Freitag, 13. August 2010

Musikalisches Immergrün - Meine 333 liebsten Disney-Lieder (Teil LVI)

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Wenn die Regeln anders wären...

Bevor wir im nächsten Teil von Musikalisches Immergrün die Top 15 meiner liebsten Disney-Lieder erreichen, möchte ich den musikalischen Highlights der Disney-Geschichte etwas Beachtung schenken, die nicht Teil meiner Hitliste sein können. In diesem Teil meiner Artikelreihe möchte ich euch die Musikstücke ins Zentrum rücken, die zwar Teil der Disneyhistorie sind, sich aber nicht als Original-Disneylieder qualifizierten. Statt Hakuna Matata und Wenn ein Stern in finst'rer Nacht stehen hier Lieder im Zentrum, die nicht speziell für Disney geschrieben wurden sowie Lieder aus Non-Disney-Projekten des Disney-Konzerns.

Filmsongs aus Kinoproduktionen anderer Label des Disney-Konzerns

Beäugt man den Fundus an Filmsongs, die explizit für Produktionen von Touchstone Pictures, Hollywood Pictures, Miramax Films und Dimension Films verfasst wurden, stellt man fest, dass die Auswahl an Originalkompositionen deutlich kleiner ist, als beim wesentlich musicalfreundlicheren Disney-Label. Hinzu kommt, dass die Sammlung großartiger Stücke aus Filmen der Non-Disney-Marken des Disney-Konzerns im Jahr 2006 nochmal spürbar schrumpfte, als sich die Geschäftsführung dazu durchrang Nightmare before Christmas, der 1993 nach einigem studiointernen Hickhack unter dem Touchstone-Label veröffentlicht wurde, offiziell als Disneyproduktion zu kennzeichnen und wiederzuveröffentlichen. Trotzdem lassen sich weiterhin einige sehr annehmliche Lieder in den Filmen abseits des Märchenschlosses finden, wie etwa in einem anderen Film, der genauso wie Nightmare before Christmas die Grenzen zwischen Disney und Touchstone verschwimmen ließ: Dick Tracy.

Diese 1990 veröffentlichte Kriminalcomicverfilmung mit Warren Beatty als Hauptdarsteller und Regisseur wurde mit einem an Disney-Zeichentrickfilme erinnernden Marketingaufwand und ungeheurem Aufgebot an Merchandising seitens Disney immens gepuscht und wurde intensiv in Sendungen wie dem Disney Club und regelmäßig erscheinenden Disney-Publikationen beworben. Das Studio versprach sich von dieser Touchstone-Produktion nichts geringeres als ein internationales Kinophänomen von den Dimensionen eines Indiana Jones. Letztlich wurde Dick Tracy zu einem Kassenschlager, er landete mit 103 Millionen Dollar auf Platz 9 der US-Kinocharts des Jahres 1990 (und somit über dem heute deutlich populäreren Kindergarten Cop), und zugleich nahmen ihn die Kinokritiker sehr wohlwollend auf. Außerdem erhielt Dick Tracy sieben Oscar-Nominierungen (darunter eine für Al Pacino als besten Nebendarsteller) und mit drei Gewinnen ist er die bis dato erfolgreichste Comicadaption in der Geschichte der Academy Awards. Dennoch geriet Dick Tracy wieder schnell in Vergessenheit. Einerseits, weil die Disney-Studios von den weit unter ihren gesteckten Erwartungen Kinoergebnissen enttäuscht waren und Dick Tracy seither als Titel dritter Wahl behandelt wird, andererseits auch schlichtweg, weil der Film so gut er auch sein mag einfach nicht im Gedächtnis haften bleibt. Immer wenn ich ihn sehe, bin ich mit dieser visuell ungewöhnlichen Comicverfilmung zufrieden (stellt euch Sin City in abgefahren bunt vor) und dennoch habe ich eine Woche später wieder fast alles vergessen. Selbiges gilt auch für die fünf von Sweeney Todd-Komponist Stephen Sondheim verfassten Songs, die zum Großteil von Madonna gesungen wurden, die sich für Dick Tracy allerdings erfreulich von ihrem Stil entfernte. Da wäre zum Beispiel das wunderbar verrucht angehauchte, Lounge-Stück Sooner or Later (I Always Get My Man), das mit einem Oscar für den besten Song ausgezeichnet wurde. Neben dieser bluesigen Nummer überzeugt das nicht minder authentisch nach den 30ern klingende, spaßigere und schnellere More, auch wenn es etwas zu lang für sein eigenes Wohl ist. Madonna schrieb übrigens weitere vom Film inspirierte Lieder und presste sie zusammen mit den beiden genannten Songs und Sondheims What Can You Lose auf ein Album. Das Ergebnis I'm Breathless gehört zu ihren Favoriten unter ihren eigenen Alben.

Ein weiterer Film aus der erfolgreicheren, glanzvolleren Ära Touchstones, der mit einem sehr tollen Filmsong aufwarten kann, ist die Tom-Cruise-Romantikdrama Cocktail von 1988. Cocktail war ein kommerzieller Erfolg, war allerdings nicht sonderlich angesehen bei den Kritikern und wurde konsequent mit Goldenen Himbeeren für das schlechteste Drehbuch und den schlechtesten Film des Jahres ausgezeichnet. Der Song Kokomo - ganz klar das beste am Film - erhielt dagegen eine Grammy-Nominierung für den besten Filmsong des Jahres. Der von John Phillips, Scott McKenzie, Mike Love und Terry Melcher komponierte und den Beach Boys gesungene Song verbreitet verträumt-fröhlich-entspanntes Inselurlaubsfeeling und besingt eine fiktive Paradiesinsel. Allerdings ist Kokomo mittlerweile nicht weiter ein Traumgebilde, da einige Urlaubsresorts auf diesen Namen getauft wurden. Außerdem gibt es einige Städte auf dem amerikanischen Festland namens Kokomo, die allerdings kaum mit diesem Lied gemeint sein können, da sie dafür etwas zu weit vom Ozean entfernt sind. Beim vergnüglichen Ort, der im Musikvideo als Kokomo dargestellt wird, handelt es sich jedenfalls um das damals noch nicht für reguläre Gäste geöffnete Grand Floridian Resort in Walt Disney World. Klassische Disney-Crosspromotion... Kokomo landete übrigens auf Platz 1 der us-amerikanischen Singlecharts und brachte die Beach Boys somit nach 22 Jahren wieder zurück an die Spitze - eine Rekordzeit für US-Bands. Ich selbst lernte die Beach Boys-Version des Songs übrigens erst als zweites kennen. Zuerst begegnete ich dem Cover der Muppets.

