Montag, 27. Januar 2014

In Entenhausen lernt man schnell: Ducks & Friends


Das frei empfangbare deutsche Fernsehen ist um einen neuen sehenswerten Sender reicher: Seit dem 17. Januar 2014 flimmert der Disney Channel auch über die Mattscheiben all jener, die kein Pay-TV haben. Und dieser Schritt hat sich für Disney gelohnt: Der mit einem neuen, besseren Programmschema ausgestattete Kanal feierte den besten Start eines Free-TV-Senders seit zehn Jahren sowie das beste erste Wochenende, das jemals einem deutschen Familiensender beschieden war (mehr dazu). Wie ich finde, völlig verdient. Denn wie sich am zweiten Sendewochenende zeigte, hat der Disney Channel nicht nur einige schöne Filme und Serien zu bieten, sondern verfügt auch über eine redliche Tugend, die in der Fernsehlandschaft der Bundesrepublik nicht weit verbreitet ist: Den Willen zur Verbesserung!

Dies zeigt sich beispielsweise bei der Talkshow Ducks & Friends, die ein reizendes Konzept aufweist und bei ihrer Premiere unterhaltsam war, allerdings auch unter ein paar kleineren Kinderkrankheiten litt. Doch schon die zweite Episode der von Nova Meierhenrich moderierten Sendung wusste, die Schwächen der Vorwoche einzudämmen und das Format zu verbessern.

In der (Werbepause mit eingerechnet) rund einstündigen Sendung begrüßt Meierhenrich im stilvoll mit Disney-Memorabilia eingerichteten Studio wöchentlich einen prominenten Gast, um mit ihm einen lockeren Plausch zu halten. Dieser bekommt durch einen Entenhausener Held der Woche einen losen Rahmen: So wurde in der ersten Ausgabe Quack, der Bruchpilot vorgestellt, der das Kindheitsidol des Schauspielers Jörn Schlönvoigt war und ihn dazu bewegte, eine Pilotenschein zu machen. Von passenden Disney-Einspielern inspiriert unterhalten sich Gast und Gastgeberin über persönliche Disney-Erinnerungen, den Einfluss der Ducks auf ihr Leben oder aber sie quatschen sympathischen Unsinn über Entenhausen. Schlönvoigt wurde aufgrund eines Clips, in dem Quack einen auf James Bond machte, etwa gefragt, welche großen Kinoikonen er gerne mal uminterpretieren würde, während Johanna Klum als Gast der zweiten Folge aufgrund der Flirttipps aus Entenhausen ganz schön ins Stottern geriet.

Garniert wird das Ganze mit Ratespielen über Entenhausen und einen 90-sekündigen Zeichenkurs mit dem deutschen Disney-Comiczeichner Ulrich Schröder, der zudem den Gast der Woche im Entenstil karikiert.

Das unverfängliche Charisma dieses ruhigen Formats war schon in der Premiere zu spüren, gleichwohl bremste beispielsweise die Entscheidung, eine leicht gestraffte DuckTales-Folge als dreiteiligen Clip über die Laufzeit zu verteilen. Die Wahl fiel mit der Episode Ein Bruchpilot spielt 007 durchaus auf eine passende Geschichte aus Entenhausen: Die mit amüsanten Quack-Momenten gespickte Folge, in der unser geliebter Bruchpilot als Ersatzagent eine Mission löst, ergänzte Schlönvoigts Erläuterungen, wieso er Quack als seinen Entenhelden bezeichnet, und bot auch neuen Gesprächsstoff, da sie ideal die Frage vorbereitete, welche für ihn untypischen Rollen der Quack-Liebhaber denn gern übernehmen wollen würde. Außerdem ist es eine sehr pointiert erzählte Folge, die auch wunderbar als Fundgrube für lose Einspieler hätte dienen können.
Exakt dies verfolgten die Ducks & Friends-Macher jedoch nicht: Die knapp 22-minütige Quack-Story wurde um einen Subplot sowie einige wenige Gags gekürzt und gedrittelt, wobei jedes Drittel der Folge nach kurzer Ankündigung (als Verschnaufpause für Meierhenrich und Schlönvoigt) für mehrere Minuten das Szepter in der Show übernahm.

