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Montag, 3. März 2014
Samstag, 1. März 2014
Meine finale Oscar-Prognose 2014
In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist es endlich so weit: Die 86. Academy Awards werden verliehen. Filmliebhaber aus der ganzen Welt blicken dann nach Los Angeles, um zu sehen, welche Filme als Gewinner in die Geschichte eingehen, wer zurecht und wer unberechtigterweise übergangen wird. Und selbstredend fragen sich mal wieder zahllose Zuschauer: "Wie gut habe ich wohl getippt?" Auch ich zähle mich zur Gruppe der passionierten Oscar-Tipper und möchte euch hier meine Vorhersage präsentieren.
Wie ich vorgehe? Ich basiere meine Einschätzungen auf anderen Filmpreisen, Kritikerreaktionen, meinem Bauchgefühl und den Entscheidungen, die bislang bei den Oscars gefällt wurden. Eine Methode, die sich für mich in den vergangenen Jahren als relativ brauchbar erwies. Dieses Jahr ist es aber sehr knifflig, da die Indikator-Preisverleihungen sehr zwiegespalten urteilten. Nun, immerhin wird es also eine spannende Oscar-Nacht!
Prognostizierte Gewinner in Fett und Kursiv!
Prognostizierte Gewinner in Fett und Kursiv!
Bester Animationsfilm
- Die Croods
- Ich - Einfach unverbesserlich 2
- Ernest & Celestine
- Die Eiskönigin
- The Wind Rises
Nahezu sämtliche Indikatorpreise, darunter der Golden Globe und der Annie, gingen an Die Eiskönigin, zudem eroberte dieser Film die Herzen von Kritikern und zahlendem Publikum gleichermaßen im Sturm. Es wäre töricht, gegen ihn zu tippen.
Bester fremdsprachiger Film
- The Broken Circle – Belgien
- Das fehlende Bild – Kambodscha
- Die Jagd – Dänemark
- La Grande Bellezza – Die große Schönheit – Italien
- Omar – Palästinensische Autonomiegebiete
Oh du tückische: Diese Kategorie ist eine wahre Krux. Zwar gewinnen dann und wann gerne die Frontrunner (etwa: Nadar und Simin), doch häufig genug überholt ein anderer Kritikerliebling aus dieser Sparte den Film, der zuvor bei den Globes und BAFTAs den Award für den besten fremdsprachigen Film gewann (so verlor unter anderem Das weiße Band). Der Frontrunner dieses Jahr: Der in Europa alle Filmpreise einsackende La Grande Bellezza. Die möglichen "Spielverderber": Die Jagd und The Broken Circle. Ich versuche mich in einem Oscar-Tippspiel-Psychospielchen: Nahezu Jahr für Jahr setze ich auf den Frontrunner, doch dann wird es sein engster Verfolger. Daher gehe ich hier aktiv gegen meine Vernunftentscheidung (die wäre La Grande Bellezza) und setze auf Die Jagd.
Bester animierter Kurzfilm
- Feral
- Get a Horse!
- Mr Hublot
- Possessions
- Für Hund und Katz ist auch noch Platz
Auch wenn Mr Hublot, die originelle Geschichte eines Uhrenmachers mit Zwangsneurose, die nachhallende Fabel Feral, der im Miyazaki-Stil gehaltene Possessions über einen Samurai, der sich mit schaurigen Ereignissen konfrontiert sieht und die visuell runde Kinderbuchadaption Für Hund und Katz ist auch noch Platz alles etwas für sich haben, so bevorzugen die neuen Abstimmregeln bekanntere Kurzfilme. Get A Horse! gewann schon bei den Annies (hat also bei Animationskennern offenbar einen Nerv getroffen) und ist jedem Eiskönigin-Kinozuschauer bekannt. Ein relativ sicherer Tipp.
- That Wasn't Me
- Avant que de tout perdre
- Helium
- Do I Have To Take Care of Everything?
- The Voorman Problem
Diese verflixte Kategorie. Gewinnt Helium, die traurige Geschichte eines todkranken Jungen und des Hausmeisters, der in dem Krankenhaus arbeitet, wo sich dieses Kind seinem Ende nähert? Ist es Avant que de tout perde, der von einer Ehefrau handelt, die vor ihrem brutalen Mann zu fliehen versucht? Wird es Do I Hate To Take Care of Everything?, der energetische, kurzweilige Film über eine Frau, die gegen Mittag aufwacht und feststellen muss, dass sie ihre ganze Familie für eine Hochzeit bereit machen muss? Oder doch That Wasn't me, ein minimalistischer Thriller über Kindersoldaten? Oder trifft es den viel Buzz auf sich ziehenden Kurzfilm The Voorman Problem, basierend auf einer Kurzgeschichte von Cloud Atlas-Autor David Mitchell über einen Psychiater, der einen Mann interviewt, der sich für Gott hält? Aufgrund der philosophischen Fragen dieses Films einerseits und der namhaften, spaßigen Besetzung (Martin Freeman und Tom Hollander) andererseits vereint letztgenannter Kandidat Kurzweil und Tiefsinn. Für mich ein Erfolgsrezept, zumal dieser Kurzfilm mitterweile der prominenteste aus diesem Feld ist. Sowas kann in den "kleinen" Kategorien selten schaden.