Ein weiterer Film, der zu großen Teilen in einer Bar spielt und unter dem Touchstone Pictures-Logo erschien, ist die ungleich unterhaltsamere Komödie Coyote Ugly vom Megaproduzenten Jerry Bruckheimer. Für mich zählt diese Männer und Frauen (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) gleichermaßen anziehende Liebeskomödie ganz klar zu der Art Filme, bei denen man nicht mit üblichen Qualitätsmaßstäben ankommen sollte, sondern einfach genießen sollte: Der wirklich sehr gut produzierte, ansprechend fotografierte Coyote Ugly macht wirklich riesigen Spaß und verfügtt für diese Sorte Film meiner Meinung nach sogar über eine sehr dichte Atmosphäre. Die Geschichte der Kleinstadtbewohnerin Violet, die nach New York zieht um Songwriterin zu werden und für's Überleben in der Großstadt in der anzüglichen, wilden Bar Coyote Ugly jobbt kann ich mir tatsächlich mehrmals im Jahr ansehen, ohne dass sich der Film überreizt. Wirklich properes Popcornkino, das zudem mit vier von Bruckheimers Stamm-Songwriterin Diane Warren verfassten Liedern aufwarten kann, die von der wunderbar einprägsamen, mit der volouminös-kratzigen Würze des Countrys gewürzten Popstimme LeAnn Rimes interpretiert wurden. Die offensichtlich nach einer Oscar-Nominierung greifen wollende Schmalzbalalde Please Remember haut mich nicht vom Hocker, dafür finde ich die restlichen drei Songs umso besser. Ganz süß und charmant ist But I Do Love You, zu dem sich die Figur der Violet natürlich von ihrem neuen Sweetheart Kevin O'Donnell inspirieren ließ. Nochmal um einige Nummern besser ist der sehr bekannt gewordene Kracher Can't Fight the Moonlight, den manche Leute irgendwann sicher über hatten, aber jetzt nach seiner Zeit in der Heavy Rotation wieder sehr willkommen ist. So geht es zumindest mir. Der Song geht ins Ohr, in die Beine und in ihm steckt noch immer, passend zur Handlung des Films, dieser Schimmer der Sehnsucht. Mein Favorit ist aber The Right Kind of Wrong, der gewissermaßen ein Mittelding zwischen den anderen beiden gelungenen Originalsongs des Films darstellt. The Right Kind of Wrong bietet einen mitnehmenden Elektrobeat, der im Refrain von einer feinen E-Gitarre unterstützt wird, ein mittelschnelles Thema und einen ambitioniert gesungenen, durch und durch verliebten Text. Dieser Song hat von allen dreien auch die wie ich finde erinnerungswürdigste Einbindung in den Film, als dass wir in einer mit tollen Nachtaufnahmen auftrumpfenden Szene sehen, wie eine vor postkoitaler Produktivität glühende Violet auf ihrer Dachteresse stehend auf ihrem Keyboard herumklimpert und sich von einem Rapper in einem naheliegenden Gebäude zu einem etwas vorantreibenderen Lied inspirieren lässt. Keine tiefgehende Szene, doch ich finde sie dennoch sehr hübsch und so prägte sich mir der in ihr entstehende Song besonders stark ein.

Überhaupt sind es vor allem Jerry Bruckheimers Produktionen, aus denen die einprägsamsten und meiner Meinung nach auch besten Filmsongs "der anderen Disneymarken" stammen. Denn bevor Bruckheimer verstärkt auf die kraftvolle Abspann-Suite setzte (wie etwa mit gewaltigem Erfolg bei den Pirates of the Caribbean-Filmen und ebenfalls sehr gelungen in den Vermächtnis-Abenteuern), war es für seine Filme eine Zeit lang durchaus üblich, einen mitreißenden, sowie dezent gefühlvollen Rocksong an den Beginn des Abspanns zu setzen. Damals waren diese Songs auch noch wirklich gut, weshalb diese Praxis seinerzeit nicht schlecht war, was man von Disneys Abspannnummern der letzten Monate leider nicht behaupten kann. Ich erinnere nur mit Grauen an Alice im Wunderland von Tim Burton und ebenfalls mit (etwas schwächerem Schaudern) an Prince of Persia - Der Sand der Zeit. Der bekannteste, kommerziell erfolgreichste und meiner Ansicht nach auch tollste Bruckheimer-Abspannsong ist (natürlich) Aerosmiths I Don't Want to Miss a Thing aus Armageddon, welcher ebenfalls von Diane Warren verfasst wurde und zudem sehr gut vorführt, wie sehr der Interpret die Wirkung eines Liedes beeinflussen kann. Warren schrieb nämlich im Booklet zu eines ihrer Alben, dass eine Zeit lang die kanadische Heulboje Celine Dion für dieses Stück im Gespräch war. Eine gar grausige Idee, die zudem wohl auch dem gesamten Film geschadet hätte, da Dions schmalziger Stil nicht so gut passt wie die Duftmarke, die Aersosmith an diesem Song hinterließ. Mit seiner satten symphonischen Unterstützung der energiereichen, aber zarten Rockklänge und Steven Tylers kraftvollem, energischen Gesang gehört I Don't Want to Miss a Thing zu meinen absoluten Lieblingsliedern aus Filmen, die nicht unter dem Disneynamen veröffentlicht wurde. Hätte ich die Grenzen für Musikalisches Immergrün anders gesetzt und sämtliche für den Disneykonzern komponierten Stücke zugelassen, so hätte diese Powerballade ganz weit oben mitgemsicht. Vor allem ist sie ein "Je lauter, desto besser"-Kandidat. Wenn die emotional ambivalenten Streicher erst durch Mark und Bein gehen, dann kann man wahlweise sämtlichen Kummer mittels dieses Songs ausschwitzen oder sich einfach vollkommen in diesem genau richtig akzentuierten Liebespathos verlieren. I Don't Want to Miss a Thing wurde für einen Oscar als bester Song nominiert (sowie, wohl im typischen Nominierungswahn der Razzies, auch als schlechtester Filmsong des Jahres bei der Goldenen Himbeere), verlor allerdings ungeheuerlicherweise gegen Stephen Schwartz' When You Belive aus dem Dreamworks-Zeichentrickfilm Der Prinz von Ägypten. Man muss kein Schelm sein, um auf die Vermutung zu kommen, dass der Abspannsong von Pearl Harbor, dem nächsten megalomanischen Films von Michael Bay und Jerry Bruckheimer, wohl unter anderem wegen dieser Schlappe um einiges mehr an Pathos auffuhr und sich generell mehr am heroischen Emotionsbombardement eines Klischee-Oscargewinners wie My Heart Will Go On orientierte. Der von der Countrysängerin gesungene Country-Popsong mit der Extraportion Kraft im Refrain gefällt mir allerdings im Gegensatz zu Celine Dions Lied zum Schiffsuntergang, unter anderem wegen des diese riesige Nummer erdenden Countryeinschlags. There You'll Be ist dennoch nur in vorsichtig dosierten Portionen zu genießen, aber für einen Rang im unteren Viertel meiner Hitliste hätte es dennoch gereicht, da die Mischung aus gewaltig ausgedrücktem Gefühl und mitreißendem Pop-Schwung einen Nerv bei mir trifft - selbst wenn die Berechnung hinter dieser Komposition unmöglich zu übersehen ist. Mit dem Oscar hat es übrigens nicht so wirklich geklappt: Für eine Nominierung hat es gereicht, der Sieg ging in einem außerordentlich prominent besetztem Jahr (als weitere Konkurrenten waren Paul McCartney, Enya und Sting im Feld) voller Balladen an den unscheinbarsten aller nominierten Songs: Ohne dich wär' ich des Lebens nicht froh (Platz 83), Randy Newmans amüsant-dezenter Rausschmeißer aus Die Monster AG.
Ein weniger bemühter Preisabstauber ist Painted on My Heart aus dem Autodiebstahl-Actionthriller Nur noch 60 Sekunden mit Nicolas Cage und einer erblondeten Angelina Jolie. Für den Soundtrack spielten erneut Aerosmith eine Version ein, die etwas dunkler-romantischer ist als die heller instrumentierte, insgesamt aber belastetere und schwermütigere Version von der britischen Alternative- und Hard Rock-Band The Cult, die letztlich Eingang in den Film fand. Painted on My Heart ist nicht so eingängig wie die bislang genannten Bruckheimer-Songs und eigentlich recht schnell vergessen, aber ich erwische mich immer wieder, wie ich aus dem Nichts plötzlich den zartbitteren Refrain summe und mich danach den gefühlten halben Tag von diesem leicht gequälten Stück treiben lasse. Die Gefühlswelt dieses Songs ist (in der Filmversion) recht komplex für den obligatorischen Schlusssong eines Popcorn-Actioners, und allein schon deswegen hätte ich ihn in einer anders geregelten Hitliste mit einer soliden Platzierung gewürdigt. Ohne Nennung wäre hingegen How Do I Live aus Con Air geblieben, der in der ursprünglichen Fassung von LeAnn Rimes als zu poppig betrachtet wurde (obwohl er von allen Bruckheimer-Songs in dieser Liste der unpoppigste ist), weshalb Trisha Yearwood ins Studio beordert wurde, nachdem sich Rimes weigerte das Lied neu einzusingen. Der Song markierte ein Novum in der Geschichte der Grammys, da erstmals zwei Sängerinnen mit dem selben Stück in der gleichen Kategorie nominiert wurden. Außerdem zeigte er den Weg für I Don't Want to Miss a Thing aus Armageddon, indem er sowohl für den Oscar, als auch für die Goldene Himbeere nominiert wurde. In diesem Fall schließe ich mich allerdings den bösen Zungen an, da der Countrykitsch überhaupt nicht zum knallharten und explosiven Actioner Con Air passt.