Auf dem Papier klingt "Promis unterhalten sich auf amüsante Weise über Leben und Karriere, während sie Duck-Cartoons gucken" durchaus nach einer liebevoll-verschrobenen Showidee, die perfekt zum Disney Channel passt. In dieser Umsetzung fiel Ducks & Friends aber durchaus zwischen zwei Stühle: Wer eine Ausgabe der DuckTales sehen will, schaut sich eine Folge an und keine mehrfach unterbrochene, geschnittene Fassung mitten in einer Talkshow. Wer Promis beim Schnattern sehen will, fühlt sich wiederum durch die Episode gestört, die ja immerhin in drei Clips eine Story aufzubauen versucht. Da zudem durch die mehreren Szenenwechsel für den Zuschauer unklar ist, wann der Einspieler denn mal endet, zieht sich das Vergnügen unnötig. Ist man in der Story drin, wird plötzlich wieder getalkt, kommt das Gespräch in Fahrt, wird wieder länger auf die Auflösung der Episode gestarrt.

Doch schon in Woche zwei schliffen die Ducks & Friends-Macher an diesem Problemchen: Zwar gab es weiterhin eine bearbeitete DuckTales-Episode zu sehen, diese wurde aber nur noch zweigeteilt, was die Gesprächsdynamik weniger beeinträchtigte. Ich wäre dennoch begeistert, wenn die Produktionsfirma First Entertainment es ausprobieren würde, ganz Late-Show-mäßig die Einspieler als Sketche zu verstehen: Keine Storyline (die parallel zum Talk einen Spannungsbogen aufzubauen versucht), keine Referenzen auf andere Folgen (die Johanna-Klum-Folge des Talks verarbeitete Geschichte Im ewigen Eis etwa beinhaltete mehre Momente, in denen Dagobert vom Tal der Goldenen Sonne sprach, der Sinn dahinter blieb aber unklar), einfach nur entenstarke Gags. Zur Not kann die Anmoderation (mit einem Augenzwinkern) Kontext liefern. "Quack hat sich mal als Geheimagent versucht, mal schauen, ob das gut geht ...", zack, einige ulkige Sequenzen aus Ein Bruchpilot spielt 007, schon gibt es gute Gründe zu lachen und sowohl die Disney-Nostalgie ist bedient als auch Lust auf mehr Spaß aus Entenhausen geschaffen. Auch Classic Cartoons wurden sich wunderbar anbieten!

Wie gut sich die Abenteuer aus Entenhausen zu solchen Anlässen verwerten lassen, bewies bereits ein Top-5-Video in der Ducks & Friends-Folge mit Johanna Klum. Meierhenrich leitete auf das Thema Flirten hin und präsentierte dann, ehe sie Klum mit sanfter Ironie auf den Zahl fühlte (immerhin will man auf dem Disney Channel seine Nase nicht wirklich zu tief in fremde Angelegenheiten stecken, sondern schlicht gutherzig unterhalten), einen Einspieler darüber, wie sich Frauen in Entenhausen gegenüber dem anderen Geschlecht zu verhalten haben. Einer der Punkte: Damen in Entenhausen sollten niemals Komplimente erwarten, denn die Herren unter den Ducks sind nicht besonders feinfühlig in dieser Hinsicht. Untermauert wurde dies duch Folgenden Wortwechsel aus DuckTales: Neffe warnt beim Kuchenkauf vor einem Sonderangebot: "Das gammlige Zeug ist völlig hinüber!" Dagobert: "Na und, das ist Frieda auch schon. Den nehmen wir!"

Überaus amüsant geriet auch das Ratespiel, in dem Klum mutmaßen sollte, wie ein gezeigter Clip weitergeht. Während der Auflösung gab es parallel zum restlichen Video auch Klums strahlendes Gesicht zu sehen - durch Klums begeisterte Reaktion mit breitem Lächeln auf dem Gesicht konnte sich die Moderatorin bei einigen Disney-Fans gewiss einige neue Sympathiepunkte erarbeiten, darüber hinaus bekamen Gelegenheitszuschauer dadurch nochmal die universelle Wirkung toller Disney-Storys vorgeführt.

Löblich ist auch, dass sich die Trivia (mehr noch in Episode zwei als in der Premiere) einen wohlfeinen Mittelweg suchte und Disney-Kenner wie -Amateure anzusprechen versuchte. Infos über Dagoberts Liebesleben (korrekt recherchiert), Damenmode in Entenhausen sowie den ersten Auftritt von Nicky und Frieda (oder in Folge eins: die Anzahl von Quacks Bruchlandungen) sind weder zu banal, um Disney-Experten zu langweilen (selbst wer es weiß, sollte es nicht zu naheliegend finden - anders als etwa die Quizfragen beim Sat.1-Disneyquiz), noch sind sie zu speziell, um Normalos zu überfordern.