Bester Dokumentarfilm
- The Act of Killing
- Cutie and the Boxer
- Dirty Wars: The World Is a Battlefield
- Al Midan
- 20 Feet from Stardom
Ein enges Dreierrennen zwischen Al Midan (Thema: Arabischer Frühling), 20 Feet from Stardom (inspirierende, energetische Doku über Background-Sängerinnen) und den verstörenden Kritikerliebling The Act of Killing, ein erzählerisches Experiment, in dem Völkermörder ihre Taten in Filmform nacherzählen sollen. Greifbar und relevant, in Film gepackte Euphorie oder surreal, intelligent und bösartig pointiert? Ich setze mit einem unguten Bauchgefühl auf die am häufigsten diskutierte und am lautesten gelobte Doku in diesem Feld.
Beste Kurzdokumentation
- CaveDigger
- Facing Fear
- Karama Has No Walls
- The Lady in Number 6
- Prison Terminal: The Last Days of Private Jack Hall
Die Kategorie, in der es fast schon darauf hinausläuft, zu bewerrten, welches Thema einem mehr zu Herzen geht. In Reihenfolge der Nominierungsliste geht es dieses Jahr um: Eine Reportage über einen Künstler, der gigantische Sandskulpturen baut. Ein Neonazi trifft sein homosexuelles Gewaltopfer. Ein Blick auf die Todesfälle im arabischen Frühling. Die Älteste noch lebende Holocaustüberlebende, die davon erzählt, wie sie allein aufgrund ihres musikalischen Talents überleben konnte. Und zuletzt gibt es noch eine Doku über einen Todestraktinsassen, der von seinen Mithäftlingen gepflegt wird. Ich kann nicht anders, als auf die tragische, rührende Geschichte der Holocaustüberlebenden zu tippen.
Bester Ton
- Captain Phillips – Chris Burdon, Mark Taylor, Mike Prestwood Smith und Chris Munro
- Gravity – Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead und Chris Munro
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Christopher Boyes, Michael Hedges, Michael Semanick und Tony Johnson
- Inside Llewyn Davis – Skip Lievsay, Greg Orloff und Peter F. Kurland
- Lone Survivor – Andy Koyama, Beau Borders und David Brownlow
Jeder Film wäre ein verdienter Sieger, doch die Klangqualität von Inside Llewyn Davis, die dynamische Soundkulisse des klugen Thrillers Captain Phillips, das Knochenknacksen von Lone Survivor hatten alle bei den bisherigen Sound-Awards keine Chance gegen Gravity. Und da die Soundkulisse nicht nur überwältigend ist, sondern durch bewusste Auslassungen auch teils auffällig, glaube ich kaum, dass Gravity nun ausgerechnet beim Oscar verliert.
Bester Tonschnitt
- All Is Lost – Steve Boeddeker und Richard Hymns
- Captain Phillips – Oliver Tarney
- Gravity – Glenn Freemantle
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Brent Burge
- Lone Survivor – Wylie Stateman
Auch hier gilt: Gravity ist der bisherige Abräumer und da bis auf die Dialogfragmente alles künstlich erschaffen werden musste, ist dies auch die größte (und somit beste?) Leistung.
Beste Effekte
- Gravity – Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Joe Letteri, Eric Saindon, David Clayton und Eric Reynolds
- Iron Man 3 – Christopher Townsend, Guy Williams, Erik Nash und Daniel Sudick
- Lone Ranger – Tim Alexander, Gary Brozenich, Edson Williams und John Frazier
- Star Trek Into Darkness – Roger Guyett, Patrick Tubach, Ben Grossmann und Burt Dalton
So hämisch ich auch bei einem Sieg vom Lone Ranger grinsen würde: Gravity ist nahezu komplett computergeneriert, sieht aber aus wie eine Weltalldoku. Das garantiert den Sieg.
Bestes Make-up & Hairstyling
- Dallas Buyers Club – Adruitha Lee und Robin Mathews
- Jackass presents: Bad Grandpa – Stephen Prouty
- Lone Ranger – Joel Harlow und Gloria Pasqua-Casny
Sind wir mal ganz ehrlich: McConaughey und Leto haben sich für Dallas Buyers Club mager gehungert und erarbeiteten eine Leichenblässe. Das Make-up-Budget für den Film betrug 250 Dollar. Anders gesagt: So viel haben die nominierten Verantwortlichen nicht geleistet. Im Gegensatz zu den Leuten hinterm Altersmake-up der anderen beiden Filme. Eigentlich müsste Dallas Buyers Club hier leer ausgehen. Aber ... das wird nicht passieren. Auch wenn es Lone Ranger echt verdient hätte, wenn man nur an William Fichtner und den gealterten Tonto denkt.