Kommen wir aber nun von den schlechten Filmsongs zurück zu meinen Favoriten, genauer gesagt zu meinem zweitliebsten Bruckheimer-Lied. Dieses wurde nicht von Diane Warren komponiert, ist aber ebenfalls ein Spitzenkandidat für eine etwaige Liste meiner absoluten Filmsongs abseits des Disney-Namens überhaupt. Außerdem gehört er zu den wenigen Hip Hop-Titeln, die ich wirklich mag: Gangasta's Paradise aus dem Schuldrama Dangerous Minds mit Michelle Pfeiffer als unkonventionelle Lehrerin, die aufgrund ihrer Art zur Englischlehrerin für eine absolute Problemklasse mit Schülern aus sozial niederen Vierteln degradiert wird und dort versucht die Lernmoral wieder anzuheben. Den professionellen Kritiken zum Trotz zähle ich diesen Film ganz klar zu den besten des Schuldrama-Subgenres. Coolios Gangsta's Paradise führt in den Film hinein und wieder heraus und beschreibt das Leben eines Straßenkleingangsters, der über sein verschenktes Leben und die ständige Bedrohung, der er sich in den Armenvierteln ausgesetzt sieht, nachsinnt. Somit greift der Song der herausgeforderten Lebenssituation der Problemschüler vor, von denen der Film handelt, wobei die Filmfiguren durch ihre neue Lehrerin eine neue Hoffnung auf einen Aufstieg in der sozialen Rangfolge geschenkt bekommen. Was noch gesondert notiert werden sollte, ist dass das lyrische Ich Selbstkritik am gewählten Lebensweg übt und die alle etwaigen Vorteile überschattenden Nachteile betont sowie den Psalm 23 aus der Bibel zitiert, um seine Verzweiflung über das Leben im Ghetto zum Ausruck zu bringen. Diesen Anspruch bin ich vom stereotypen Hip Hop, der einen die letzten Jahre, in denen MTV noch regelmäßig Musik spielte, auf den Musiksendern belästigte nicht gewohnt. Vor allem aber gewinnt Gangsta's Paradise durch seinen dramatischen Beat und die mitreißende Melodie, welche sich Coolio allerdings aus Stevie Wonders Pasttime Paradise "lieh". Das düstere Arrangement hinterlässt allerdings den bleibenderen Eindruck, weshalb sich hier wohl sagen lässt, dass gut geklaut besser ist, als schlecht selbst erfunden. Gangsta's Paradise lieferte auch die Grundlage für Amish Paradise, einen der besten Songs (sowie eines der besten Videos) von Weird Al Yankovic. Amish Paradise war zudem Anlass einer Kontroverse zwischen Coolio und Yankovic, der üblicherweise die Interpreten / Autoren der Songs, die er parodieren möchte, zuvor um Erlaubnis fragt. Yankovic erhielt von der Plattenfirma Coolios ein Okay für die Parodie, allerdings ohne dies zuvor mit dem Rapper abzusprechen, weshalb Coolio zunächst sehr erbost reagierte. Letztlich aber beruhigte er sich und verzichtete auf rechtliche Schritte.

Weird Al führt uns auch weg von den Jerry-Bruckheimer-Produktionen und hin zu den restlichen von mir favorierten Originalsongs aus Produktionen des Disney-Konzerns ohne den Disney-Markennamen. Weird Al schrieb nämlich unter anderem auch den Titelsong von Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen beziehungsweise Spy Hard wie das Lied und der Film im Original heißen. Der Film aus dem Jahr 1996 ist eine parodistische Slapstickkomödie mit Leslie Nielsen in der Hauptrolle und zieht vor allem das Agentengenre, aber auch einige andere derzeit populäre Filme wie Sister Act und Kevin - Allein zu Haus durch den Kakao. Die James-Bond-Titelsequenzen, insbesondere die von Feuerball, verballhornende Titelsequenz mit Weird Al im weißen Anzug, farbigen Frauensilhouetten und einem von Bill Conti (dem Komponisten von James Bond 007 – In tödlicher Mission) dirigierten Orchester ist leider das scharfsinnigste am ganzen Film, doch dafür ist sie auch direkt die meiner Meinung nach komischste und zugleich auch musikalisch ansprechendste Bond-Songparodie, die man so finden kann. Ansonsten ist der Film höchstens noch denkwürdig, weil er das von Michael Garves entworfene Team Disney – The Michael D. Eisner Building mit seiner ungewöhnlichen Sieben-Zwerge-Fassade als Hauptquartier einer Geheimorganisation verkauft. Das ist ganz pfiffig, zumindest für mich als Hardcore-Disneyfan.