Die Zeichenkurse mit Ulrich Schröder waren in beiden Ausgaben schmissig und auch seine Karikaturen der Gäste sind sehenswert. Die Gesprächsdynamik und die Struktur der Sendung stimmten in Episode zwei, und wenn die Sache mit den Episodenclips etwas optimiert wird, dann müssen sich die Showmacher nur noch ein bisschen mehr einspielen, um dem Format den letzten Schliff zu verleihen. Ich zumindest bin aber seit Ausgabe zwei definitiv von Ducks & Friends überzeugt und bleibe am Ball. Weiter so!

Ducks & Friends läuft jeden Samstag nach dem 20.15-Uhr-Film im Disney Channel und ist auch in der Mediathek des Senders verfügbar.

Freitag, 17. Januar 2014

Die Nominierungen für die 86. Academy Awards



Die erste Phase der Unklarheit liegt hinter uns, liebe Filmfans. Nun steht fest, welche Filme und welche Filmschaffenden sich dieses Jahr Hoffnungen auf einen Academy Award machen dürfen. American Hustle überrascht mit starken zehn Nominierungen, Gravity zog gleich und 12 Years a Slave landete mit neun Nennungen direkt dahinter. Wie sich dies auf meine Prognose auswirkte? Schauen wir mal nach ...

Bester Film

  • American Hustle
  • Captain Phillips
  • Dallas Buyers Club
  • Gravity
  • Her
  • Nebraska
  • Philomena
  • 12 Years a Slave
  • The Wolf of Wall Street
Prognose: 8/10
Weder sah ich kommen, dass es nur neun Nominierungen gibt, noch habe ich mit Philomena gerechnet. Leider musste Saving Mr. Banks hier aussetzen, wie in nahezu allen Kategorien. Der herzliche Streifen fiel bei der Academy offenbar durch und wurde nur in der Musik-Kategorie nominiert, womit er auch in Sparten fehlt, wo er eine sichere Wette schien. Etwa bei der Hauptdarstellerin oder dem Produktionsdesign.

Beste Regie
  • Alfonso Cuarón – Gravity
  • Steve McQueen – 12 Years a Slave
  • Alexander Payne – Nebraska
  • David O. Russell – American Hustle
  • Martin Scorsese – The Wolf of Wall Street
Prognose: 4/5
Paul Greengrass zog den Kürzeren und machte Platz für Alexander Payne, dessen Nebraska vergleichsweise stark ankam. Schade, denn ich finde, dass Captain Phillips eine sehr beeindruckende Regieleistung war. Auch Spike Jonze vermisse ich ...

Bester Hauptdarsteller
  • Christian Bale – American Hustle 
  • Bruce Dern – Nebraska 
  • Leonardo DiCaprio – The Wolf of Wall Street 
  • Chiwetel Ejiofor – 12 Years a Slave 
  • Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club
Prognose: 4/5
Christian Bale bricht entgegen vieler (und meiner) Prognosen ins Feld ein und kegelt somit Tom Hanks raus, der gegen Ende von Captain Phillips seine beste Leistung der vergangenen zehn Jahre ablieferte. Und David O. Russel? Der verhilft zum zweiten Mal hintereinander vier Darstellern zu einer Oscar-Nominierung ...

Beste Hauptdarstellerin

  • Amy Adams – American Hustle
  • Cate Blanchett – Blue Jasmine
  • Sandra Bullock – Gravity
  • Judi Dench – Philomena
  • Meryl Streep – Im August in Osage County
Prognose: 4/5
Von wegen "Entweder Streep oder Adams"! Beide haben es ins heiß umkämpfte Film geschafft, dafür ist Emma Thompson nicht mit dabei. So oder so: Ein starkes Feld an Hauptdarstellerinnen, das sich wahrscheinlich zwischen Adams und Blanchett entscheiden wird. Oder überrascht Bullock mit einem Sieg?

Bester Nebendarsteller
  • Barkhad Abdi – Captain Phillips
  • Bradley Cooper – American Hustle
  • Michael Fassbender – 12 Years a Slave
  • Jonah Hill – The Wolf of Wall Street
  • Jared Leto – Dallas Buyers Club
Prognose: 4/5
Die Wolfsliebe war dann doch größer als erwartet, und reichte weit genug, um Superbad-Star Jonah Hill seine zweite Oscar-Nominierung zu sichern. Wann wird ihm Seth Rogen in den Club der Oscar-Nominierten folgen? 