Bestes Produktionsdesign
- 12 Years a Slave – Adam Stockhausen und Alice Baker
- American Hustle – Judy Becker und Heather Loeffler
- Gravity – Andy Nicholson, Rosie Goodwin und Joanne Woollard
- Der große Gatsby – Catherine Martin und Beverley Dunn
- Her – K. K. Barrett und Gene Serdena
Hier ist eigentlich alles möglich: Gewinnt einer der drei Gewinner der Art-Directors-Guild, also das digitale, realitätsnahe Spektakel Gravity, Baz Luhrmanns popmöse Romanverfilmung Der große Gatsby mit seinen prachtvollen Sets oder doch die subtile Zukunftsvision von Her? Oder wird es doch die rau-dramatische Arbeit von 12 Years a Slave? Oder das opulente 70er-Feeling von American Hustle? Ich persönlich vertraue bei meiner Prognose auf die Liebe der Academy zum Look von launigem Retropomp, wie in Hugo Cabret, Die Geisha, Chicago oder Moulin Rouge. Wenn es aber doch Her wird, wäre ich hoch erfreut.
Beste Kamera
- The Grandmaster – Philippe Le Sourd
- Gravity – Emmanuel Lubezki
- Inside Llewyn Davis – Bruno Delbonnel
- Nebraska – Phedon Papamichael
- Prisoners – Roger Deakins
Jeder Nominierter wäre ein verdienter Sieger. Doch der atmosphärisch-verwaschene Stil von Inside Llewyn Davis, der herbstiche Look von Prisoners, das entlarvende Schwarz-weiß von Nebraska und die coolen Licht-und-Schatten-Spiele von The Grandmaster haben kaum eine Chance gegen die atemberaubenden Plansequenzen von Gravity, die bereits massig Preise abräumten.
Beste Kostüme
- 12 Years a Slave – Patricia Norris
- American Hustle – Michael Wilkinson
- The Grandmaster – William Chang Suk Ping
- Der große Gatsby – Catherine Martin
- The Invisible Woman – Michael O'Connor
Ich sehe drei mögliche Gewinner: Den prachtvollen, detailreichen Reichtum an 20er-Garderobe in Der große Gatsby, den bei den Costume Designer Guild Awards ausgezeichneten 12 Years a Slave und die enthüllende, verspielte 70er-Kleider von American Hustle. Da Luhrmanns Gattin einen Stein im Brett der Academy hat, setze ich auf Gatsby.
Bester Schnitt
- 12 Years a Slave – Joe Walker
- American Hustle – Jay Cassidy, Crispin Struthers und Alan Baumgarten
- Captain Phillips – Christopher Rouse
- Dallas Buyers Club – John Mac McMurphy und Martin Pensa
- Gravity – Alfonso Cuarón und Mark Sanger
Sehr häufig gehen "Bester Schnitt" und "bester Film" Hand in Hand, in Jahren, in denen besonders schnittlastige Filme nominiert sind, können sich aber auch diese durchsetzen. Was uns beim Oscar dieses Jahr Kopfschmerzen verursacht: Gravity und 12 Years a Slave sind beide die Frontrunner beim Filmpreis und fallen eher durch ihren Mangel an Schnitten auf, wobei die Kunst beider Filme darin besteht, wann denn ein Schnitt erfolgt (was in Gravity meiner Ansicht nach viel kunstvoller gelungen sind). American Hustle und Captain Phillips dagegen sind sehr dynamisch geschnitten und erhielten beide einen Gewerkschaftspreis. In diesem Viererrennen setze ich hauchdünn auf Captain Phillips, da einst schon Greengrass' Das Bourne Ultimatum gegen die "Bester Film"-Favoriten No Country for Old Men und There Will Be Blood gewann. Denke, das wird sich wiederholen.
Beste Musik
- Die Bücherdiebin – John Williams
- Gravity – Steven Price
- Her – William Butler und Owen Pallett
- Philomena – Alexandre Desplat
- Saving Mr. Banks – Thomas Newman
Gravity arbeitet seht intensiv mit seiner Filmmusik, die sich sogar hervorragend in den Albencharts in aller Welt sehr gut verkaufte. Hinzu kommt dieser bombastische Schluss, der sich ins Gedächtnis brennt. Alle anderen Kandidaten wären zwar auch gut, aber ich glaube, dass das Gravity-Fieber zu stark ist, als dass was anderes gewinnen würde.
- Happy aus Ich – Einfach Unverbesserlich 2 – Pharrell Williams
- Let It Go aus Die Eiskönigin – Idina Menzel, Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez
- The Moon Song aus Her – Karen Lee Orzolek und Spike Jonze
- Ordinary Love aus Mandela – Der lange Weg zur Freiheit – U2
Chartstürmer Happy wird zwar gefährlich, aber wenn ein so starker, eingängiger Song im Rennen ist, der den gesamten Film auf ein neues Level hebt, dann wird er ja wohl auch gewinnen?
