity
  • All is Lost
  • Lone Survivor

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