Ein weiterer Comedysong, der meine Gunst gewinnen konnte ist So Long & Thanks for All the Fish aus Per Anhalter durch die Galaxis. Der im lebhaften, überspitzten Broadway-Stil gehaltene Introsong gehört zusammen mit der Wal-Sequenz und den animierten Bucheinträgen zu den wenigen Sequenzen, in denen der Humor des großartigen Klassikers von Douglas Adams konsequent auf die Leinwand übertragen wurde. Im Abspann des Films ist noch eine im jazzig-swingenden 50er-Stil gehaltene Version zu hören, die allerdings nicht ganz so umwerfend ist.
Unentschlossen bin ich derweil, was Berserker aus Kevin Smiths Debüt Clerks anbelangt. Ob man Olafs Impro-Gesang vor dem Quick Stop als wirkliches Lied bezeichnen könnte, steht zur Diskussion, und die "richtige", komplette Fassung von Love Among Freaks ist aufgrund des bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Gesangs durchfällt. Erwähnt werden sollte diese einlage an dieser Stelle aber trotzdem.
Ansonsten konnte mich kein weiterer Filmsong aus Produktionen von Hollywood Pictures, Touchstone Pictures, Miramax/Dimension Films genügend überzeugen, als dass er bei weiter gefassten Regeln in der Liste meiner 333 liebsten Disney-Lieder gelandet wäre.
Sicher hingegen ist, dass aus den Tinkerbell-Filmen kein Song aufgetaucht wäre. Die Lieder sind wirklich schwach. Der Score dagegen hätte gute Chancen erhalten. Schade, dass der es nicht gebührend mit auf die Soundtrackalben schaffte...

Nicht speziell für den Film geschriebene Lieder aus Disney-Filmen

Lieder, die eigentlich nicht spezifisch für einen Film (oder Park oder sonstiges) geschrieben wurden, sondern schon vorher existierten und dann einfach in ein Werk integriert wurden, würde man wohl kaum in einer Liste der besten Disneysongs erwarten. So dachte ich zumindest. Aber wenn man sich Diskussionen über Filmmusik genauer ansieht, dann bemerkt man, dass sehr viele Leute auf die Exklusivität eines Stücks pfeifen und "Jukebox Soundtracks" wie den von Pulp Fiction oder Moulin Rouge klar zu ihren Favoriten zählen. Und auch die Academy of Motion Picture Arts & Sciences, die ja ausschließlich Originalsongs für Nominierungen zulässt, ignorierte 2009 die etwaige Herkunft verschiedener Songs und mischte in einer Mega-Showeinlage munter Lieder aus Filmadaptionen von Bühnenmusicals, Original-Filmsongs und in Musicals verwendete Popsongs munter zum Musicalmedley The Musical is Back! zusammen. Lieder aus fremden Quellen können also sehr wohl gebührend gefeiert werden, und wie insbesondere Filme wie die von Quentin Tarantino zeigen, können sie auch ein integraler Teil eines Films sein. Deshalb bekommen sie hier ihre Erwähnung.

Um aber zu vermeiden, dass aus Versehen nicht für einen Film komponierte Lieder in die eigentliche Hitliste geraten, musste ich mich überraschend lange hinter die Sache klemmen. Denn manchmal kann es, wie bereits im ersten Artikel dieser Beitragsreihe erwähnt, ganz schön undurchsichtig werden, wenn es darum geht zu bestimmen, ob ein Lied nun für einen Film geschrieben wurde, oder nicht. Deshalb konnte ich mit Musikalisches Immergrün auch nicht loslegen, als ich die Idee zum ersten Mal hatte. Bei ein paar Rätselfällen musste ich sehr viel recherchieren, bis ich endlich eine klare Aussage fand.

Einer dieser Fälle betrifft Lindsay Lohans First aus Herbie: Fully loaded, ihrem letzten Werk vor ihrer Partygirl- und Drogenopferzeit. Oder sagen wir besser, das letzte nennenswerte Stück Arbeit, bevor sie zum Liebling der Klatschspalten wurde, denn ich will nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Lindsay Lohans mehrfach berichteter Schwächeanfall in ihrem Wohnwagen am Set wirklich nur von Überarbeitung herrührt. Wie dem auch sei, Lohan war vor ihrem Absturz ja gar nicht mal so untalentiert, Freaky Friday etwa wird von vielen als eine Verbesserung gegenüber dem Original angesehen, und auch der Herbie-Film mit ihr war gelungen. Die als Abspanntsong verwendete Girlie-Rock-Nummer First stammt von Lohans erstem Album und wurde zwar während der Dreharbeiten zu Herbie: Fully loaded aufgenommen und geschrieben, allerdings fand er erst während der Postproduktion eingang in den Film, als die Regisseurin des Films Lohans Album auf der Suche nach einem Lied für den Film durchhörte. Als sie First wählte, vereinbarte man, dass der Song als dritte Singleauskopplung des Albums veröffentlicht wird und ein Musikvideo mit Herbie-Thematik gedreht wird, um den Film dadurch zu bewerben. Und obwohl der schmissige Teenie-Girlie-Rock Spaß macht und die stark "verpoppten" Punk-Einflüsse der Hintergrundmusik dem Lied eine charakteristische Kantigkeit verleiht, die ihn vom üblichen Kram dieses Genres abhebt, hat First auch eine Schattenseite. Dieses Lied markiert nämlich den Abwärtstrend Lohans von einer ernstnehmbaren, sympatischen Jungschauspielerin und -musikerin hin zur übersexualisierten Lotterliese. Und nein, ich sehe nicht Lohans Presseschlammschlacht gegen die Regisseurin des Films, als sie erfuhr dass First nicht wie ursprünglich geplant während der Rennsequenzen, sondern "nur" während des Abspanns zu hören ist (laut Lohan bleibt niemand im Kino, um den Abspannsong zu hören - was bei herausragenden Songs meiner Beobachtung nach aber sehr wohl passiert). Ich meine auch nicht die sexuelle Zweideutigkeit, die manche Komiker in den Song hineininterpretierten (wonach das Lied davon handle, dass das lyrische Ich in First es sich zum Ziel macht, beim Sex mit ihrem Freund stets zuerst zu kommen). Nein... Ich meine das offizielle Musikvideo! Es beginnt ja recht harmlos, mit sich abwechselnden Filmclips, einer sonnenbebrillten Lohan in Jeansweste, die vor/während eines Autorennens auf einer Bühne auftritt und einer in usnchuldigem Weiß gekleideten Lohan auf einem im Herbie-Design gestalteten, hellen Set, wo sie und Herbie sich necken. Aber dann... dann... dann... Aaaah! Dann wird das Herbie-Set zappenduster, die magische, aus JDs Fantasie geklaute sexy Windmaschine taucht auf und lässt Lohans Haare sinnlich im Wind wabern, während sich die frivol und lüstern dreinblickende Sängerin räckelt... AUF HERBIES MOTORHAUBE! Lohan räkelt sich auf Herbie! Das darf nicht, das darf nicht, das darf nicht! Die parkt doch tatsächlich ihren knochigen Arsch auf dem armen, kleinen Herbie! Als ich das sah wusste ich, dass es mit Lohan bergab geht, denn niemand der noch völlig bei Sinnen ist, käme auf die Idee eine derartige Blasphemie zu begehen... Ein weiterer mit Lindsay Lohan verbundener Song, den ich lange für einen Original-Disneysong hielt ist Take Me Away aus Freaky Friday. Dieser weniger teeniehafte und schon was stärker rockende Song, den die Garagenband der Hauptfigur bei ihrer ersten im Film gezeigten Probe spielt. Dieser Song ist ein Cover der recht unbekannten australischen Band Lash und ist der wie ich finde coolste Song aus dem ganzen Film. Aber auch das Bowling for Soup-Cover von ...Baby One More Time (aber auch nur das Cover!) sowie Joey Ramones Rockfassung von What a Wonderful World sind klasse Songs, und zumindest ersteren habe ich durch den Film kennengelernt.