Bestes Originaldrehbuch
- American Hustle – Eric Warren Singer und David O. Russell
- Blue Jasmine – Woody Allen
- Dallas Buyers Club – Craig Borten und Melisa Wallack
- Her – Spike Jonze
- Nebraska – Bob Nelson
Für Her spricht, dass Jonze ein von der Academy geachteter, origineller Filmschaffender ist, der mit seinem Drehbuch die Grundlage für einen "Bester Film"-Kandidaten erarbeitete. Autorenfilmer plus Karrierehöhepunkt = Oscar? Bei den Globes und Gewerkschaftspreisen gewann Her auch, doch was, wenn sich die American Hustle-Fans hinter das unkonventionell konstruierte Buch stellen?
Bestes adaptiertes Drehbuch
- 12 Years a Slave – John Ridley
- Before Midnight – Richard Linklater, Julie Delpy, Ethan Hawke
- Captain Phillips – Billy Ray
- Philomena – Steve Coogan und Jeff Pope
- The Wolf of Wall Street – Terence Winter
Philomena gewann bei den BAFTAs, Captain Phillips den Preis der Autorengilde, Before Midnight könnte als Danksagung für eine grandiose Trilogie gelten und The Wolf of Wall Street hat energische Fans, zudem loben Insider das den Darstellern bewusst eine Impro-Steilvorlage liefernde Skript. Doch der bei den Autorengewerkschaftspreisen disqualifizierte 12 Years a Slave hat die wichtigste Botschaft und das größte Prestige. Jeder Film könnte gewinnen, aber ich tippe auf Ridleys packendes, düsteres Drama.
Bester Nebendarsteller
- Barkhad Abdi – Captain Phillips
- Bradley Cooper – American Hustle
- Michael Fassbender – 12 Years a Slave
- Jonah Hill – The Wolf of Wall Street
- Jared Leto – Dallas Buyers Club
Letos Performance wird intensiver gelobt und stärker diskutiert als die von McConaghey. Wenn dies bei einem Nebendarsteller geschieht, ist der Oscar nahezu sicher. Letos Durchmarsch durch nahezu sämtliche andere Filmpreise untermauert ihn als beinahe sicheren Tipp.
Beste Nebendarstellerin
- Sally Hawkins – Blue Jasmine
- Jennifer Lawrence – American Hustle
- Lupita Nyong’o – 12 Years a Slave
- Julia Roberts – Im August in Osage County
- June Squibb – Nebraska
Lawrence und Nyong'o liefern sich bei den Indikatorpreisen ein enges Rennen, aber da Lawrence vergangenes Jahr bereits gewann und Doppelsiege in den Darstellerkategorien überaus rar sind (und ihre Rolle in American Hustle eigentlich eh nur Beiwerk ist), setze ich auf Nyong'o.
Bester Hauptdarsteller
- Christian Bale – American Hustle
- Bruce Dern – Nebraska
- Leonardo DiCaprio – The Wolf of Wall Street
- Chiwetel Ejiofor – 12 Years a Slave
- Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club
McConaughey gewann sämtliche Indikatorpreise, dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass DiCaprios facettenreiche, intensive Performance in The Wolf of Wall Street ebenfalls großartige Chancen hat. DiCaprio hat viele Fans und gab sich während der Kampagnenphase große Mühe, außerdem spielt er in seinem Film alle an die Wand, während sich McConaughey die Aufmerksamkeit mit Leto teilen musste. McConaughey ist die sichere Wahl, aber wenn es eine Überraschung geben sollte, so will ich sie vorhergesehen haben. Und da scheint mir DiCaprio wahrscheinlicher als das restliche Feld.
Beste Hauptdarstellerin
- Amy Adams – American Hustle
- Cate Blanchett – Blue Jasmine
- Sandra Bullock – Gravity
- Judi Dench – Philomena
- Meryl Streep – Im August in Osage County
An Blanchett führt kein Weg vorbei.