Beste Nebendarstellerin
  • Sally Hawkins – Blue Jasmine
  • Jennifer Lawrence – American Hustle
  • Lupita Nyong’o – 12 Years a Slave
  • Julia Roberts – Im August in Osage County
  • June Squibb – Nebraska
Prognose: 5/5
Selbstredend hat sich Oprah Winfrey nicht durchgesetzt! So gehört sich das! Glückwünsche an dieser Stelle an Sally Hawkins, die nun endlich ihre erste Oscar-Nominierung erhielt, nachdem sie ja für Happy Go-Lucky leer ausging.

Bestes Originaldrehbuch
  • American Hustle – Eric Warren Singer und David O. Russell
  • Blue Jasmine – Woody Allen
  • Dallas Buyers Club – Craig Borten und Melisa Wallack
  • Her – Spike Jonze
  • Nebraska – Bob Nelson
Prognose: 4/5
Auch wenn ich hier erneut das Fehlen von Saving Mr. Banks beklagen darf, ist es kein überraschendes sowie kein peinliches Feld. Dramatik, Humor und Tragikomik sind allesamt vertreten, womit diese Sparte auch sehr abwechslungsreich ausfällt. Ein wiederkehrendes Thema dieses Jahr ...

Bestes adaptiertes Drehbuch
  • 12 Years a Slave – John Ridley 
  • Before Midnight – Richard Linklater, Julie Delpy, Ethan Hawke 
  • Captain Phillips – Billy Ray 
  • Philomena – Steve Coogan und Jeff Pope 
  • The Wolf of Wall Street – Terence Winter
Prognose: 5/5
Würde es doch immer so laufen ... :-D

Bester Animationsfilm
  • Die Croods
  • Ich - Einfach unverbesserlich 2
  • Ernest & Celestine
  • Die Eiskönigin
  • The Wind Rises
Prognose: 4/5
Es ist ja in Ordnung, dass Die Croods oder Ich - Einfach unverbesserlich 2 drin sind. Aber dass beide Filme drin sind, während Die Monster Uni fehlt? Gutes Design im ersten, anspruchsloser Spaß im zweiten und Pixar-Charme im dritten. Was ging schief? War es das "Träume werden nicht wahr"-Thema? Hat Pixar einfach genug gewonnen? Mag die Academy keine Prequels?

Bester fremdsprachiger Film
  • The Broken Circle – Belgien
  • Das fehlende Bild  – Kambodscha
  • Die Jagd – Dänemark
  • La Grande Bellezza – Die große Schönheit – Italien 
  • Omar – Palästinensische Autonomiegebiete
Prognose: 3/5
Ungewöhnlich, nicht aber revolutionär, dass The Grandmaster zwei Nominierungen erhielt, aber keine in dieser Sparte.

Bester animierter Kurzfilm
  • Feral 
  • Get a Horse!
  • Mr Hublot 
  • Possessions
  • Für Hund und Katz ist auch noch Platz 
Prognose: 3/5
Geht so in Ordnung, denke ich ...

Bester Kurzfilm
  • That Wasn't Me
  • Avant que de tout perdre
  • Helium
  • Do I Have To Take Care of Everything?
  • The Voorman Problem 
Prognose: 3/5
Martin Freeman und Tom Hollander als Therapeut und ein sich für Gott haltender Philosoph ... eigentlich kein Wunder, dass The Voorman Problem nominiert wurde ...

Bestes Produktionsdesign
  • 12 Years a Slave – Adam Stockhausen und Alice Baker
  • American Hustle – Judy Becker und Heather Loeffler
  • Gravity – Andy Nicholson, Rosie Goodwin und Joanne Woollard
  • Der große Gatsby – Catherine Martin und Beverley Dunn
  • Her – K. K. Barrett und Gene Serdena
Prognose: 3/5
Erneut: Es ist zwar schade, dass Saving Mr. Banks fehlt, trotzdem gibt es über diese einmalige, abwechslungsreiche Auswahl nichts zu meckern!

Beste Kamera
  • The Grandmaster – Philippe Le Sourd
  • Gravity – Emmanuel Lubezki
  • Inside Llewyn Davis – Bruno Delbonnel
  • Nebraska – Phedon Papamichael
  • Prisoners – Roger Deakins
Prognose: 4/5
Starke, starke Auswahl.

Beste Kostüme
  • 12 Years a Slave – Patricia Norris
  • American Hustle – Michael Wilkinson
  • The Grandmaster – William Chang Suk Ping
  • Der große Gatsby  – Catherine Martin
  • The Invisible Woman – Michael O'Connor
Prognose: 3/5
Ich bin etwas baff wegen The Grandmaster, trotzdem kann ich auch hier nicht wirklich meckern.