Ein weiteres Lied, das genauso wie First als "Song zum Film" verkauft wurde, obwohl es eigentlich bloß irgendein Lied aus dem Film war, ist Can Somebody Tell Me Who I Am? aus Dinosaurier. In den deutschen Medien wurde vor dem Kinostart ein riesiger Rummel darum gemacht, dass Orange Blue es als erste deutsche Interpreten in ein einen Disney-Film geschafft hätten. Dabei ließ man zwei Fakten großzügig unter den Tisch fallen: Erstens, dass Orange Blue nur in der deutschsprachigen Fassung des Films zu hören sind. Und zweitens, dass eine gewisse Gwen, die Disney in Deutschland zu Beginn der 90er Jahre noch ordentlich puschte, in einem gewissen Film namens Bernhard & Bianca im Känguruhland zu hören war, womöglich um den im Original gesanglosen Film mit der deutschen Fassung irgendwie an die im Jahr zuvor neugestartete Musicaltradition anzubinden. Außerdem schrieben Orange Blue ihre Ballade nicht für den Film, selbst wenn es in vielen Interviews und Pressematerialien der Zeit so impliziert wurde. Eigentlich schade, denn der Text passt durchaus gut zu Aladars kurz angerissene Identitätssuche zu Beginn des Films, die durch Can Somebody Tell Me Who I Am? an Tiefe und Emotionalität gewann. Die sehr ruhig instrumentierte, aber kraftvoll und einfühlsam gesungene Ballade hätte sich in meiner Hitliste sehr gut durchsetzen und einen stattlichen Platz in der oberen Hälfte ergattern können. Es ist zwar Kitsch, aber schöner und vergleichsweise ehrlich klingender Kitsch.

Ein anderer Song, den ich sehr lange für ein speziell für einen Disneyfilm geschriebenes Lied hielt (obwohl es nie als solches beworben wurde) ist I Put a Spell On You, welches während einer genialen und schmissigen Gesangseinlage im Disney-Halloween-Kultstreifen Hokus Pokus zu hören ist. Denn wenn man Bette Midler schon in einer Disneykomödie mitspielen lässt, dann muss die Dame ja auch singen. Als fürchterliche Hexe Winifred Sanderson stürmt sie auf eine Halloweenparty für Erwachsene, wo sie vom Conferencier inspiriert entschließt die Partybesucher unbemerkt mittels eines Songs zu verhexen, um so freie Bahn für ihre fiese Machenschaften zu haben. Denn wer rechnet damit, dass die auf einer Halloweenparty aufkreutzende, wie eine Hexe gekleidete und talentierte Sängerin wirklich eine Hexe ist? Bette Midlers Aufnahme des Songs ist beschwingt, mitreißend und... ja, bezaubernd und mir ganz klar deutlich lieber als alle anderen Versionen dieses Songs. Als Fan des Films bin ich auch richtig froh, dass dieser Song in einem ähnlichen Arrangement Eingang in die Halloween-Feuerwerksshow HalloWishes fand, die eigentlich eine Zelebrierung der Disney-Schurkensongs ist. Aber als Rausschmeißer nach de eigentlichen Finale kann man gegen dieses Cover ja wohl nichts sagen. Noch besser finde ich, dass der Song sogar im Disneyland Paris in einer kleinen Bühnenshow verwendet wurde, die im Grunde nichts weiteres als eine (richtig amüsante) Ausschlachtung des HalloWishes-Soundtracks war und die böse Königin aus Schneewittchen sowie Malefiz aus Dornröschen als Zimmergenossinen darstellt, die sich an Halloween ein paar sadistische Streiche mit nach Süßigkeiten bettelnden Kindern erlauben. Yeah, das ist mal ein potentielles Disney-Meisterwerk-Prequel/Crossover, dem sich die DisneyToon Studios annehmen dürften!

Der letzte Kinosong auf dieser Liste, den ich irrtümlicherweise für einen Original-Filmsong hielt, ist Billy Boy aus Ein Champion zum verlieben, der direkt an Lavendelblau (Platz 316) anschließt und die während dieses Liedes bereits auftauende Großmutter endgültig aus ihrer Reserve lockt. Sie stimmt in das lebhafte, energiereiche Volkslied Billy Boy ein und beweist ihren Verwandten, dass sie sehr wohl noch Spaß versteht. Somit können der fröhliche und musikalische Onkel Hiram und der kleine Jeremiah Großmutter Kincaid erfolgreich umstimmen, Jermiah und seinem schwarzen Lamm doch zu erlauben an der Landwirtschaftsausstellung teilzunehmen. Obwohl man denken sollte, dass eine solche Volkswaise schwer in eine andere Sprache zu übertragen ist, bevorzuge ich klar die deutsche Synchronfassung, vor allem weil die Gesangsstimme der Schauspielerin und Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky deutlich wohlklingender ist als die der Großmutter-Darstellerin Beulah Bondi - und auch Onkel Hiram profitiert in meinen Ohren von Synchronsprecher Tom Deininger, den ich vor allem als Balu in Käpt'n Balu und seine tollkühne Crew im Ohr habe.

Aus dem Disney-Fernsehbereich hätte ich allerdings noch ein TV-Special, der mich als Kind sehr lange in die Irre führte. Es handelt sich dabei um das Donald-Special Zoff in Entenhausen, welches auf, wie ich finde, sehr einfallsreiche Weise mittels Voice Over und gelungenen Schnitten aus alten Donald-Cartoons ein Fake-Dokumentationsspecial zusammenschneidet, in dem der (fiktive) gnadenlose Karrieresturz des Donald Duck geschildert wird. Im Laufe des Specials sieht man eine Montage, die die Ablehnung Donalds In Hollywood/Entenhausen schildert, und während dieser ist I Want a New Duck zu hören, das ich als Kind für einen völlig neuen Song hielt, bevor ich irgendwann auf Huey Lewis & The News aufmerksam wurde, deren bekanntester Hit I Want a New Drug ist, den Weird Al mit dieser Nummer parodierte. Dennoch ging ich eine Zeit lang davon aus, dass diese Parodie extra für diesen Fernsehfilm aufgenommen wurde, denn wieso sollte jemand aus I Want a New Drug einen Song namens I Want a New Duck machen? Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich Weird Al und seinen abgedrehten Humor damals noch nicht richtig kannte... Jedenfalls liebe ich das Original von Huey Lewis und der Donald-Zusammenhang hätte dem Lied in meiner Immergrün-Liste sicherlich geholfen.