Beste Regie
- Alfonso Cuarón – Gravity
- Steve McQueen – 12 Years a Slave
- Alexander Payne – Nebraska
- David O. Russell – American Hustle
- Martin Scorsese – The Wolf of Wall Street
Bester
Film
- American Hustle
- Captain Phillips
- Dallas Buyers Club
- Gravity
- Her
- Nebraska
- Philomena
- 12 Years a Slave
- The Wolf of Wall Street
Schon lange war das Oscarrennen nicht mehr so eng wie dieses Jahr. 12 Years a Slave hat einen Globe, Gravity den Preis der Regiegilde, beide gewannen die Auszeichnung der Produzentengewerkschaft und je einen der Top-Awards bei den BAFTAs. Eine Splittung bei Regie und Film erscheint daher eigentlich naheliegend. So enden viele enge Oscarrennen. Doch wie solle es ausgehen? Normalerweise gewinnt der Regisseur des thematisch schwereren Films den Regiepreis, während das runde, etwas leichtere Gesamtergebnis den Hauptpreis bekommt. Der Pianist gegen Chicago. Traffic gegen Gladiator. Der Soldat James Ryan gegen Shakespeare in Love. Reds gegen Chariots of Fire. Wenn man auch so will: Life of Pi gegen Argo. Aber kann sich irgendjemand ernsthaft vorstellen, dass Gravity bester Film wird, ohne dass Cuarón für den von ihm geschaffenen technischen Meilenstein prämiert wird? Nahezu ausgeschlossen. Cuarón ist, erst recht nach seinem Sieg bei der Regiegewerkschaft, fast gesetzt. Also bleibt nur die Frage aus, ob Gravity oder 12 Years a Slave als bester Film gewinnt. Und auch wenn ich beiden Filmen den Sieg total gönnen würde, schätze ich die Karten des letztgenannten als schlechter ein: Wer Gravity nicht liebt, mag ihn im Zweifelsfall aber noch immer und achtet seine technische Glanzleistung sowie den packenden, dramatischen Ritt, den dieses Werk ermöglicht. 12 Years a Slave-Gegner wiederum setzen ihn aufgrund seines Inhalts weit nach unten - weil er die Thematik falsch anpacken würde oder zu trist ist. Allein dies verbessert schon die Aussichten von Gravity. Und in solch einem engen Jahr muss ich mich als Oscar-Prognosenspieler an jedem noch so kleinen Detail festhalten. Daher setze ich auf Gravity.
So oder so: Ich freue mich auf die Oscar-Nacht, die uns von Sonntag auf Montag erwartet! Und werde ab ca. 0.30 Uhr bloggen. Ich hoffe, ihr seid mit dabei!
Freitag, 17. Januar 2014
Die Nominierungen für die 86. Academy Awards
Die erste Phase der Unklarheit liegt hinter uns, liebe Filmfans. Nun steht fest, welche Filme und welche Filmschaffenden sich dieses Jahr Hoffnungen auf einen Academy Award machen dürfen. American Hustle überrascht mit starken zehn Nominierungen, Gravity zog gleich und 12 Years a Slave landete mit neun Nennungen direkt dahinter. Wie sich dies auf meine Prognose auswirkte? Schauen wir mal nach ...
Bester Film
- American Hustle
- Captain Phillips
- Dallas Buyers Club
- Gravity
- Her
- Nebraska
- Philomena
- 12 Years a Slave
- The Wolf of Wall Street
Prognose: 8/10
Weder sah ich kommen, dass es nur neun Nominierungen gibt, noch habe ich mit Philomena gerechnet. Leider musste Saving Mr. Banks hier aussetzen, wie in nahezu allen Kategorien. Der herzliche Streifen fiel bei der Academy offenbar durch und wurde nur in der Musik-Kategorie nominiert, womit er auch in Sparten fehlt, wo er eine sichere Wette schien. Etwa bei der Hauptdarstellerin oder dem Produktionsdesign.
Beste Regie
- Alfonso Cuarón – Gravity
- Steve McQueen – 12 Years a Slave
- Alexander Payne – Nebraska
- David O. Russell – American Hustle
- Martin Scorsese – The Wolf of Wall Street
Prognose: 4/5
Paul Greengrass zog den Kürzeren und machte Platz für Alexander Payne, dessen Nebraska vergleichsweise stark ankam. Schade, denn ich finde, dass Captain Phillips eine sehr beeindruckende Regieleistung war. Auch Spike Jonze vermisse ich ...
Bester Hauptdarsteller
- Christian Bale – American Hustle
- Bruce Dern – Nebraska
- Leonardo DiCaprio – The Wolf of Wall Street
- Chiwetel Ejiofor – 12 Years a Slave
- Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club
Prognose: 4/5
Christian Bale bricht entgegen vieler (und meiner) Prognosen ins Feld ein und kegelt somit Tom Hanks raus, der gegen Ende von Captain Phillips seine beste Leistung der vergangenen zehn Jahre ablieferte. Und David O. Russel? Der verhilft zum zweiten Mal hintereinander vier Darstellern zu einer Oscar-Nominierung ...
Beste Hauptdarstellerin
- Amy Adams – American Hustle
- Cate Blanchett – Blue Jasmine
- Sandra Bullock – Gravity
- Judi Dench – Philomena
- Meryl Streep – Im August in Osage County
Prognose: 4/5
Von wegen "Entweder Streep oder Adams"! Beide haben es ins heiß umkämpfte Film geschafft, dafür ist Emma Thompson nicht mit dabei. So oder so: Ein starkes Feld an Hauptdarstellerinnen, das sich wahrscheinlich zwischen Adams und Blanchett entscheiden wird. Oder überrascht Bullock mit einem Sieg?
Bester Nebendarsteller
- Barkhad Abdi – Captain Phillips
- Bradley Cooper – American Hustle
- Michael Fassbender – 12 Years a Slave
- Jonah Hill – The Wolf of Wall Street
- Jared Leto – Dallas Buyers Club
Prognose: 4/5
Die Wolfsliebe war dann doch größer als erwartet, und reichte weit genug, um Superbad-Star Jonah Hill seine zweite Oscar-Nominierung zu sichern. Wann wird ihm Seth Rogen in den Club der Oscar-Nominierten folgen?