Bester Dokumentarfilm
  • The Act of Killing 
  • Cutie and the Boxer 
  • Dirty Wars: The World Is a Battlefield 
  • Al Midan 
  • 20 Feet from Stardom
Prognose: 3/5
Dass es weder Blackfish noch Stories We Tell geschafft haben gehört zu den ärgsten Snubs dieses Oscar-Jahres. Selbst wenn er kaum diskutiert wird ...

Beste Kurzdokumentation
  • CaveDigger
  • Facing Fear
  • Karama Has No Walls
  • The Lady in Number 6
  • Reed Prison Terminal: The Last Days of Private Jack Hall
Prognose: 5/5
Ich habe mich bei meiner Vorhersage allein an den behandelten Themen der Kurzdokus entlanggehangelt, und siehe da, ich hatte Glück damit!

Bester Schnitt
  • 12 Years a Slave – Joe Walker 
  • American Hustle – Jay Cassidy, Crispin Struthers und Alan Baumgarten 
  • Captain Phillips – Christopher Rouse 
  • Dallas Buyers Club – John Mac McMurphy und Martin Pensa 
  • Gravity – Alfonso Cuarón und Mark Sanger
Prognose: 4/5
Ich bin noch immer perplex, weil es The Wolf of Wall Street nicht geschafft hat. Eine kleine Sensation, wenn ihr mich fragt ...

Bestes Make-up & Hairstyling
  • Dallas Buyers Club – Adruitha Lee und Robin Mathews 
  • Jackass presents: Bad Grandpa – Stephen Prouty
  • Lone Ranger – Joel Harlow und Gloria Pasqua-Casny
Prognose: 2/3
Yiiiiiiieeee-haw!

Beste Musik
  • Die Bücherdiebin – John Williams 
  • Gravity – Steven Price 
  • Her – William Butler und Owen Pallett 
  • Philomena – Alexandre Desplat 
  • Saving Mr. Banks – Thomas Newman
Prognose: 3/5
Mir fehlt Zimmer in dieser Liste ...

Bester Filmsong

  • Alone, Yet Not Alone aus Alone Yet Not Alone – Bruce Broughton und Dennis Spiegel 
  • Happy aus Ich – Einfach Unverbesserlich 2 – Pharrell Williams 
  • Let It Go aus Die Eiskönigin – Idina Menzel, Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez 
  • The Moon Song aus Her – Karen Lee Orzolek und Spike Jonze 
  • Ordinary Love aus Mandela – Der lange Weg zur Freiheit – U2
Prognose: 2/5
Die Songkategorie, stets für eine Überraschung gut! Wer hätte schon mit Happy gerechnet? Geschweige denn mit dem christlichen Alone, Yet Not Alone? Und wo ist Lana del Rey?

Bester Ton
  • Captain Phillips – Chris Burdon, Mark Taylor, Mike Prestwood Smith und Chris Munro 
  • Gravity – Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead und Chris Munro 
  • Der Hobbit – Smaugs Einöde  – Christopher Boyes, Michael Hedges, Michael Semanick und Tony Johnson 
  • Inside Llewyn Davis – Skip Lievsay, Greg Orloff und Peter F. Kurland 
  • Lone Survivor – Andy Koyama, Beau Borders und David Brownlow
Prognose: 3/5
Soll mir recht sein.

Bester Tonschnitt
  • All Is Lost – Steve Boeddeker und Richard Hymns
  • Captain Phillips – Oliver Tarney 
  • Gravity – Glenn Freemantle 
  • Der Hobbit – Smaugs Einöde – Brent Burge 
  • Lone Survivor – Wylie Stateman
Prognose: 4/5
Ich vermisse zwar Die Eiskönigin, bin aber dennoch zufrieden.

Beste Effekte
  • Gravity – Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould 
  • Der Hobbit – Smaugs Einöde – Joe Letteri, Eric Saindon, David Clayton und Eric Reynolds 
  • Iron Man 3 – Christopher Townsend, Guy Williams, Erik Nash und Daniel Sudick 
  • Lone Ranger – Tim Alexander, Gary Brozenich, Edson Williams und John Frazier 
  • Star Trek Into Darkness – Roger Guyett, Patrick Tubach, Ben Grossmann und Burt Dalton
Prognose: 4/5
Ein Hoch auf den Ranger! ;-)

Insgesamt habe ich 91 von 123 Punkten. Wirklich nicht mein schlechtester Schnitt. Nun gilt es, die Gewerkschaftspreise zu verfolgen, die letzten filmischen Wissenslücken zu schließen und sich so perfekt auf die Oscar-Verleihung einzustimmen.