Um der Einfachheit halber bei Donald zu bleiben, sei an dieser Stelle natürlich Saludos Amigos erwähnt. Weshalb ich Aquarela do Brasil nie für einen Disneysong hielt, kann ich an dieser Stelle nicht mehr rekapitulieren, allerdings glaube ich, dass ich über Saludos Amigos in Sekundärliteratur las, bevor ich ihn erstmals sah. Vielleicht stand in diesem Werk, dass der populärste Song aus diesem Film in Brasilien bereits ein alter Hut war. Dennoch ist war Aquarela do Brasil fest mit Saludos Amigos konnotiert, durch den Erfolg des Disney-Kompliationsfilms in den USA wurde der Song als erster brasilianischer Titel über eine Millionen mal im US-Radio gespielt und setzte sich so im kollektiven Gedächtnis fest. 1985 jedoch kam Brazil in die Kinos und seither denkt wohl jeder bei diesem Stück an Terry Gilliams dystopische Tragikomödie. Eine solche Prägung eines fremden Liedes ist den Disney-Studios bislang noch nie gelungen, zumindest nicht mit einer derartigen Personenreichweite. Im kleinen hingegen gelang es durchaus, wie man ja bei meinen persönlichen Beispielen sehen kann. Dazu gehört, gewissermaßen, auch der filmische Einsatz zweier Queen-Klassiker. Die hätte ich zwar nie als Filmsong eingestuft, doch von den zahllosen filmischen (und televisionären) Verwendungen von We Will Rock You und We Are The Champions in Mighty Ducks und Mighty Ducks II am besten in Erinnerung geblieben. Diese beiden herrlichen Eishockeykomödien mit großen Lachern und einer feiner Prise Herz sind wohlige Kindheitserinnerungen für mich (und Teil 3 ist auch noch ganz okay, wenngleich er nicht bloß im Vergleich zu den Vorgängern abfällt, sondern auch überflüssig wirkt)und ich sehe sie auch heute noch sehr gerne. Und ja, sie sind nicht die einzigen Filme, die einen dieser Songs (oder gar beide) verwenden, sie sind sicher nicht einmal die einzigen Sportfilme, die auf Queen zurückgreifen, aber ich finde, dass sie in keinem Film effektiver eingesetzt wurden. Stephen Herek hat mit dem ersten Teil zwar kein cineastisches Meisterwerk mit künstlerisch wertvollen Aufnahmen gedreht, aber der Film ist im Einsatz seiner filmischen Stilmittel sehr erfolgreich und geschickt - und Sam Weisman tat es ihm in der Fortsetzung gleich. Und zur Arbeit der Regisseure gehörte nunmal der Musikeinsatz, und obwohl diese Songs mittlerweile klischeehafte Musikentscheidungen sind, rolle ich bei diesen Filmen nicht mit den Augen, sondern gehe mit. Die Szenen sind auch recht gut auf die Songs zugeschnitten und alles in allem ist es einfach stimmig. Großartige Lieder, die sich ihren Klassikerstatus mehr als redlich verdient haben, die Filme gefallen mir sehr und so wäre natürlich mit super Platzierungen zu rechnen gewesen. Aber meine Disney-Musikhitliste sollte ja nicht zu meiner generellen Lieblingsmusik-Hitliste verkommen und irgendwo muss ja eine Grenze gezogen werden. Und selbst wenn man in Diskussionen seiner liebsten musikalischen Filmmomente Bohemian Rhapsody in Waynes World oder Where is My Mind aus Fight Club heranzieht (um zwei populäre und unterschiedliche Beispiele zu nennen), sobald man Nicht-Filmsongs zulässt, öffnet man Tür und Tor für die halbe Chartwelt und große Teile des Indie-Undergrounds. Und schon hat man eine wahllos durcheinander gewürfelte Auswahl an Liedern, in der sich irgendwo auch ein paar "echte" Filmsongs befinden.

Immerhin explizit für eine Produktion geschrieben, aber für die falsche, ist der Titelsong einer weiteren Regiearbeit von Mighty Ducks II-Macher Sam Weisman. George of the Jungle ist tatsächlich der Titelsong von George of the Jungle bzw. George, der aus dem Dschungel kam. Was vielen europäischen Familien Ende der 90er aber nicht unbedingt bewusst war, als sie die wunderbar blödelnde und sich selbst (oder Hollywood-Konventionen) kein Stück ernst nehmende Komöde mit Brendan Fraser sahen, ist der Umstand, dass es sich dabei um die Realfilmadaption einer Zeichentrickserie aus den 60ern handelte. Die Filmversion dieses Songs, gesungen von The Presidents of the United States of America, ist mir klar die liebste. Der Pop-Punk/Post-Grunge Einschlag ihrer Interpretation trifft genau meinen Geschmack und ich finde, dass man sich sehr gut zu ihr gehen lassen kann. Einfach geballter, hirnloser Rockspaß. Und ja, ich finde es äußerst amüsant, dass eine Band mit diesem Namen solch einen Titel sang. Schade, dass ein gewisser Präsident es nicht als seine Auftrittshymne wählte...
Zwei Jahre nach George, der aus dem Dschungel kam veröffentlichte Disney eine weitere Adaption einer fremden Zeichentrickserie. Im Gegensatz zum wirklich amüsanten Fraser-Film konnte Inspektor Gagdet allerdings nahezu ausschließlich durch seine Introsequenz punkten, in der nicht nur ein abgewandeltes Disney-Logo zu sehen ist, das zu einer komplett umgemodelten Version von Wenn ein Stern in finst'rer Nacht (Platz 20) zu hören ist, sondern auch ein wundervolles Neuarrangement des Serien-Titelthemas durch Komponist John Debney ertönt.

Die meisten anderen Verwendungen bereits existenter Songs in Disney-Realfilmen ist weniger auffällig, wie bei den bislang genannten Fällen, meistens werden sie nur für ein sehr kurzes, dramaturgisches Statement oder für einen kurzen Gag verwendet. Eines der knalligsten und ungewöhnlichsten Beispiele ist in der Kriminalkomödie Trenchcoat von 1983 zu verorten. Während der frühen 80er bemühten sich die Disney-Studios ja nahezu schon verzweifelt, ein älteres Publikum anzusprechen und ihr Kinderimage loszuwerden. Während Produktionen wie Tron oder Schreie der Verlorenen nunmehr zu Kultklassikern aufstiegen, blieb der ohne Erwähnung des Disneynamens in die Kinos entlassene Trenchcoat ein obskurer Fall. Der mit einem PG-Rating bedachte Film (damals gab es noch keine PG-13-Freigabe) handelt von einer jungen Kriminalautorin, die auf Malta Urlaub macht und sich dort in einen geheimnisvollen Amerikaner verliebt - sowie sich urplötzlich in Mitten einer verworrenen Verschwörung wiederfindet. Während ihrer Recherchen landet sich auch in einem Nachtclub, in dem während des Auftritts eines Transvestiten-Acts Stop! In the Name of Love von den Supremes läuft, ein Lied dass ich seit dem Moment liebe, in dem ich als Kind ALF dazu zwischen rosa leuchtender Flamingos tanzen sah. Es wundert auch wohl nicht, dass ich den Song eigentlich hauptsächlich wegen seiner Funktion als audiovisuelle Punchline für Gags liebe und in Erinnerung halte - schließlich sind dies bloß zwei von vielen Beispielen, in denen das Lied so verwendet wurde. Auch Stayin' Alive von den Bee Gees wird in Filmen nunmehr hauptsächlich als Gag oder ironisch verwendet, oder als passende musikalische Untermalung, wenn man eine Figur (zumeist mehr schlecht als recht) die berühmten Tanzschritte dazu machen lassen will. So etwa geschehen in Der Goofy Film - als kleiner Hintergrundgag. Als ernsthafte musikalische Farbgebung ist Stayin' Alive hingegen kaum noch anzutreffen, dafür wurde er wohl innerhalb fiktiver Werke und auf realen Radiostationen zu sehr überreizt. Ähnliches gilt für Le Freak von Chic, der wohl für alle Ewigkeiten mit hip inszenierten Modechauen in Verbindung gebracht wird, unter anderem wegen der Filme 102 Dalmatiner (hier noch ernst gemeint) und (seit neustem) Toy Story 3 (mit komischem Effekt).