Beste Nebendarstellerin
- Sally Hawkins – Blue Jasmine
- Jennifer Lawrence – American Hustle
- Lupita Nyong’o – 12 Years a Slave
- Julia Roberts – Im August in Osage County
- June Squibb – Nebraska
Prognose: 5/5
Selbstredend hat sich Oprah Winfrey nicht durchgesetzt! So gehört sich das! Glückwünsche an dieser Stelle an Sally Hawkins, die nun endlich ihre erste Oscar-Nominierung erhielt, nachdem sie ja für Happy Go-Lucky leer ausging.
Bestes Originaldrehbuch
- American Hustle – Eric Warren Singer und David O. Russell
- Blue Jasmine – Woody Allen
- Dallas Buyers Club – Craig Borten und Melisa Wallack
- Her – Spike Jonze
- Nebraska – Bob Nelson
Prognose: 4/5
Auch wenn ich hier erneut das Fehlen von Saving Mr. Banks beklagen darf, ist es kein überraschendes sowie kein peinliches Feld. Dramatik, Humor und Tragikomik sind allesamt vertreten, womit diese Sparte auch sehr abwechslungsreich ausfällt. Ein wiederkehrendes Thema dieses Jahr ...
Bestes adaptiertes Drehbuch
- 12 Years a Slave – John Ridley
- Before Midnight – Richard Linklater, Julie Delpy, Ethan Hawke
- Captain Phillips – Billy Ray
- Philomena – Steve Coogan und Jeff Pope
- The Wolf of Wall Street – Terence Winter
Prognose: 5/5
Würde es doch immer so laufen ... :-D
Bester Animationsfilm
- Die Croods
- Ich - Einfach unverbesserlich 2
- Ernest & Celestine
- Die Eiskönigin
- The Wind Rises
Prognose: 4/5
Es ist ja in Ordnung, dass Die Croods oder Ich - Einfach unverbesserlich 2 drin sind. Aber dass beide Filme drin sind, während Die Monster Uni fehlt? Gutes Design im ersten, anspruchsloser Spaß im zweiten und Pixar-Charme im dritten. Was ging schief? War es das "Träume werden nicht wahr"-Thema? Hat Pixar einfach genug gewonnen? Mag die Academy keine Prequels?
Bester fremdsprachiger Film
- The Broken Circle – Belgien
- Das fehlende Bild – Kambodscha
- Die Jagd – Dänemark
- La Grande Bellezza – Die große Schönheit – Italien
- Omar – Palästinensische Autonomiegebiete
Prognose: 3/5
Ungewöhnlich, nicht aber revolutionär, dass The Grandmaster zwei Nominierungen erhielt, aber keine in dieser Sparte.
Bester animierter Kurzfilm
- Feral
- Get a Horse!
- Mr Hublot
- Possessions
- Für Hund und Katz ist auch noch Platz
Prognose: 3/5
Geht so in Ordnung, denke ich ...
Bester Kurzfilm
- That Wasn't Me
- Avant que de tout perdre
- Helium
- Do I Have To Take Care of Everything?
- The Voorman Problem
Prognose: 3/5
Martin Freeman und Tom Hollander als Therapeut und ein sich für Gott haltender Philosoph ... eigentlich kein Wunder, dass The Voorman Problem nominiert wurde ...
Bestes Produktionsdesign
- 12 Years a Slave – Adam Stockhausen und Alice Baker
- American Hustle – Judy Becker und Heather Loeffler
- Gravity – Andy Nicholson, Rosie Goodwin und Joanne Woollard
- Der große Gatsby – Catherine Martin und Beverley Dunn
- Her – K. K. Barrett und Gene Serdena
Prognose: 3/5
Erneut: Es ist zwar schade, dass Saving Mr. Banks fehlt, trotzdem gibt es über diese einmalige, abwechslungsreiche Auswahl nichts zu meckern!
Beste Kamera
- The Grandmaster – Philippe Le Sourd
- Gravity – Emmanuel Lubezki
- Inside Llewyn Davis – Bruno Delbonnel
- Nebraska – Phedon Papamichael
- Prisoners – Roger Deakins
Prognose: 4/5
Starke, starke Auswahl.
Beste Kostüme
- 12 Years a Slave – Patricia Norris
- American Hustle – Michael Wilkinson
- The Grandmaster – William Chang Suk Ping
- Der große Gatsby – Catherine Martin
- The Invisible Woman – Michael O'Connor
Prognose: 3/5
Ich bin etwas baff wegen The Grandmaster, trotzdem kann ich auch hier nicht wirklich meckern.
Bester Dokumentarfilm
- The Act of Killing
- Cutie and the Boxer
- Dirty Wars: The World Is a Battlefield
- Al Midan
- 20 Feet from Stardom
Prognose: 3/5
Dass es weder Blackfish noch Stories We Tell geschafft haben gehört zu den ärgsten Snubs dieses Oscar-Jahres. Selbst wenn er kaum diskutiert wird ...