Irgendwo zwischen künstlerisch einfallsreich und schlichtweg komisch ist der Einsatz alter Songs in Große Pause: Die geheime Mission einzuschätzen. Die Entscheidung, ins Kino-SpinOff einer Serie über die Pausenabenteuer einer Klasse Viertklässler New Wave und populäre 60er-Hits einzuweben ist wahrlich außergewöhnlich, aber auch ein großer Pluspunkt für diesen Film. Die Serie bot sowieso einige vergnügliche Elemente für ältere Zuschauer (mehr als die stilistisch vergleichbare, aber weniger geistreiche Serie Die Wochenend-Kids), mit dem Filmsoundtrack ging man aber direkt einige Schritte weiter und biederte sich ungeniert den Erwachsenen an. Und ja, mir gefällt's. Die Ton/Bildschere ist gleichermaßen kurios wie reizvoll. Und irgendwie muss man Kindern ja ältere Musik nahebringen. Dancing in the Street, Let the Sunshine In und der im Abspann mit einem psychadelischen und sehr amüsanten Musikvideo gesegnete Green Tambourine haben es jedenfalls definitiv verdient, ebenso wie Born to be Wild, selbst wenn der bereits aus Herbie: fully loaded und ungezählten weiteren Filmen (zu aller erst natürlich Easy Rider) bekannt sein dürfte. Steppenwolfs Erfolgshit ist ein überreizter Klassiker, aber nichtsdestoweniger ein berechtigter Klassiker.

Musikhistorisch kurz nach dem Soundtrack von Große Pause: Die geheime Mission angesiedelt, ist der Soundtrack zu meinem bislang liebsten piratenlosen Jerry-Bruckheimer-Film: Gegen jede Regel. Das Rassen- und Sportdrama mit einem großartigen Denzel Washington in der Hauptrolle (und Donald Faison bevor er für immer und ewig zu Turk aus Scrubs wurde in einer Nebenrolle) war in den USA ein großer Erfolg beim Publikum und erhielt auch zumeist positive Kritiken. In Deutschland, wo man mit Football nichts anzufangen weiß, setzten die Kritiker dagegen sofort die Scheuklappen auf und reagierten negativer auf den Film. Dabei ist die inspirierende, wahre Geschichte eines 1971 auf viel Widerstand von innen und außen stoßenden, gemischtrassigen College-Footballteams spannend, sensibel und intelligent erzählt, ohne zu überdramatisiert zu wirken. Regisseur Boaz Yakin gelang es tatsächlich, in Gegen jede Regel auch wohl dosierten Humor einzubringen, ohne die bewegende und gleichermaßen packende Geschichte zu untermauern. Außerdem hält Gegen jede Regel ein sehr hohes Tempo ein, was ihn energiereicher macht als einige der weiteren im Zuge dieses Erfolgs von Disney veröffentlichten Sportdramen. Hier spürt man wohl den Einfluss des Produzenten, ebenso wie im mit einer gelungenen Titelauswahl bestechenden Soundtrack, der Non-Bruckheimer Sportdramen Disneys einiges an Substanz und Wirkung voraus hat. Mit Ain't No Mountain High Enough, Spirit In The Sky, Up Around the Bend, Peace Train (einem der wenigen Songs von dem meiner Ansicht nach böse überschätzten und häufig wirklich nur sterbenslangweiligen Cat Stevens, den ich wirklich klasse finde), und I Want to Take You Higher trumpft Gegen jede Regel mit einer ansprechenden Repräsentation der damaligen Musikfarbe auf. Hinzu kommt noch, zusätzlich zu den hauptsächlich zur musikalischen Gestaltung und besseren akustischen Datierung des Filmgeschehens dienenden Lieder, der in die Handlung eingewobene Titel Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye.

Zum vorläufigen Abschluss meiner Ausführungen über Lieder, die es aus Regelgründen nicht in meine Hitliste schafften möchte ich zu den "Walt Disney Meisterwerken" zurückkehren, die ja auch den Löwenanteil der eigentlichen Hitliste für sich beanspruchen und mit denen es auch in der nächsten Ausgabe dieser Artikelreihe wieder ganz regulär weitergehen wird. In den abendfüllenden Disney-Animationsfilmen, die zum offiziellen Meisterwerke-Kanon zählen, wird ja bekanntermaßen vornehmlich auf Originallieder gesetzt. Doch neben dem zuvor erwähnten Saludos Amigos gibt es noch ein paar weitere Ausnahmen von der Regel. In Robin Hood ist beispielsweise Happy Birthday zu hören - eine absolute Rarität in der Filmwelt. Oder habt ihr euch noch nie gewundert, warum man andauernd For He's A Jolly Good Fellow zu hören bekommt, obwohl auf der ganzen (westlichen?) Welt Happy Birthday DAS Geburtstagslied schlechthin ist? Nun, die Warner Music Group hält die Rechte am Text zu Happy Birthday und die Lizenz für die Verwendung ist den meisten Filmemachern schlichtweg zu teuer. Das mit dem Lizenzenbezahlen ist generell so eine Sache: Irgendwer in Disneys Rechtsabteilung muss gepennt haben, als in Der König der Löwen für einen kleinen Gag Timons das Lied The Lion Sleeps Tonight in den Film eingearbeitet wurde. Es wird zwar nur vom Selbstunterhalter Timon ganz kurz gesungen, ohne dass Musik das Erdmännchen begleiten würde, aber dennoch muss sowas lizenziert werden. Und das schien wohl nicht ganz richtig abgelaufen zu sein, denn 2004 klagte Solomon Lindas Nachlass 1,6 Millionen Dollar vom Disney-Konzern für die Verwendung des Songs im Zeichentrickfilm und dem Broadway-Musical ein. Das Lied wurde außerdem von Lebo M für das Soundtrack-Album zu Der König der Löwen 2: Simbas Königreich neu aufgenommen. Ein jüngeres Beispiel für ein Disney-Meisterwerk, das altbekannte Lieder enthält, ist Himmel und Huhn. Die Musikauswahl in dieser Animationskomödie ist allerdings sehr uneinheitlich und durchwachsen. Der bislang einzige Disney-Animationsfilm, der zwischenzeitlich gerne ein Dreamworks-Animationsfilm wäre (Tierisch wild zählt nicht, der wurde nicht in den Disney-Studios produziert und Rapunzel will kein Dreamworks-Film sein, das Marketing will lediglich den Anschein erwecken...) versucht beispielsweise mit einer Neuaufnahme von Patti LaBelles Stir It Up punkten, die aber weder sonderlich in den Film passen will, noch mich zu überzeugen weiß. Und das trotz Joss Stone, die LaBelle bei dieser Neuaufnahme unterstützend zur Seite steht und die ich eigentlich sehr mag. Shake a Tail Feather ist eigentlich ein ganz spaßiger Soul-Schlager, den ich allerdings in der Coverversion von Ray Charles bevorzuge. Die Cheetah Girls, die das Lied hier verhunzen, können mir dagegen gestohlen bleiben (womit sich wieder die Frage stellt, ob dieser Song eigentlich zählen würde, denn selbst wenn ich alle Songs aus Disney-Filmen zulasse, so bliebe die von mir bevorzugte Fassung im Disneykanon ungehört). Abseits dieser Lieder zeigt sich Himmel und Huhn in seiner Musikwahl zudem sehr, sehr klischeehaft: Stayin' Alive (hatten wir schon), I Will Survive, We are the Champions (hatten wir schon), Don't Go Breaking My Heart und Ain't No Mountain High Enough (hatten wir schon) sind ja alles ganz feine Lieder, aber in dieser Konzentration müssten sie schon sehr gut in den Film eingebaut sein, um zu überzeugen. Sind sie aber nicht. Dann nervt noch Wannabe von den Spice Girls, und dann kann auch der witzige aber über-unoriginelle Einsatz von REMs It's the End of the World as We Know It (And I Feel Fine) nichts mehr daran rütteln, dass Himmel und Huhn vielleicht eine nette Jukebox-CD an überreizten Retro-Songs ergibt, als Film aber ausgerechnet in einem von Disneys Heimatterritorien (den Musiksequenzen) versagt.

Beenden wir diese Abhandlung lieber auf einer positiveren Note und kommen abschließend auf Lilo & Stitch zu sprechen.
Das großartige Disney-Meisterwerk mit dem knuffig-frechen Alien-Genexperiment Stitch und dem ungewöhnlichen kleinen Mädchen Lilo ist wirklich absolute klasse, und die wundervolle Musik vom King ist für mich das Tüpfelchen auf dem i. Nicht nur, dass ich Elvis super finde und Chris Sanders und Dean DeBlois eine tolle Auswahl aus seinen zahlreichen Songs trafen, meiner Meinung nach sind die Elvis-Songs auch ein cleverer und recht subtiler Teil Lilos Charakterisierung, statt bloßer Augenwischerei Ohrenreiberei. Es passt einfach sehr gut zur auffälligen und sich nicht ganz anpassen wollenden Lilo, dass sie keine aktuelle Musik hört, sondern viel lieber Platten einer verstorbenen Legende auflegt. Dass Lilo nicht, wie der stereotype Außenseiter in Hollywood-Filmen, irgendwelche schwermütigen Obskuritäten der Indie-Szene verfolgt, sondern völlig vernarrt in einen erfolgreichen Megastar der Rockgeschichte und dessen Musik ist, hebt sie von vergleichbaren Figuren aus anderen Werken ab. Und ja, natürlich passt's super zum Hawaii-Setting. Ob Stuck on You, Suspicious Minds, Heartbreak Hotel, Devil in Disguise oder Hound Dog, diese Gassenhauer des Kings sind allesamt großartig und es ist mir wirklich eine Freude, dass Elvis so seinen Einzug in den Disney-Kanon gefunden hat. Und Wynonnas energiereiches, kraftvolles Cover von Burning Love gefällt mir sogar besser als das Original. Nicht ganz so gut, aber ebenfalls sehr hörenswert ist das spanischsprachige Cover dieses Songs, Ardiente Amor, welches sich auf dem deutschen Soundtrackalbum befindet und in der spanischen Fassung des Films Wynonnas Cover ersetzt.

So viel also zu meinem ersten Ausflug in die Welt der eventuell als Disneymusik durchgehenden Songs, die es aufgrund meiner Definition dieses Begriffs nicht in meine Hitliste Einzug fanden. Im nächsten Teil von Musikalisches Immergrün geht es weiter mit dem eigentlichen Programm.

3 Kommentare:

EdiGrieg hat gesagt…

Zum "leidigen" Thema Aquarelo ;)

Ich roll mal den Teppich von hinten auf: Erinnere Dich zurück an einen Tanz namens Macarena, der jedes Jahr in einem anderen Land No.1 war, bis (vermutlich) eine arschwackelnde blonde Ballerfrau aus Köln-Sülz den Virus per MP3 am deutschen Zoll vorbei auch in unsere Lande schleppte. Das übertrag jetzt mal auf 1939, wo Barrosos Komposition (wie im Film richtig erläutert) der Straßenklopfer des in jenem Jahr stattfindenden Karnevals war. Ohne Charts, MTV und Power Radio fristete das Lied lediglich einen isoliert-lokalen Bekanntheitsgrad. Disney ist es zu verdanken, dass daraus ein Welthit wurde.

Und: Du magst Cat Stevens nicht?? :( das trifft mich jetzt *schnüff schneuz*. Der Mann hat noch ganz andere (und bessere) Sachen gemacht als bloß den gebrochenen Morgen und Mondschatten. Schlau machen!!!!!

Sunshine hat gesagt…

Ach je, da werd ich ja gleich wieder nostalgisch bei einigen der erwähnten Filme und/oder Lieder! *g*

"Coyote Ugly" ist natürlich ganz besonders toll und so ein Film, den man gut imemr wieder mal gucken kann. Macht einfach Laune, wenn man den tiefschürfenden Anspruch zu Hause lässt. Dabei hab ich den nicht mal im Kino gesehen, sondern ...öhm, im Bus, als wir mit der Stufe gen Österreich zum Skifahren fuhren. *g*

"I don't want to miss a thing" ist grandios und satthören kann man sich daran auch nicht. Immer wieder toll! Den Film hab ich allerdings noch nie ganz gesehen. :P

Und wah, Coolios "Gangsta's paradise", oh Mann, das läuft imemr noch hin und wieder im Radio. Im Grunde ist man als Kind der 90er mit diesem Lied groß geworden; es lief in Dauerschleife (genau wie "Winds of change", aber aus anderen Gründen...)..

Das Lied von Orange Blue fand ich schon immer wirklich schön, auch weil ich Serkan Kayas Stimme gern mag (er ist ja jetzt sehr regelmäßig auf Musicalbühnen zu finden).

Und dann natürlich all die Klassiker von Queen, Elvis, aus der Motown-Ära... neenee, irgendwelche Regeln muss man sich für so eine Hitliste ja setzen, sonst endet das nachher mit den "1000 liebsten Liedern, die irgendwann mal im Hintergrund eines irgendwie mit Disney in Verbindung stehenden Films gespielt wurden". Und das wäre dann wohl doch zu unübersichtlich.

So, ich hör mir jetzt nochmal Aerosmith an. ;)

Sir Donnerbold hat gesagt…

@ EdiGrieg: Bei Stevens muss ich schon zugeben, dass meine Abneigung ein schwarzer Fleck in meinem Musikgeschmack ist. Damit hat er mehr Respekt von mir, als manche beliebten Filme, bei denen ich nicht einsehe, mich für meinen Hass zu schämen :-D Sorry, vielleicht entiwckelt sich da noch was, aber bislang sprang der Funke einfach nicht über.

@Sunshine: Yeah, genau den Nostalgieflash wollte ich erreichen. :-)

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