Beste Kurzdokumentation
- CaveDigger
- Facing Fear
- Karama Has No Walls
- The Lady in Number 6
- Reed Prison Terminal: The Last Days of Private Jack Hall
Prognose: 5/5
Ich habe mich bei meiner Vorhersage allein an den behandelten Themen der Kurzdokus entlanggehangelt, und siehe da, ich hatte Glück damit!
Bester Schnitt
- 12 Years a Slave – Joe Walker
- American Hustle – Jay Cassidy, Crispin Struthers und Alan Baumgarten
- Captain Phillips – Christopher Rouse
- Dallas Buyers Club – John Mac McMurphy und Martin Pensa
- Gravity – Alfonso Cuarón und Mark Sanger
Prognose: 4/5
Ich bin noch immer perplex, weil es The Wolf of Wall Street nicht geschafft hat. Eine kleine Sensation, wenn ihr mich fragt ...
Bestes Make-up & Hairstyling
- Dallas Buyers Club – Adruitha Lee und Robin Mathews
- Jackass presents: Bad Grandpa – Stephen Prouty
- Lone Ranger – Joel Harlow und Gloria Pasqua-Casny
Prognose: 2/3
Yiiiiiiieeee-haw!
Beste Musik
- Die Bücherdiebin – John Williams
- Gravity – Steven Price
- Her – William Butler und Owen Pallett
- Philomena – Alexandre Desplat
- Saving Mr. Banks – Thomas Newman
Prognose: 3/5
Mir fehlt Zimmer in dieser Liste ...
Bester Filmsong
Bester Filmsong
- Alone, Yet Not Alone aus Alone Yet Not Alone – Bruce Broughton und Dennis Spiegel
- Happy aus Ich – Einfach Unverbesserlich 2 – Pharrell Williams
- Let It Go aus Die Eiskönigin – Idina Menzel, Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez
- The Moon Song aus Her – Karen Lee Orzolek und Spike Jonze
- Ordinary Love aus Mandela – Der lange Weg zur Freiheit – U2
Prognose: 2/5
Die Songkategorie, stets für eine Überraschung gut! Wer hätte schon mit Happy gerechnet? Geschweige denn mit dem christlichen Alone, Yet Not Alone? Und wo ist Lana del Rey?
Bester Ton
- Captain Phillips – Chris Burdon, Mark Taylor, Mike Prestwood Smith und Chris Munro
- Gravity – Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead und Chris Munro
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Christopher Boyes, Michael Hedges, Michael Semanick und Tony Johnson
- Inside Llewyn Davis – Skip Lievsay, Greg Orloff und Peter F. Kurland
- Lone Survivor – Andy Koyama, Beau Borders und David Brownlow
Prognose: 3/5
Soll mir recht sein.
Bester Tonschnitt
- All Is Lost – Steve Boeddeker und Richard Hymns
- Captain Phillips – Oliver Tarney
- Gravity – Glenn Freemantle
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Brent Burge
- Lone Survivor – Wylie Stateman
Prognose: 4/5
Ich vermisse zwar Die Eiskönigin, bin aber dennoch zufrieden.
Beste Effekte
- Gravity – Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould
- Der Hobbit – Smaugs Einöde – Joe Letteri, Eric Saindon, David Clayton und Eric Reynolds
- Iron Man 3 – Christopher Townsend, Guy Williams, Erik Nash und Daniel Sudick
- Lone Ranger – Tim Alexander, Gary Brozenich, Edson Williams und John Frazier
- Star Trek Into Darkness – Roger Guyett, Patrick Tubach, Ben Grossmann und Burt Dalton
Prognose: 4/5
Ein Hoch auf den Ranger! ;-)
Insgesamt habe ich 91 von 123 Punkten. Wirklich nicht mein schlechtester Schnitt. Nun gilt es, die Gewerkschaftspreise zu verfolgen, die letzten filmischen Wissenslücken zu schließen und sich so perfekt auf die Oscar-Verleihung einzustimmen.
Donnerstag, 16. Januar 2014
Oscar 2014: Meine komplette Prognose der Nominierungen für die 86. Academy Awards
Gegen 14.30 Uhr MEZ wird Chris Thor Hemsworth vor die Kameras treten und die Nominierungen in den populärsten Oscar-Kategorien verlesen. Und somit tritt er die heiße Phase der Award-Saison los, in der jeder Filmliebhaber in muntere Spekulationen, laute Jubelschreie und erzürnte Schimpftiraden gerät.
In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich mich um Vorhersagen in nahezu allen Kategorien versucht, die ich nun an dieser Stelle als kleinen Service für alle Leserinnen und Leser zusammenfasse. Die genauen Erläuterungen sind jeweils verlinkt. Außerdem gebe ich auch in den "stiefmütterlichen" Kategorien Prognosen ab, wobei ich gestehen muss, da rein nach Bauchgefühl aus den wichtigsten Anwärtern ausgewählt zu haben.
- Gravity
- 12 Years a Slave
- American Hustle
- Captain Phillips
- The Wolf of Wall Street
- Her
- Nebraska
- Inside Llewyn Davis
- Saving Mr. Banks
- Dallas Buyers Club
Beste Regie:
- Alfonso Cuarón, Gravity
- Paul Greengrass, Captain Phillips
- Steve McQueen, 12 Years a Slave
- David O. Russell, American Hustle
- Martin Scorsese, The Wolf of Wall Street
- Cate Blanchett, Blue Jasmine
- Sandra Bullock, Gravity
- Judi Dench, Philomena
- Emma Thompson, Saving Mr. Banks
- Amy Adams, American Hustle
- Bruce Dern, Nebraska
- Chiwetel Ejiofor, 12 Years a Slave
- Tom Hanks, Captain Phillips
- Matthew McConaughey, Dallas Buyers Club
- Leonardo DiCaprio, The Wolf of Wall Street
- Jennifer Lawrence, American Hustle
- Lupita Nyong'o, 12 Years a Slave
- Julia Roberts, Im August in Osage County
- June Squibb, Nebraska
- Sally Hawkins, Blue Jasmine
- Jared Leto, Dallas Buyers Club
- Michael Fassbender, 12 Years a Slave
- Barkhad Abdi, Captain Phillips
- Bradley Cooper, American Hustle
- Daniel Brühl, Rush
- Ich - Einfach unverbesserlich 2
- Ernest & Celestine
- Die Eiskönigin - Völlig unverfroren
- Die Monster Uni
- The Wind Rises
- David O. Russell & Eric Singer, American Hustle
- Woody Allen, Blue Jasmine
- Craig Borten & Melisa Wallack, Dallas Buyers Club
- Spike Jonze, Her
- Bob Nelson, Nebraska
- Tracy Letts, Im August in Osage County
- Richard Linklater, Julie Delpy & Ethan Hawke, Before Midnight
- Billy Ray, Captain Phillips
- Steve McQueen, John Ridley, 12 Years a Slave
- Terence Winter, The Wolf of Wall Street
- Sean Bobbit, 12 Years a Slave
- Phillippe Le Sourd, The Grandmaster
- Emmanuel Lubezki, Gravity
- Bruno Delbonnel, Inside Llewyn Davis
- Roger Deakins, Prisoners
- Alfonso Cuarón & Mark Sanger, Gravity
- Joe Walker, 12 Years a Slave
- Christopher Rouse, Captain Phillips
- Thelma Shoonmaker, The Wolf of Wall Street
- Jay Cassidy & Crispin Struthers & Alan Baumgarten, American Hustle
- Randy Newman, Die Monster Uni
- John Williams, Die Bücherdiebin
- Steven Price, Gravity
- Thomas Newman, Saving Mr. Banks
- Hans Zimmer, 12 Years a Slave
- “Amen” aus All Is Lost
- “Let It Go” aus Die Eiskönigin
- “Young and Beautiful” aus Der große Gatsby
- “The Moon Song” aus Her
- “My Lord Sunshine (Sunrise)” aus 12 Years a Slave
- Catherine Martin, Der große Gatsby
- Michael Corenblith, Saving Mr. Banks
- Adam Stockhausen, 12 Years a Slave
- Judy Becker, American Hustle
- Dan Hennah, Der Hobbit: Smaugs Einöde
- Catherine Martin, Der große Gatsby
- Patricia Norris, 12 Years a Slave
- Michael Wilkinson, American Hustle
- Daniel Orlandi, Saving Mr. Banks
- Gary Jones, Die fantastische Welt von Oz
- Captain Phillips
- Gravity
- Inside Llewyn Davis
- 12 Years a Slave
- Rush
- Die Eiskönigin
- Captain Phillips
- Gravity
- All is Lost
- Lone Survivor
- Lone Ranger
- Dallas Buyers Club
- American Hustle
- Lone Ranger
- Iron Man 3
- Gravity
- Pacific Rim
- Der Hobbit: Smaugs Einöde
(Anmerkung: Auch hier weiche ich aufgrund jüngerer Entwicklungen, wie etwa der Nominierungen für die Visual Effects Society Awards von meiner Dezember-Prognose ab.)
- The Broken Circle (Belgien)
- Die Jagd (Dänemark)
- The Grandmaster (Hongkong)
- Das große Heft (Ungarn)
- La Grande Bellezza – Die große Schönheit (Italien)
Beste Dokumentation:
- 20 Feet From Stardom
- Blackfish
- The Act of Killing
- Stories We Tell
- The Square
Beste Kurz-Dokumentation:
- The Lady in Number 6
- Karama Has No Walls
- Cavedigger
- Facing Fear
- Prison Terminal: The Last Days of Private Jack Hall
Bester Animations-Kurzfilm:
- Get a Horse!
- The Missing Scarf
- Feral
- Mr. Hublot
- Requiem for Romance
Bester Kurzfilm:
- That Wasn't Me
- Do I Have To Take Care of Everything
- Two
- Record/Play
- Helium
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